Hi,
ich hatte ja schon hier über meine kürzliche Neuanschaffung berichtet. In diesem Thread soll es nun um meine - und vielleicht auch eure - Erfahrungen mit der Nikon Z6 III gehen.
So wirklich viel bin ich noch gar nicht zum Fotografieren gekommen, denn ich habe mich die letzten Tage primär mit den Einstellungen und den Möglichkeiten zur Vernetzung mit diversen Apps (insb. der SnapBridge App von Nikon) beschäftigt. Da ist leider nicht alles Gold, was glänzt, denn irgendwie scheinen die meisten Kamera-Hersteller von DSLMs das Thema Apps doch etwas stiefmütterlich zu behandeln. Ja, es gibt sie, aber die Nutzbarkeit und der Verbindungsaufbau sind - gelinde gesagt - manchmal etwas "old school" oder nicht mehr ganz zeitgemäß. Wie dem auch sei, da muss man wohl durch. Und bei der SnapBridge App von Nikon scheinen die Apple-Nutzer noch etwas mehr leiden zu müssen, als die Android-Nutzer. Ich möchte hier daher mal meine diesbezüglichen Erfahrungen mit euch teilen. Dazu dann mehr in einem der nächdsten Postings.
Aber natürlich soll es auch um die Kamera samt Optiken gehen. Mir hat die Z6 III samt Nikkor Z 24-120 F4 S in den letzten Tagen jedenfalls so viel Spaß gemacht, dass ich mich bereits am Wochenende dazu entschlossen habe, sie zu behalten. Die Bilder, die ich bisher mit dem Set machen durfte, haben mich schon mal sehr überzeugt. Ich will nicht sagen, dass Nikon da einen ganz besonderen Fotostil hat, aber irgendwie doch. Diesbezüglich hat die Kamera für mich schon fast ein leichtes Leica-Flair. Ich muss sagen, dass mich Leicas eigentlich schon immer fasziniert haben, weil die Bilder so etwas "Magisches" besitzen. Keine Ahnung, warum, aber es ist irgendwie so. Und das bietet Nikon auch. Vielleicht nicht auf dem Level einer Leica, aber irgendwas scheint da auch Nikon richtig zu machen. Zumindest für mich. Dieses Gefühl hatte ich in der Vergangenheit mit meinen Canons und Lumixen so jedenfalls nicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich nie mit einer Canon im digitalen Vollformat fotografiert habe. Meine erste digitale Vollformat-DSLM war die Lumix S5 II samt passender L-Mount-Optiken von Panasonic. Allerdings wurde ich mit der nicht wirklich warm. Daher ging sie auch wieder zurück.
Ich habe übrigens so Mitte der Achtziger mit dem Fotografieren angefangen. Immer nur als Hobby. Damals war es eine Olympus OM 10. Es folgenden analoge DSLRs von Canon, Minolta und Nikon. Sogar mit Minox und Polaroid habe ich mal fotografiert. Als das digitale Zeitalter begann, war dann wieder Olympus der Treiber. Nach der Camedia C-3000 folgten noch weitere digitale Kompakte von Canon (insb. diverse Powershots), bis ich mir dann mit der EOS 550D meine erste DSLM kaufte, die dann von einer EOS 60D und 70D abgelöst wurde. Als mir das alles dann zu schwer wurde, stieg ich zunächst auf das µFT-Format von Lumix um, um irgendwann nur noch mit dem iPhone (ab dem X) zu fotografieren. Oder sagen wir besser zu knipsen, denn wirkliches Fotografieren war es eigentlich ab da nicht mehr. Und genau das war auch der Grund, warum ich es dann doch noch mal mit dem Vollformat wissen wollte. Zunächst mit der oben erwähnten Lumix S5 II und nun halt mit der Nikon Z6 III. Nach einer F-801 im Jahr 1990 übrigens nach nunmehr über 35 Jahren wieder meine erste Nikon.
Mal schauen, was nun die fotografische Zukunft so bringen wird. Schwer ist das ganze Geraffel nämlich immer noch. Insbesondere im Vollformat. Die 6Z III bringt samt dem 24-120 knappe 1,4 kg auf die Waage. Daher wird mich das Set auch ganz sicher nicht so häufig begleiten. Es wird halt eher eine Kamera für die besonderen Momente. Ich wollte z.B. immer mal einen Fotokurs für Portrait und Akt mitmachen. Vielleicht bringt mich diese Kamera dazu.