Über mich

Warum ich diesen Blog schreibe

Hi, ich bin Christina, Jahrgang 1983, und Gründerin von GENERATION i. Ich starte diesen Blog, weil es längst überfällig ist. Um das zu erklären, muss ich etwas ausholen. 

Weltretten für Faule

Würde ich mich als politisch bezeichnen? Ja. Würde ich deswegen einer Partei beitreten? Nein. Vielmehr drücke ich meine Überzeugungen durch meinen Lebensstil und meinen Konsum aus: Ich gehe wählen, kaufe für das gute Gewissen Biofleisch und unterschreibe ab und zu eine Online-Petition. Mit meiner Familie und mit meinem Freundeskreis rede ich darüber, was die Politik in Zukunft besser machen muss. So weit, so gut. Oder vielleicht doch nicht? 

Junge Aktivist*innen zeigen, wie es geht

Plötzlich sind da Gleichaltrige, oder sogar deutlich Jüngere, die ernsthaft versuchen, etwas in der Welt zu verändern.

Der junge Niederländer Boyan Slat zum Beispiel, Jahrgang 1994. Slat arbeitet seitdem er sechzehn ist an einem gigantischen Staubsauger für die Meere. Er ließ sich sein verrückt klingendes Projekt „Ocean Cleanup“ nicht ausreden. Stattdessen fand er zahlreiche Unterstützer und konnte inzwischen einen Prototypen bauen. Trotz einiger Rückschläge forscht er weiter daran, die Meere vom Müll zu befreien.

2015 kamen viele Flüchtlinge nach Deutschland und etliche junge Menschen setzen bis heute Angela Merkels berühmten Satz „Wir schaffen das!“ in die Tat um. Sie geben u.a. kostenlos Sprachkurse und starten lebensnahe Integrationsprojekte. 

USA, 2018. Wieder mal ein Schulmassaker. Die damals 18-jährige Schülerin und Überlebende Emma González wollte die so oft wiederholten Worte des Bedauerns nicht mehr einfach so hinnehmen. Sie setzt sich seitdem als Aktivistin für schärfere Waffengesetze ein, hält viel beachtete Reden vor Hunderttausenden und kritisiert Präsident Trump öffentlich. 

Raus aus der Komfort-Zone

Ich verfolge begeistert diese Art von Meldungen und freue mich über Greta Thunberg und die Aktivist*innen im Hambacher Forst. Aber sie sind auch der Grund, warum ich mich seit längerem frage: Reicht das wirklich aus, was ich mache? Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, lautet die Antwort Nein.

Denn ich sitze schön bequem in meiner Komfortzone und bewege nicht wirklich etwas, während Greta und Co. tatsächlich handeln. Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. Einfach so weitermachen wie bisher, fühlt sich falsch an.

Ich habe verstanden, dass wir alle gute Vorbilder brauchen. Weil sie uns den Spiegel vorhalten und auf sympathische Art zwingen, unser Handeln zu hinterfragen. Und weil sie demonstrieren, was wir als Einzelperson alles schaffen können.

Schlagartig war mir klar, wie ich mich sinnvoll in die Gesellschaft einbringen kann, für eine bessere Zukunft. Und zwar mit diesem Blog.

Mein Beitrag für eine bessere Zukunft

Ich kann damit jungen, auch noch weniger bekannten Aktivist*innen ein Forum geben und ihnen so zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. In der Hoffnung, dass sie nicht nur mich, sondern auch andere junge Menschen – euch – inspirieren, sich für Zukunftsthemen zu interessieren.

Lest hier mehr zu den Inhalten des Blogs.

Und letztendlich möchte ich mir selbst und auch euch mit dem Blog beweisen, wie gut es sich anfühlt, die eigene Komfortzone zu verlassen. Wenn ich mit GENERATION i einige von euch motivieren kann, auch aktiv zu werden, habe ich bereits eines meiner Ziele erreicht. 

Ich bin neugierig, was wir alles zusammen erreichen können. 

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