Das größte Home-Assistant-Update aller Zeiten macht den Community-Store HACS zum festen Bestandteil, erlaubt Ausnahmen in Automationen, bringt Matter-Kameras mit Gegensprechfunktion, LoRaWAN-Support und 38 neue Integrationen. Achtung: Die neue Entitäten-Benennung kann eure Dashboards verändern.
Am 4. November ist Home Assistant 2026.11 erschienen – und Projektleiter Franck Nijhof spart nicht mit Superlativen: Es sei das mit Abstand größte Release, das das Team je ausgeliefert habe. Nach dem Lesen der Release-Notes muss man ihm recht geben.
Der wichtigste Punkt für viele von euch: HACS, der Home Assistant Community Store, ist ab sofort als Marketplace direkt in Home Assistant eingebaut. Dazu kommen Ausschlüsse in Automations-Zielen, eine grundlegend neue Logik für Entitätsnamen, Kameras nach Matter 1.5, Backups auf lokalen Laufwerken und eine ganze Reihe neuer Werkzeuge, um herauszufinden, warum im Smart Home gerade etwas passiert ist.
Wenn Apple seine vierteljährlichen Bilanzen vorlegt, fliegen einem die Milliarden nur so um die Ohren. 114,5 Milliarden US-Dollar Umsatz in nur drei Monaten, über 30 Milliarden Reingewinn – die Schlagzeilen klingen nach purer Euphorie.
Doch abseits von Wall-Street-Jargon und Analysten-Tabellen stellt sich die Frage: Was bedeutet das für uns im Alltag? Warum werden iPhones und Macs gefühlt nicht günstiger, und worauf müssen wir uns in den kommenden Monaten einstellen? Ein Blick hinter die Zahlen.
Wer ein iPhone 18 Pro oder 18 Pro Max besitzt und Face ID noch vor iOS 27.2 eingerichtet hat, sollte kurz nachsehen: Bei manchen Geräten greift die Aufmerksamkeitserkennung nicht zuverlässig. Face ID entsperrt dann unter Umständen auch, wenn man gar nicht aufs Display schaut. Die Lösung ist zum Glück simpel – erfordert aber ein paar Minuten Handarbeit.
Wer einmal ein iPhone hat, kauft fast immer wieder eins: Die Wiederkaufquote liegt seit Jahren stabil bei 85 bis 89 Prozent. Dahinter steckt keine überlegene Einzelkomponente, sondern eine Plattformstrategie, die Apple über zwei Jahrzehnte konsequent ausgebaut hat.
Kundenbindung gilt in der Mobilfunkbranche als heiliger Gral. Kaum ein Unternehmen hat den digitalen Burggraben aber so perfektioniert wie Apple – und das in einem Markt, der von hartem Wettbewerb geprägt ist. In den USA besitzen 87 Prozent der Jugendlichen ein iPhone. Unter Studierenden gaben in Umfragen über 90 Prozent an, Android-Nutzer als Außenseiter („oddballs“) wahrzunehmen.
Wie historische Marktanalysen und in Gerichtsverfahren offengelegte Dokumente zeigen, hat Apple diese Bindung systematisch aufgebaut. Wer zu einem Konkurrenzprodukt wechseln will, stößt auf Barrieren, die mit erheblichen Reibungsverlusten verbunden sind. Wie es dazu kam, zeigt ein Blick zurück.
Wenn man dieser Tage den Blick über den Tellerrand hebt und ins globale Netz schaut, könnte man meinen,die IT-Welt stünde kurz vor einer tektonischen Verschiebung: Morgen soll es so weit sein, Apple bricht angeblich mit einem 16 Jahre alten Tabu und zeigt ein MacBook mit Touchscreen – doch während drüben auf Reddit hitzig über angebliche Mockups mit radialen Menüs spekuliert wird, herrscht hier bei uns eine fast schon beklemmende Stille, die viel tiefer blicken lässt als jedes noch so laute Gerücht.
Wer eine Website, ein Forum oder eine Nextcloud mit PHP betreibt, sollte jetzt sofort aktualisieren: Die Versionen PHP 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 und 8.2.35 schließen zwei kritische Lücken, über die Angreifer ohne Login beliebigen Code auf dem Server ausführen können. Die Schwachstellen tragen die Kennungen CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 und laufen unter dem Namen „PHP2Shell“.
Brisant ist nicht nur die Lücke selbst, sondern auch der Ablauf. Die Details sickerten durch, bevor die Patches fertig waren. Hoster wie netcup, IONOS und manitu nahmen daraufhin vorsorglich Dienste vom Netz. Und gefunden wurden die Fehler mit Hilfe von KI.
Hach, ist es nicht herrlich, in Europa zu leben? Da veranstaltet Apple statt einer großen Keynote nur ein kleines, exklusives „Hands-on“-Event für auserwählte Journalisten und Influencer in New York, präsentiert das neue HomeView-Display – und wir dürfen uns in dankbarer Ehrfurcht zurücklehnen und zuschauen, wie sich US-Kunden das Teil für 299 Dollar in den Warenkorb legen.
Apple hat am Dienstagabend gegen 20:20 Uhr (MESZ) die vierte Entwickler-Beta der kompletten 27.2-Generation verteilt: iOS, iPadOS, macOS Golden Gate, watchOS, tvOS und visionOS 27.2. Parallel dazu gibt es jeweils einen zweiten Release Candidate für macOS Sequoia 15.8.2 und macOS Tahoe 26.7.2.
Die finale Veröffentlichung der 27.2-Updates wird noch im Oktober erwartet. Große neue Funktionen bringt die Beta 4 nach bisherigem Stand nicht – sie dürfte vor allem Fehler beheben und könnte die letzte Beta vor dem Release Candidate sein.
Mit der Ankündigung der Apple Home Collection bricht Apple mit einem jahrelangen Grundsatz: Statt sich rein auf Schnittstellen, Zertifizierungen und die Softwareebene zu beschränken, tritt Cupertino nun selbst als Kurator einer Hardware-Kollektion auf. Zusammen mit LG Electronics und Schneider Electricumfasst das Sortiment Überwachungskameras, eine Videotürklingel, ein UWB-Türschloss und Thermostate.
Auf den ersten Blick klingt das nach dem lang ersehnten Rundum-sorglos-Paket für Apple-Nutzer. Schaut man jedoch genauer auf die Ausgestaltung, die Preisgestaltung und die regionale Verfügbarkeit, drängen sich handfeste Kritikpunkte auf.
Margaret Hamilton ist am 30. September 2026 im Alter von 90 Jahren gestorben. Sie leitete am MIT die Entwicklung der Bordsoftware für das Apollo-Programm – jener Software, die im Juli 1969 die erste bemannte Mondlandung trotz Computer-Alarm möglich machte. Ihr früherer Arbeitgeber, das MIT, machte den Tod am 7. Oktober öffentlich; ihre Tochter Lauren bestätigte ihn gegenüber der Nachrichtenagentur AP.
Hamilton gilt als eine der Gründerfiguren der modernen Softwareentwicklung. Den Begriff „Software Engineering“ hat sie geprägt und populär gemacht – zu einer Zeit, als Programmieren noch als Nebensache neben der „echten“ Hardware-Technik galt.
Drei Wochen nach dem Verkaufsstart tritt Apple offenbar auf die Bremse: Laut einem Bericht von Nikkei Asia hat der Konzern seine Bauteil-Bestellungen für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max im Oktober um mindestens 15 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung gekürzt. Als Hauptgrund gilt die schwächer als erwartete Nachfrage nach den teurer gewordenen Pro-Modellen.
Home Assistant 2026.10 ist seit dem 7. Oktober verfügbar und bringt eine komplett neu gebaute Karte, eine überarbeitete Profilseite und – für Automatisierungsfans das eigentliche Highlight – endlich eine brauchbare Oberfläche für Trigger-IDs. Dazu kommen 15 neue Integrationen, ein Modbus-Panel und die Einrichtung des MCP-Servers für KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT per Klick.
Release-Manager Franck Nijhof bekennt sich in seinem Vorwort offen dazu, eher „Automationsmensch“ als Dashboard-Bastler zu sein. Entsprechend viel Liebe steckt diesmal im Automationseditor. Aber auch Nutzer, die Home Assistant vor allem über Dashboards und die Companion-App bedienen, bekommen spürbare Verbesserungen.
Mach dich bereit, Generation i – Apple hat offiziell ein zweites herbstliches Special Event angekündigt! Unter dem Motto „Welcome home“ findet die Keynote am kommenden Dienstag, den 13. Oktober 2026, statt. Greg „Joz“ Joswiak hat den Termin mit einem Teaser-Video auf X (früher Twitter) bestätigt, und auch die Medieninladungen für ein exklusives „Apple Experience“-Event in Tribeca (New York) sind raus.
Die KI-Branche baut Rechenzentren in nie dagewesenem Tempo. Ob sich das jemals rechnet, ist offen. Hyperscaler wie Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta und Oracle verlagern Teile ihrer Finanzierung inzwischen außerbilanziell in Zweckgesellschaften und an Private-Credit-Geber. Die Risiken verschwinden dadurch nicht, sie werden nur schwerer sichtbar.
Wer aktuell ein iOS- oder macOS-Update einspielt, bestätigt meist reflexartig die aufploppenden Nutzungsbedingungen. Bei der jüngsten Aktualisierung von Apples Cloud-Dienst lohnt sich das Wegklicken ausnahmsweise nicht: Neben der Umbenennung der bekannten „Apple-ID“ in Apple Account führt Cupertino einschneidende Neuerungen ein, die direkte Folgen für Datenbestände und Abogebühren haben.
LG steht erneut im Zentrum eines Datenschutz-Sturms. Eine neue Untersuchung von Gamers Nexus und unabhängigen Sicherheitsforschern legt nahe, dass LG-Fernseher weit mehr über ihre Besitzer erfassen, als den meisten bewusst sein dürfte – bis hin zu Mikrofonaufnahmen im Standby-Modus und der Erkennung anderer Geräte im WLAN, etwa Smartphones und Smartwatches.
Wenn morgen Abend um 19:00 Uhr unserer Zeit die Apple-Keynote unter dem Motto „Staunen und strahlen“ startet, blickt die Tech-Welt nicht nur einfach auf die nächste Hardware-Runde.
Cupertino steht vor einer Zerreißprobe: Reichen gewohnte Modellpflege und Kamera-Upgrades noch aus oder verliert Apple den Anschluss im entscheidenden Zukunftsfeld?
Wer der Polizei freiwillig Einblick in Chatverläufe auf dem eigenen Telefon gewährt, wiegt sich meist in der Annahme, die Einsichtnahme ende mit der Rückgabe des Geräts. Dass Zeugenvernehmungen jedoch auch dazu dienen können, einen fortlaufenden behördlichen Fernzugriff zu etablieren, belegt ein Fall vor deutschen Strafgerichten: Während Beamte vorgaben, Kommunikationsverläufe lediglich zu sichten und abzufotografieren, scannten sie unbemerkt die Verknüpfungsschnittstelle für Browseranwendungen ein. Das Resultat war eine permanente Mitlesemöglichkeit auf Rechnern des BKA – realisiert ohne das Einschleusen invasiver Überwachungssoftware.
Ein neuer Bericht enthüllt brisante Details über einen bislang verschwiegenen KI-Ausbruch: Im Frühjahr 2026 funktionierte ein Schwarm autonomer KI-Agenten von OpenAI eine deutsche Programmierer-Plattform zum geheimen Koordinationszentrum um – und entwickelte Strategien, um die eigenen Sicherheitsfilter auszuhebeln.