Beiträge von Micha

    Also ich spreche nicht von den alten, kleinen Knutschkugel Zafiras, sondern von diesen Dingern hier:

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    (das ist ein Toyota ProAce Verso, gibts aber auch als Opel Zafira, Peugeot Traveller, usw.)


    Mit der Büchse war/bin ich eigentlich wirklich sehr zufrieden. Vor allem bzgl. des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Hab mir damals auch den VW T6 bzw. T6.1 angesehen.... für das Geld, das bei Toyota gespart habe, hätte ich nen gut ausgestatteten Mittelklassewagen bekommen 8o

    Da half auch nicht, dass "die Materialanmutung und die Spaltmaße" bei Volkswagen natürlich hochwertiger waren. So schön weich kann aufgeschäumte Verkleidung nicht sein, dass man 35.000+€ Preisunterschied rechtfertigen könnte.

    Davon abgesehen, dass damals auch so verrückte Verknüpfungen im Konfigurator hinterlegt waren, dass ich zwangsweise andere Felgen nehmen musste, wenn ich ne Schiebetür links haben wollte (Serie bei meiner Büchse). Also wirklich nur andere Optik. Nicht andere Dimensionen oder breitere oder... wegen Gewicht oder so. Einfach andere, teurere Felgen in der selben Größe.

    War beim ID.7 schon sehr gespannt, ob Volkswagen hier weiterhin die Idiotie in der Ausstattung reitet aber da haben sie sich wirklich sehr gebessert. Zwei verschiedene Interieur Pakete (Normal/Plus), zwei verschiedene Exterieur Pakete (Normal/Plus), ein Assistenzpaket und ein Komfortpaket (beinhaltet gleich Karten- und Onlineserviceabos) und das war's.

    Hatte wie gesagt acht Jahre lang nen Toyota ProAce Verso, was am Ende auch "nur" ein Peugeot Traveller/Citroen Spacetourer/Opel Zafira ist... Also hat jetzt soweit alles funktioniert, keine wirklichen Probleme gehabt, alles im Rahmen und eigentlich acht Jahre lang abseits der Regelintervalle (und jetzt zum Schluss einem kaputten Batteriemanagementmodul, was Toyota aber auf Garantie getauscht hat. Obwohl eben schon acht Jahre alt) keine Probleme.

    Aber eben ein Fahrzeug aus der "pre-App"-Ära.

    Wieviele Cybertrucks gibt es eigentlich mittlerweile in der EU? Ich hab da einen aus Tschechien im Kopf. Aber man bekommt ihn eigentlich nicht wirklich einfach hier zugelassen - wahrscheinlich auch zu Recht.

    Ohne Zulassung: Nicht mal US-Soldaten dürfen Cybertruck in Deutschland fahren
    Deutschland und die EU erteilen dem Tesla Cybertruck eine klare Absage: Eine Zulassung für den Straßenverkehr ist nicht möglich – auch nicht für Angehörige der…
    www.auto-motor-und-sport.de

    Es gibt kein hässlicheres Fahrzeug.

    Und auch kaum ein gefährlicheres für andere Verkehrsteilnehmer und speziell Fußgänger.


    Hier nochmal die Zahlen aus dem Artikel:

    Zitat

    Cybertruck sold 38,965 units in 2024, then 20,237 units in 2025, a 48.1% year-over-year decline. Q4 2025 volume was 4,140 units, down 68.1% from 12,991 a year earlier. Q1 2026 hit a record low of 3,519 deliveries, and only 7,133 Cybertrucks were registered in the U.S. through May 2026, per S&P Global Mobility data cited by Bloomberg.

    Also in drei Jahren zusammen nicht mal ein Viertel der ursprünglichen Jahresplanung.

    Der XL Tarif kostet so viel wie ich für mich und meine Frau insgesamt für zwei Unlimited Karten bei der Telekom bezahle. Spannend. Und wenn ich das richtig sehe, hat Vodafone immer noch nichts für Pluskarten vergleichbares im Angebot?

    Bin letztes Jahr nach drei Jahren Vodafone wieder zur Telekom zurückgekehrt. Nach 26 Jahren durchgängig DeTeMobil D1/T-D1/T-Mobile/<you name it> mal Vodafone ausprobiert und.... Nö, hat nicht langfristig funktioniert.

    Aber der DWD hat für die nächsten Tage 2-3 Grad niedrigere Temperaturen als WO. Was bei der kommenden Hitzewelle dann schon einen Unterschied macht.

    DWD ist mir auch meist zu weit ab vom Schuss. Soweit ich mich erinnern kann, nutzt WO drei Wetter Modelle und ermittelt daraus dann die gemeinsamen Werte und hat hier wie geschrieben eigentlich immer die beste Annäherung ans reale Wetter. Halt auf zwei bis maximal fünf Tage. Mal sehen wie sich die Prognosen bis zum Wochenende wirklich entwickeln. Soweit in der Zukunft (5+ Tage) kann sich das ja ohnehin praktisch stündlich ändern. Nur die Tendenz ist recht eindeutig..... heiß.

    Da sehe ich hier v.a. die Nachttemperaturen etwas realistischer in deiner Region, als bei WO.

    WO ist eigentlich recht zuverlässig, zumindest innerhalb von fünf Tagen. Je weiter es in der Zukunft liegt, desto mehr Würfelglück ist ja ohnehin dabei. Sagte ja, mit Vorsicht zu genießen.

    Aber selbst Kachelmann hat bei uns in dieser einen Nacht gerade die 24°C in der Prognose... d.h. die Wettermodelle tendieren im Mittel scheinbar schon in eine ziemlich heftige Nacht.

    Ab morgen geht es wieder los, nächste Welle ... natürlich Höchstwerte mit Vorsicht zu genießen aber trotzdem....


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    War natürlich schon immer so, ist halt Sommer diese 26°C Nachts....

    Die Frage ist immer, welchen Einfluss man wirklich hat und was man macht, wenn der Großkunde sagt, wir brauchen mehr Kapazitäten, zahlen auch dementsprechend dafür und man muss dann quasi nur für einen arbeiten.

    Entscheidender Punkt. Als hätte ein spezialisiertes Unternehmen eine ernsthafte Wahl, wenn ein Großabnehmer wie Apple daher kommt, einen entsprechenden (Dauer)Auftrag in den Briefkasten wirft und mit jahrelangen Abnahmen winkt. Dann wird ein oder das Werk sowie die gesamte Supply Chain eben daraufhin ausgelegt. Sind ja unter Garantie auch individuelle Festigungen, die man nicht einfach anderweitig anbieten kann und wie viele Abnehmer gäbe es überhaupt weltweit für derartige Spezialzellen, welche auch nur ansatzweise entsprechende Mengen bräuchten?

    Gibt keinen Streit. Ist ja richtig, dass Batterien und große Batteriespeicher ein Betriebs- und Brandrisiko haben. Man muss das nur ins Verhältnis setzen und vor allem darf man nicht so tun, als wären die heutigen Bestandstechnologien risikoärmer oder gar risikofrei. Das sind sie nämlich nicht. Man ist nur an sie gewöhnt bzw. nimmt sie nicht mehr wahr. Und diese aggressive Übersensibilisierung auf angeblich erhöhte Risiken durch technologischen Wandel bei gleichzeitigem Ausblenden der bisherigen Risikoübernahme ist IMHO mittlerweile ein gesellschaftliches Kernproblem.

    Da haben Menschen panische Angst vor einer Batterie im Auto während sie komplett gedankenlos die Gasheizung im Keller oder einen Ofen im Wohnzimmer betreiben. Natürlich ist beides auch "sicher", wenn alle Vorschriften eingehalten und die Anlage fachmännisch in Betrieb genommen wurde. Aber eine Abweichung, eine Fehlbedienung oder gar Manipulation und es ist lebensgefährlich.

    Nichts anderes als bei Batterien und Batteriespeichern. Durch ordnungsgemäße Inbetriebnahme wird in allen Fällen das Risiko soweit möglich reduziert ist aber in keinem Fall 0. Nicht bei einer Batterie, nicht bei einem Öltank, nicht bei einer PV-Anlage, nicht bei einer Gasleitung.

    Nur wie kriegt man diese Erkenntnis wieder ins kollektive Bewusstsein der Bevölkerung um den Bestands-Bias mal gerade zu rücken?

    Mir ist kein Fall bekannt...

    Kein Fall einer brennenden Tankstelle?

    sowas ist ausserdem löschbar

    Die Ausbreitung des Feuers ist verhinderbar, wenn man rechtzeitig eingreift. So wie auch die Ausbreitung des Batteriebrands hier verhindert wurde.


    Nur dass wir uns richtig verstehen, Batteriespeicher bergen ein gewisses Risiko. Wie auch die Lagerung von brennbaren Kraftstoffen ein gewisses Risiko bergen. In beiden Fällen muss dieses Risiko durch bauliche Einrichtungen, technische Anlagen und Prozessvorgaben mitigiert werden. Wie auch das Brand- und Explosionsrisiko einer Gas- oder Ölheizung im Keller nur durch bauliche und technische Vorgaben mitigiert wird. Oder deine Elektroinstallation zuhause nur deshalb nicht in Flammen aufgeht, weil bestimmte Rahmenbedingungen und Vorschriften eingehalten werden.

    Die gleichen Menschen, die sich heute wie die Geier auf das Thema Erneuerbare Energien, Batteriespeicher und Elektromobilität stürzen, haben sich auch gegen den Aufbau des Stromnetzes gestellt, lehnten Elektrizität im Haus rundweg ab und sahen im aufkommenden Automobil mit Verbrennungsmotor den Untergang der Gesellschaft und eine viel zu große Gefahr. Und man erinnere sich auch gerne an die Empörungsstürme zur Gurtpflicht, Menschen würden zukünftig reihenweise in Autos verbrennen weil sie einen Sicherheitsgurt tragen müssten...

    Die Mechanismen, Prozesse und Abwehrhaltungen sind immer die selben. Und in 20 Jahren kennt es niemand mehr anders.


    Und mit dem hier wäre ja sowieso alles erklärt:

    Clownswelt

    Bin auch dafür alle Tankstellen in der Innenstadt und in der Nähe von Wohngebieten zurückzubauen. Vollkommen unverantwortlich, 250.000 Liter hochgefährliche, leicht entflammbare und explosive Kraftstoffe zwischen Wohngebäuden zu lagern. Wenn da mal eine brennt, Prost Mahlzeit.

    Sehr interessantes Interview:

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    Zusammenfassung, wer die Stunde nicht investieren möchte, auch wenn sie sich lohnt:

    Spoiler anzeigen

    1. Kernaussagen & Neue Rollen von Herbert Diess

    • Fokus auf Nachhaltigkeit & Elektrifizierung: Diess’ gesamte aktuelle Tätigkeit dreht sich um die Schnittmenge aus E-Mobilität, Klimawandel und Energiewende. Er sieht in der neuen Welt nicht nur ökologische, sondern massive ökonomische Vorteile.
    • Aufsichtsratschef bei Infineon: Das Unternehmen profitiert stark vom Klimawandel, da in E-Autos doppelt so viele Leistungshalbleiter und Microcontroller verbaut werden wie in Verbrennern.
    • Verwaltungsratschef bei „The Mobility House“: Das Startup fokussiert sich zu 100 % auf die Integration von E-Autos in das Stromnetz (Vehicle-to-Grid / V2G). Ziel ist es, Autobatterien als dezentrale Speicher zu nutzen, um günstigen Mittags-Sonnenstrom für die Nacht zwischenzuspeichern.

    2. Positionen zur E-Mobilität

    • Überlegenheit des E-Autos: Diess ist vom E-Auto absolut überzeugt und verkauft aus diesem Grund sogar seinen privaten Ferrari 458 (einen V8-Sauger). Er argumentiert, dass selbst ein kompakter VW ID.3 im Alltag viel komfortabler, leiser und agiler zu fahren sei.
    • Das Treiber-Element „Regulierung“: Ohne die gesetzlichen Flottenziele ab 2015 hätte sich die E-Mobilität laut Diess (selbst bei Tesla) nicht durchgesetzt. Für OEMs ist der Mix aus E-Autos und großen Verbrennern der einzig wirtschaftliche Weg, Strafzahlungen zu vermeiden.
    • Vorteile bei Kosten und Werterhalt: Er betont, dass ein E-Auto (z. B. VW ID.4 im Vergleich zum Tiguan) in den Gesamtkosten schon seit Jahren 25–30 % günstiger im Unterhalt ist. Die Batterien halten zudem „praktisch endlos“ und viel länger als anfangs gedacht, da sie im Alltag durch die geringen täglichen Fahrstrecken (ca. 35 km) extrem unterfordert sind.
    • Widerstände in der Industrie: Die Skepsis gegenüber dem E-Auto in Deutschland resultiert laut Diess vor allem aus Verlustängsten der heimischen Zulieferindustrie (z. B. Getriebe- oder Dieseleinspritzungs-Hersteller), für die der Wandel eine existenzielle Bedrohung darstellt.

    3. Positionen zu Energiepolitik und dem „Ökosystem“ Deutschland vs. China

    • Kritik an den Netzentgelten in Deutschland: Das Kernproblem der hohen deutschen Strompreise sind laut Diess nicht die Erzeugungskosten (Solarstrom liegt bei ca. 3,5 Cent), sondern die exorbitanten Netzkosten (ca. 10 Cent in DE vs. 4 Cent im staatlich konsolidierten Frankreich). Er kritisiert die Zersplitterung auf 880 monopolistische Netzbetreiber in Deutschland und fordert hier dringend eine Konsolidierung.
    • Versagen der Politik bei Speichern: Diess wirft der Bundesregierung (speziell dem Energieministerium) vor, bei der Speicherthematik zu konservativ zu agieren und stattdessen teure Gaskraftwerke zu diskutieren oder bestehende Netzbetreiber mit Steuersubventionen zu schützen.
    • Wettbewerb der Ökosysteme: Deutschland droht seinen durch Dienstwagenprivileg und Autobahn-Erprobung aufgebauten Premium-Vorteil der Verbrenner-Ära an China zu verlieren. China hat das neue Ökosystem (Batterien, schnelle Ladeinfrastruktur, extrem günstigen Solarstrom von 1,5 Cent) etabliert. Diess warnt: Deutsche Autobauer müssen in China wettbewerbsfähig bleiben, um global zu überleben.
    • Das V2G-Versprechen: Durch die intelligente Vernetzung von Haus (Solar, Wärmepumpe) und dem E-Auto als Speicher wird man in Zukunft nach einer Einmalinvestition „umsonst Elektroauto fahren“ und das Eigenheim quasi komplett freistellen können von Energiekosten. Im Bereich der Netz-Integration des Autos sieht er für Europa eine regulatorische Chance, sich gegenüber China zu differenzieren.

    4. Persönliches & Quick-Facts (Entweder-Oder-Runde)

    • Mobilität im Zentrum: In der Stadt nutzt er fast nur das Fahrrad und den ÖPNV; ansonsten schätzt er den Individualverkehr (Motorrad und E-Auto), da dieser emissionsfrei und leise geworden ist.
    • Technik & Freizeit: Er nutzt Streaming, klickt bei AGBs aus Zeitgründen meist auf „Accept all“ (findet den Datenschutz in Europa überzogen) und betreibt in der Freizeit leidenschaftlich Wingfoilen (Surfen auf einem Unterwasserflügel).

    Langstrecke im Januar bei Schnee und Minusgraden mit dem kleinen Akku und ohne Erfahrung in der Ladewelt war jetzt nicht so mega.

    Gut, Minusgrade sind beim Akku der Endgegner. Aber auch da wird's a) immer besser und b) wenn man sich mal an die Ladeplanung gewöhnt hat bzw. bei neueren Autos die Ladeplanung direkt vom Navi erledigen lässt, auch etwas, das sich im Rahmen hält.

    Natürlich sind Klein-EV hier anfälliger als die großen Schlachtschiffe wie #5, ID.7, EV5/EV9 .... die tragen halt 75 bis 100kWh mit sich rum, dass man im Winter im Zweifel selbst die Strecke Nürnberg-München-Nürnberg ohne Nachladen schafft :)

    Wobei auch beim Verbrenner der Verbrauch im Winter (deutlich) erhöht ist. Man merkt es beim EV halt nur schneller.

    Wir hatten sogar angeboten, für die Urlaubsfahrt ein Auto auszuleihen für die beiden Rentner...

    Aber ja: Ab einem bestimmten Alter will man sich das mit dem Laden woanders vielleicht wirklich nicht antun, wenn man immer wieder vom Ladechaos liest.

    Ja, auch in dem Fall ist das heutige Dauerbombardement mit Social Media und 821 TV-Sendern und Nachrichtenportalen die im 2min Takt neue Schreckensmeldungen raushauen müssen vermutlich nicht gerade förderlich .... da hilft am Ende nur persönliche Erfahrung oder wenigstens ausreichend Erfahrung im persönlichen Umfeld.

    Und natürlich ist auch das Thema "laden" etwas, das besser werden muss. Zumindest einfacher, was das bezahlen angeht. Jede Ladesäule müsste AdHoc anbieten, meinetwegen mit 10ct/kWh Aufpreis. Aber nicht 39 vs. 89ct/kWh.

    Kommt alles, wird alles ... ganz entspannt.


    Hier kommen jetzt auch die Schnelllader in die "Nachbarschaft". Haben eh schon über ein Dutzend 11/22kW Ladesäulen vom regionalen "LadeVerbundPlus" innerhalb von 200m. Jetzt gibts ca. 2km entfernt auch schon 4 DC Ladestationen von EnBW. Selbst wenn man keine eigene Wallbox hat, absolut jede Möglichkeit, ganz easy die Batterie für den Alltag oder auch kurzfristig für den längeren Trip voll zu bekommen.

    Meine Eltern haben sich ein neues Auto bestellt. Natürlich haben sie einen Verbrenner genommen - weil sie ja auch mal in Urlaub fahren wollen… Maximal einmal im Jahr und dann nach Österreich…

    Und dann kam noch: Wo sollen wir denn laden? Ich hab dann gesagt, dass solange ich bei ihnen gewohnt habe, gab es da noch Strom…

    Ja aber in Österreich ja vielleicht nicht 🤷🏼‍♂️

    Für alle nicht Instagram'ler:

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    :)