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iOS 27: Siri soll Drittanbieter-Chatbots wie Claude und Gemini unterstützen

  • Andy
  • March 28, 2026 at 11:27 AM
  • 69 Views
  • 4 Replies
Apple arbeitet laut übereinstimmenden Berichten an einer weitreichenden Öffnung von Siri. Mit iOS 27 soll der Sprachassistent künftig nicht mehr nur auf Apple-Logik und die bisherige ChatGPT-Anbindung beschränkt sein, sondern auch Drittanbieter-Chatbots wie Claude oder Google Gemini einbinden können.

Das wäre ein bemerkenswerter Strategiewechsel: Siri würde damit von einem eher klassischen Sprachassistenten zu einer flexibleren KI-Schnittstelle werden, bei der Nutzer künftig selbst entscheiden können, welcher Assistent eine Anfrage beantwortet.
Contents [hideshow]
  1. Siri wird offener
  2. Claude, Gemini und mehr
  3. Was sich für Nutzer ändert
  4. App-Store-Strategie im Hintergrund
  5. Ende der Exklusivität mit OpenAI
  6. Noch offene Fragen
  7. Einordnung

Siri wird offener

Gerüchten zufolge plant Apple mit iOS 27 eine neue „Extensions“-Funktion, über die sich unterschiedliche KI-Dienste in Siri integrieren lassen sollen. In den Einstellungen unter Apple Intelligence und Siri könnten Nutzer dann auswählen, welchen Chatbot sie verwenden möchten, wobei Apple offenbar auch direkte Download-Links zu kompatiblen Apps anbieten will.

Claude, Gemini und mehr

Bislang ist ChatGPT die einzige externe KI, die in Siri eine offizielle Rolle spielt. Mit iOS 27 könnte sich das ändern: Genannt werden vor allem Claude von Anthropic und Gemini von Google, die über die neue Erweiterungsfunktion angebunden werden sollen.

Die Idee dahinter ist offenbar, dass Siri nicht mehr selbst jede komplexe Anfrage beantworten muss, sondern diese an den bevorzugten KI-Dienst des Nutzers weiterreicht. Das würde Siri deutlich vielseitiger machen und Apple zugleich die Möglichkeit geben, sich stärker als Vermittler zwischen Nutzer und KI-Plattformen zu positionieren.

Was sich für Nutzer ändert

Für Anwender wäre die wichtigste Änderung vor allem die Wahlfreiheit. Statt Siri nur als Weiterleiter zu ChatGPT zu nutzen, könnten künftig verschiedene Chatbots direkt über Apples System aufgerufen werden.

Das dürfte vor allem für Nutzer spannend sein, die bereits ein Abonnement bei Claude, Gemini oder einem anderen Anbieter haben und ihre bevorzugte KI nahtlos auf dem iPhone oder Mac einsetzen möchten. Gleichzeitig könnte Apple so verhindern, dass Nutzer für komplexe KI-Aufgaben dauerhaft komplett zu fremden Apps abwandern.

App-Store-Strategie im Hintergrund

Hinter der Öffnung steckt vermutlich auch ein wirtschaftlicher Gedanke. Durch die Integration von Drittanbieter-KI-Diensten könnte Apple zusätzliche App-Store-Erlöse generieren, wenn Abos oder In-App-Käufe über Apples Plattform laufen.

Das würde gut zu Apples allgemeiner Strategie passen, neue Plattformfunktionen nicht nur als Komfortgewinn, sondern auch als ökonomische Brücke für das eigene Ökosystem zu nutzen.

Ende der Exklusivität mit OpenAI

Sollte Apple die neue Architektur so umsetzen, wäre die bisherige Sonderstellung von ChatGPT in Siri faktisch vorbei. Das heißt nicht, dass ChatGPT verschwindet, aber es wäre nicht länger der einzige externe KI-Dienst innerhalb von Siri.

Dass Apple parallel weiter an einem eigenen Siri-Chatbot arbeitet, wird in den Berichten ausdrücklich betont. Die Öffnung für Drittanbieter ist also eher als zusätzliche Ebene zu verstehen, nicht als Ersatz für Apples eigene KI-Bestrebungen.

Noch offene Fragen

Offen bleibt, welche Anbieter zum Start tatsächlich unterstützt werden und wie Apple die Qualität und Sicherheit der Integration absichert. Ebenfalls unklar ist, ob Apple die neue Siri-Funktion weltweit gleichzeitig ausrollt und ob sie eventuell an bestimmte Geräte oder Sprachregionen gebunden sein wird.

Auch das Preismodell ist noch nicht bestätigt. Denkbar ist sowohl eine kostenlose Basisintegration als auch ein Modell, bei dem Apple oder die jeweiligen Anbieter zusätzliche Premium-Funktionen anbieten.

Einordnung

Die neue Siri-Strategie wäre ein wichtiger Schritt für Apple, weil sie den Assistenten vom engeren Sprachbefehls-Ansatz in Richtung echter KI-Plattform verschiebt. Für uns Nutzer bedeutet das vor allem mehr Auswahl und potenziell bessere Antworten, für Apple aber auch mehr Komplexität in der Produkt- und Plattformkontrolle.

Sollte sich der Bericht bestätigen, könnte iOS 27 damit weniger als gewöhnliches Zwischen-Update und mehr als der Startschuss für eine neue Siri-Generation in Erinnerung bleiben.

Quellen
  • Bloomberg
    https://www.bloomberg.com/news/articles/…atgpt-in-ios-27
  • MacWorld
    https://www.macworld.com/article/310012…ty-chatbot.html
  • MacRumors
    https://www.macrumors.com/2026/03/26/app…ot-integration/
  • 9to5mac
    https://9to5mac.com/2026/03/26/ios…rate-with-siri/
  • MacLife
    https://www.maclife.de/news/siri-chat…-100126621.html

Titelbild mit Hilfe von KI erstellt.

Discussion Thread 4 replies, last: March 28, 2026 at 11:49 AM
  • 28. März 2026 um 10:58

About the Author

Ich habe generation i mit ins Leben gerufen, um Technik mit Verstand zu begleiten.

Apple-Fan? Definitiv. Aber immer mit dem kritischen Blick eines Gründers, dem Substanz wichtiger ist als jeder Hype.
Ich sorge für den richtigen Rhythmus zwischen Innovation und echtem Nutzen.

Andy Team

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Replies 4

Onliner
March 28, 2026 at 11:32 AM

Haben ist besser als brauchen.

Das wird genau so laufen wie bei der Browser Auswahl. :thumbup:

sschuste
March 28, 2026 at 11:33 AM

Die EU hätte sie eh dazu gezwungen.

Holger
March 28, 2026 at 11:47 AM

Passend dazu:

Claude: Mobile-App bindet jetzt interaktive Apps ein
Anthropic baut Claude auf Smartphones weiter aus. Die mobile App kann ab sofort mit Apps verbunden werden, die nicht nur einfache Inhalte ...
stadt-bremerhaven.de
Andy
March 28, 2026 at 11:49 AM

Ja, hört sich immer wieder danach an, als würde Apple das freiwillig machen. Im Hintergrund wissen sie, dass sie sich öffnen müssen. Vermarkten es aber anders - die PR-Abteilungen dort machen einen guten Job.

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