Ihr habt eine Idee für ein soziales Projekt, wisst aber nicht, wie ihr es umsetzen sollt? Dann packt euer Vorhaben in 300 Zeichen und macht bei ProjectTogether mit. Der soziale Inkubator unterstützt euch in der Startphase, damit aus euren Visionen nachhaltige Start-ups entstehen.  

ProjectTogether-Gründer Philipp von der Wippel ruft 2019 alle jungen Menschen im TedTalk dazu auf, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Niemand dürfe Angst vor Fehlern haben, denn nur durch Ausprobieren könne man es schaffen, Lösungen für unsere gesellschaftlichen Probleme zu finden.

Sozialer Inkubator, das klingt erst einmal kompliziert. Das steckt dahinter: Ein Inkubator ist im herkömmlichen Sinne ein Brutkasten, der für Frühgeborene die perfekten Bedingen zum Wachsen schafft. ProjectTogether überträgt dies auf die Start-up-Szene und gibt euch und eurem Projekt Starthilfe.

Anmelden statt bewerben

Ihr müsst nicht in einen Pitch gehen und gegen andere „kämpfen“, um Teil der ProjectTogether-Community zu werden. Statt Bewerben heißt es hier nämlich Anmelden. Habt ihr das erst einmal erledigt, prüft ProjectTogether, ob es sich bei euer eingereichten Idee tatsächlich um ein soziales Projekt handelt, das auf das Gemeinwohl abzielt, und was eure Motivation ist. 

Wenn alles passt, habt ihr bereits die größte Hürde genommen. Wenn es Unklarheiten gibt, meldet sich ProjectTogether bei euch, und ihr könnt im Gespräch herausfinden, ob ihr wirklich zusammenpasst. 

Wer darf mitmachen? 

  • ProjectTogether spricht vorrangig junge Menschen zwischen 15 und 35 Jahren an. ABER: Da gesellschaftlicher Wandel eine Aufgabe für alle Generationen ist, dürfen sich laut Unternehmen auch alle jenseits der genannten Altersspanne anmelden.

Welche Ideen haben eine Chance? 

  • Soziale Projekte, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. 
  • Ideen, die sich thematisch einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN zuordnen lassen, den sogenannten sustainable development goals (kurz SDG). Die Liste der 17 Ziele findet ihr unten.

Anmeldezeitraum? 

  • fortlaufend, eine Anmeldung ist jederzeit möglich
  • Es gibt immer wieder Aufrufe für Challenges, das sind gesonderte Förderprogramme mit Anmelde-Deadlines – die Termine findet ihr auf den Social-Media-Accounts oder auf der Homepage von ProjectTogether. Solltet ihr eine Deadline verpasst haben, bleibt euch immer noch die Anmeldung für das “normale” Förderprogramm. 

Welche Förderung erwartet euch? 

Coaching über etwa 6 Monate

Ihr erhaltet nach eurer Anmeldung innerhalb kürzester Zeit einen Coach. Mit ihm oder ihr besprecht ihr alle 2–4 Wochen in einstündigen Gesprächen via Skype oder Telefon die wichtigsten Fragen und nächsten Schritte. Ihr werdet dadurch in der Lage sein, euer Projekt größer und professioneller zu denken – und so den gesellschaftlichen Fortschritt erfolgreich mitzugestalten.

Je nach dem, wie groß euer Engagement und der zu erwartende Impact eures Projekts ist, erhaltet ihr weitere Ressourcen und Unterstützung in Form von Webinaren und gezielter Beratung von Experten zu bestimmten Themen.

Zugang zur Online-Community 

750+ Gründer*innen, 500+ Coaches und Expert*innen

Förderung innerhalb einer Challenge

Nehmt ihr mit eurer Idee Teil an einer ProjectTogether-Challenge teil, erhaltet ihr vielfältige Förderungsmöglichkeiten wie Expertenseminare, Kick-off-Events, Summits und und und. Bei der aktuellen actonplastic-Challenge winken einigen Projekten am Ende sogar Stipendien und die Bereitstellung von Büro- bzw. Kreativräumen. 

Gut zu wissen

Das Förderprogramm ist für euch kostenlos, ihr müsst auch keine Anteile eures Start-ups abgeben. Was aber von euch erwartet wird, ist, dass ihr die Community unterstützt und euer Wissen und eure Erfahrungen jederzeit weitergebt.

17 „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ von der Generalversammlung der Vereinten Nationen

  1. Armut beenden 
  2. Ernährung sichern 
  3. Gesundes Leben für alle 
  4. Bildung für alle
  5. Gleichstellung der Geschlechter 
  6. Wasser und Sanitärversorgung für alle
  7. Nachhaltige und moderne Energie für alle 
  8. Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle 
  9. Widerstandsfähige Infrastruktur und nachhaltige Industrialisierung
  10. Ungleichheit verringern (in und zwischen Ländern)
  11. Nachhaltige Städte und Siedlungen 
  12. Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen 
  13. Sofortmaßnahmen ergreifen, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen
  14. Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen
  15. Landökosysteme schützen
  16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen. 
  17. Umsetzungsmittel und globale Partnerschaft stärken

Die 17 Ziele wurden durch 169 Unterziele erläutert und konkretisiert. Eine Übersicht findet ihr auf der Website 17ziele.de.