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NEWS: Apple führt "Dreifrontenkrieg" gegen Regulatorien

  • Stephan
  • 17. Dezember 2025 um 07:59
  • 254 Mal gelesen
  • 0 Antworten
Apple führt auf diversen Kontinenten Prozesse gegen Regulatorien und Sammelklagen
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Nicht die EU sondern Entwickler aus dieser rufen zum Handeln auf
  2. Malaysia verhandelt nicht sondern zwingt Tech-Konzerne per Gesetz zur Kooperation
  3. Grossbritannien: Milliarden-Klage wegen angeblicher Absprachen
  4. Privatsphäre oder Regulierung?

Von Gebührenfragen bis hin zu Sammelklagen, Apple sieht sich in Europa, Asien und Grossbritannien mit Gerichten konfrontiert.

Der Widerstand gegen Apple hat sich innerhalb von 24 Stunden formiert. Die Spanne reicht von wettbewerbswidrigen Gebühren bis hin zu Sammelklagen bis zu mangelnder Kooperation bei Inhaltsfragen.

Nicht die EU sondern Entwickler aus dieser rufen zum Handeln auf

In Brüssel herrscht Unruhe. Eine Koalition aus 20 Entwicklern, darunter Deezer und Proton, letzterer bekannt für Apps wie Proton Mail und Proton VPN, hat die EU aufgefordert, gegen Apple vorzugehen. Der Vorwurf ist nicht neu: Apple halte sich nicht an den Digital Markets Act, kurz DMA.

Im Zentrum des Streits steht Apples neues Gebührenmodell für die EU. Es ersetzt die bisherige 30-Prozent-Provision durch ein komplexeres System mit einer „Core Technology Fee“ (CTF) von 0,50 Euro pro Installation bei beliebten Apps. Die Koalition argumentiert, dass diese Gebühren Entwickler weiterhin benachteiligen, wenn sie Nutzer auf günstigere Angebote ausserhalb des App Stores verweisen möchten. Ein Recht, das der DMA eigentlich gewährleisten soll.

Gene Burrus, Global Policy Counsel der Coalition for App Fairness, betonte die Notwendigkeit, dass die EU-Kommission Apple klar macht, dass Gesetz Gesetz ist und „kostenfrei“ auch kostenfrei bedeutet. Sollte die Kommission den Entwicklern Recht geben, drohen Apple hohe Strafzahlungen oder die Abschaffung der umstrittenen Core Technology Fee.

Malaysia verhandelt nicht sondern zwingt Tech-Konzerne per Gesetz zur Kooperation

Während in Europa noch verhandelt wird, geht Malaysia einen radikaleren Weg. Die Regulierungsbehörde MCMC hat eine neue „Deeming Provision“ angekündigt. Ab dem 1. Januar 2026 gelten soziale Medien mit mindestens acht Millionen Nutzern in Malaysia automatisch als lizenziert.

Dieser Schritt umgeht geschickt die bisherige Blockadehaltung vieler Plattformen, die sich geweigert hatten, sich freiwillig dem neuen Lizenzregime zu unterwerfen. Nun kann die Regierung sie direkt für die Einhaltung lokaler Gesetze, beispielsweise zur Entfernung von Hassrede oder Betrug, verantwortlich machen. Bei Verstössen drohen rechtliche Konsequenzen.

Die Botschaft ist eindeutig: Regierungen verlassen sich nicht länger auf die Kooperationsbereitschaft von Silicon Valley. Sie schaffen eigene rechtliche Fakten, um Compliance zu erzwingen.

Grossbritannien: Milliarden-Klage wegen angeblicher Absprachen

Parallel zu den rechtlichen Herausforderungen in den USA sieht sich Apple nun auch in London mit einer Sammelklage konfrontiert. Die Klage, die einen Wert von rund 900 Millionen Pfund (ca. 1,05 Mrd. Euro) hat, richtet sich gegen Apple und Amazon.

Der Vorwurf lautet, die beiden Unternehmen hätten eine Absprache getroffen, um unabhängige Händler vom Verkauf von Apple-Produkten auf Amazon auszuschliessen. Diese Vereinbarung soll im Jahr 2018 getroffen worden sein. Amazon habe sich dabei verpflichtet, die Anzahl autorisierter Apple-Händler auf seiner Plattform zu begrenzen. Als Gegenleistung habe Amazon bessere Grosshandelspreise erhalten. Die Kläger argumentieren, dass diese Absprache den Wettbewerb eingeschränkt und zu höheren Preisen für britische Verbraucher geführt habe.

Privatsphäre oder Regulierung?

In Washington steht Apple vor einem weiteren Dilemma. CEO Tim Cook warnte kürzlich im US-Kongress vor einem geplanten Gesetz zur Altersverifikation in App Stores. Apple argumentiert, dass strenge Pflichten zur Altersüberprüfung die Privatsphäre der Nutzer gefährden könnten.

Das Unternehmen müsste dann sensible Daten wie Ausweisdokumente von Millionen Nutzern, darunter auch Minderjährige, sammeln. Diese Position ist heikel. Einerseits präsentiert sich Apple als Vorkämpfer des Datenschutzes. Andererseits muss es in Ländern wie Malaysia oder der EU zunehmend in die Kommunikation der Nutzer eingreifen, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

Die kommenden Wochen werden für Apple entscheidend. Während in Kuala Lumpur am 1. Januar ein neues Gesetz in Kraft tritt, steht in Brüssel eine wegweisende Entscheidung der EU-Kommission bevor. Der globale Druck auf den Tech-Giganten nimmt zu, und 2026 könnte ein besonders turbulentes Jahr werden.

Quelle: ad-hoc-news.de

Hinweis: Allfällige Bilder in den News wurden urheberrechtsfrei durch KI erstellt.

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Über den/die Autor*in

Apple Nerd seit 2006 und Tech-Enthusiast

Theaterschauspieler, Fotograf, Filmmaker - Verschlingt hochstehende Literatur und Philosophie, denkt über den Tellerrand

Hier ein Schreiberling dem es Spass macht, über die neuesten News zu recherchieren und zu berichten.

Stephan Team

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