Apple hat heute die zweite Generation der AirPods Max vorgestellt. Die Over-Ear-Kopfhörer erhalten erstmals den H2-Chip und mehrere Audio-Verbesserungen.
Wichtigste Neuerungen:
- H2-Chip - Der neue Apple-Audioprozessor ersetzt den bisherigen H1-Chip. Er steuert Audioverarbeitung, Geräuschunterdrückung und neue intelligente Funktionen.
- Stärkeres Noise Cancelling - Die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet laut Apple bis zu 1,5-mal effektiver als beim Vorgänger. Besonders tiefe Störgeräusche wie Flugzeugtriebwerke oder Zuglärm werden stärker reduziert.
- Verbesserter Transparenzmodus - Neue DSP-Algorithmen sorgen dafür, dass Umgebungsgeräusche natürlicher klingen, wenn der Transparenzmodus aktiv ist.
- Adaptives Audio und neue Funktionen - Mit dem H2-Chip kommen Funktionen wie Adaptives Audio, Konversationserkennung und Voice Isolation auf die AirPods Max.
- USB-C und verlustfreies Audio - Die Kopfhörer laden über USB-C. Über Kabel ist auch verlustfreies Audio möglich.
- Neue Farben - Apple bietet die AirPods Max 2 wieder in mehreren Farbvarianten an.
Mit der zweiten Generation bringt Apple die AirPods Max technisch auf den Stand der aktuellen AirPods-Modelle. Der H2-Chip kommt bereits in den AirPods Pro der zweiten und dritten Generation zum Einsatz und ermöglicht dort mehrere Funktionen, die bisher bei den Over-Ear-Kopfhörern gefehlt haben.
Dazu gehören vor allem adaptives Audio, eine deutlich verbesserte aktive Geräuschunterdrückung und neue Funktionen für Gespräche. Gerade bei Telefonaten oder Videokonferenzen soll die Stimmisolation Hintergrundgeräusche stärker herausfiltern.
Interessant ist auch die Unterstützung für verlustfreies Audio über USB-C. Damit können die AirPods Max erstmals Audio in 24-Bit und 48 kHz wiedergeben. Gleichzeitig sinkt die Latenz deutlich, was vor allem bei Videos, Spielen oder beim Produzieren von Musik relevant ist.
Beim Design bleibt Apple hingegen beim bekannten Aufbau aus Aluminium-Ohrmuscheln, Edelstahl-Bügel und dem charakteristischen Mesh-Kopfband. Auch das Gewicht und die grundlegende Bauform ändern sich nicht.
Das Update konzentriert sich damit klar auf die Technik im Inneren. Wer bereits die erste Generation nutzt, bekommt vor allem neue Software-Funktionen und einen moderneren Audioprozessor.
Quelle: Apple Newsroom
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