Alles Andere sind für mich Bastellösungen
Für mich ist im Nachhinein gesehen HomeKit eine totale Bastellösung, weil man immer um irgendwelche Dinge herumpfuschen musste, damit es funktioniert.
sprich man muss sich in Einiges einlesen
Das ist richtig, das muß man einmalig machen.
und sich alles zusammenbasteln
Nein, das ist kein Basteln mehr. Man nimmt ein Gerät xy mit Protokoll zw und bindet es ein, erstellt die Automatisierung und dann läuft es (hüstel, nach ein paar Versuchen) und dann muß man sich jahrelang nicht mehr darum kümmern.
Dafür habe ich schlichtweg weder Zeit noch Lust...
Das kann ich verstehen. Mein Hintergrund hat auch mit Simatic S5/S7 zu tun, daher sind mir solche Automatisierungsabläufe durchaus geläufig und gehen mir leicht von der Hand.
Bei HomeKit habe ich die ganze Zeit geflucht, weil man nicht Dinge machen konnte, die eigentlich total simpel sind. Dann brauchte man unbedingt Homebridge dazu, aber auch damit hat man sich einen abgebrochen. Dann habe ich am Anfang über Home Assistant geflucht, weil man anfangs einfach den Überblick nicht hat. Nachdem ich den hatte, gab es kein Fluchen, sondern nur noch Freude am System.
Außerdem wird Home Assistant auch perfekt weiterentwickelt und ist nicht so ein stiefmütterlich behandeltes Anhängsel, das nur in Mikroschritten vorankommt. Und was mir zeigt, daß HomeKit nur ein Bastelsystem ist, ist die fehlende Backup-Funktion. So etwas geht gar nicht, finde ich.
Ein Bastelsystem ist Home Assistant mit Sicherheit nicht. Nicht umsonst gibt es immer mehr Smarthome Zeug, das "Made for Home Assistant" ist. Die Matter-Entwicklung z.B. findet auch mit einem Home Assistant System statt.
Aber nicht in den falschen Hals bekommen, ich möchte niemanden von HomeKit wegbewegen, wenn derjenige damit zufrieden ist.