Analysten bleiben bei Apple Aktie zurückhaltend
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Stephan -
January 5, 2026 at 8:16 PM -
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Apples Marktbewertung wird analysiert
Das Börsenjahr hat gerade erst begonnen, und schon werden die Erwartungen gedämpft. Das Investmenthaus Raymond James hat Apple und deren Marktbewertung genauer unter die Lupe genommen, und mahnt deutlich zur Vorsicht. Die aktuelle Bewertung liesse kaum Luft nach oben, da die Wachtumsprognosen bei den iPhone Umsätzen nur moderat sind. Wie bei vielen Technologiegiganten, allen voran auch Nvidia, könnte man daraus lesen, dass die Bewertung die Realität überholt hat.
Die hohe Bewertung bremst das Vorstellungsvermögen
Die Analysten von Raymond James haben die Bewertung der Aktie mit „Market Perform“ wieder aufgenommen und auf eine Kaufempfehlung verzichtet. Sie begründen dies mit dem hohen Preisniveau der Aktie. Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 31 für das Geschäftsjahr 2027 sei das Potenzial vorerst ausgeschöpft.
Die Experten sind sich der immensen Stärke des Apple-Ökosystems bewusst, welches weltweit 2,4 Milliarden aktive Geräte umfasst. Sie sind jedoch der Ansicht, dass diese Stabilität bereits vollständig im Aktienkurs berücksichtigt ist. Für die nächsten zwei Jahre wird ein moderates Wachstum der iPhone-Verkaufszahlen von etwa 3 % erwartet. Der aktuelle Kurs von 271,01 USD, der nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 273,81 USD liegt, spiegelt diesen Optimismus wider.
Operatives Geschäft sendet gemischte Signale
Neben Analysteneinschätzungen prägen operative Nachrichten das Bild von Apple. Die Ernennung von Ben Borders, einem langjährigen Mitarbeiter, zum neuen Principal Accounting Officer unterstreicht die Kontinuität in der Führungsebene und signalisiert Stabilität in der Finanzberichterstattung. Gleichzeitig trüben Berichte über Produktionskürzungen beim Vision Pro Headset aufgrund schwächerer Nachfrage die Stimmung.
Zudem musste das Unternehmen Gerüchte über verdeckte Tests seiner KI-Funktionen in China zurückweisen. „Apple Intelligence“ sei dort noch nicht offiziell verfügbar. Auch regulatorisch steht Apple vor Herausforderungen: In Japan musste das Unternehmen mit dem Update auf iOS 26.2 ähnliche Zugeständnisse bei App-Stores und Bezahlmethoden machen, wie sie bereits in der EU eingeführt wurden. Weiter wird mit iOS 26.3 durch den Digital Markets Act (DMA) weitere Interoperabilität erzwungen.
Blick in die Zukunft
Der Blick der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den 29. Januar 2026, den Tag der Bekanntgabe von Apples Ergebnissen für das erste Geschäftsquartal. Besonders im Fokus steht die Frage, ob das Service-Geschäft, für das Raymond James ein jährliches Wachstum von 13 % bis 2027 prognostiziert, die schwächelnde Hardware-Sparte ausgleichen kann. Zudem werden die tatsächlichen Verkaufszahlen des iPhone 17 im Weihnachtsgeschäft mit Spannung erwartet.
Quelle: boerse-express.com
Hinweis: Allfällige Bilder in den News wurden urheberrechtsfrei durch KI erstellt.
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Apple Nerd seit 2006 und Tech-Enthusiast
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