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Siris Transformation zum Chatbot

  • Andy
  • 26. Januar 2026 um 09:41
  • 152 Mal gelesen
  • 7 Antworten
Apple plant einen radikalen Umbau von Siri: Der Sprachassistent soll mit iOS 27 zu einem echten Chatbot mutieren – und das teilweise direkt auf Google-Servern mit Gemini-3-Modellen. Dieser Schritt markiert einen pragmatischen, aber brisanten Kurswechsel für das Unternehmen, das sich lange als Datenschutzbastion positionierte.
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Der Milliarden-Deal mit Google
  2. Konflikt mit Private Cloud Compute
  3. Apples lange Cloud-Abhängigkeit
  4. Warum Pragmatismus siegt

Die neue Siri, intern als „Campos“ bekannt, soll in iOS 27 weit über die bisherigen Sprachbefehle hinausgehen. Sie wird längere Dialoge verstehen, Kontext merken und komplexe Aufgaben in Apps wie Mail, Fotos oder Nachrichten erledigen – inklusive Text- und Sprach-Chat. Schon in iOS 26.4 kommen erste Verbesserungen via Apples Private Cloud Compute (PCC) mit älteren Gemini-Modellen, doch der volle Chatbot setzt auf die neueste, leistungsstärkere Gemini-3-Generation von Google. Diese Modelle fordern enorme Rechenpower, weshalb Apple mit Google verhandelt, Anfragen direkt auf dessen Cloud-Infrastruktur mit TPUs (Tensor Processing Unit, eine spezialisierte Hardware von Google, die für maschinelles Lernen und neuronale Netze optimiert ist) abzuwickeln, statt alles selbst zu stemmen.

Der Milliarden-Deal mit Google

Apple und Google haben eine mehrjährige Partnerschaft geschlossen, die Gemini-Modelle und Cloud-Ressourcen für Apples KI-Features freigibt – mutmaßlich für rund eine Milliarde Dollar pro Jahr. Der Deal ist nicht exklusiv; Apple testete zuvor OpenAI und Anthropic und könnte später eigene Modelle oder andere Anbieter einbinden. Für Apple ist das ein schneller Weg, um auf über zwei Milliarden Geräten wettbewerbsfähige KI zu liefern, ohne Jahre in eigene Infrastruktur zu pumpen. Neue Verantwortliche wie Craig Federighi und Mike Rockwell priorisieren hier Tempo über Perfektion, um Siri aus dem Image als veralteter Assistent zu holen.

Konflikt mit Private Cloud Compute

Private Cloud Compute, 2024 bei der WWDC vorgestellt, versprach KI in der Cloud mit On-Device-Sicherheit: Eigene Apple-Silicon-Server, minimalistisches OS, Sandboxing und öffentlich überprüfbare Software-Images, nicht mal Apple soll Nutzerdaten einsehen können. Dieser Ansatz war Apples Antwort auf Datenschutz-Skepsis bei Cloud-KI. Nun könnte der Siri-Chatbot genau das umgehen, indem Anfragen über Googles Server laufen – ein Bruch mit dem Ideal „Alles bleibt im Apple-Ökosystem“. Apple plant wohl Verträge, die Google verbieten, Daten für Werbung zu nutzen oder zu speichern, und trennt die KI-Infrastruktur von Tracking-Systemen. Dennoch bleibt die Frage, ob das PCC-Niveau an Transparenz und Isolation erreichbar ist.

Apples lange Cloud-Abhängigkeit

Apple nutzt externe Clouds schon lange: iCloud speichert Daten bei Amazon und Google, zeitweise 8 Exabytes auf Google-Servern – immer mit Apple-Schlüsseln für Verschlüsselung. Neu ist, dass ein sensibles Feature wie der Chatbot mit Nutzereingaben dauerhaft durch Drittanbieter läuft. Das untergräbt das Narrativ „What happens on your iPhone, stays on your iPhone“, das Apple gegen datenhungrige Konkurrenten wie Google aufbaute. Kritiker sehen hier einen Kompromiss zugunsten von Marktzwang: ChatGPTs Erfolg zwingt Apple, mitzuhalten, auch wenn der Idealismus leidet.

Warum Pragmatismus siegt

Große Modelle brauchen massives GPU/TPU-Volumen, das Google hat. Unter Druck, KI nicht zu versäumen, wählt Apple die Abkürzung: Gemini jetzt, eigene Modelle später. Nutzer profitieren von besserer Siri – längeren Chats, tieferer App-Integration und smarteren Antworten –, solange Apple klärt, wann was lokal, via PCC oder Google läuft. Optionen wie „Nur On-Device“ könnten kommen, um die Wahl zu lassen. Langfristig könnte Apple Siri modularisieren, um flexibel zu bleiben.

Dieser Wandel zeigt: Selbst Datenschutz-Pioniere passen sich an, wenn Technik und Markt es fordern. Für Nutzer in Deutschland und anderswo heißt das: Stärkere Siri ab Herbst 2026.

Quellen: 9to5mac, macrumors, maclife

Diskutiere mit uns im Forum! 7 Antworten, zuletzt: 26. Januar 2026 um 17:15

Über den Autor

Ich habe generation i mit ins Leben gerufen, um Technik mit Verstand zu begleiten.

Apple-Fan? Definitiv. Aber immer mit dem kritischen Blick eines Gründers, dem Substanz wichtiger ist als jeder Hype.
Ich sorge für den richtigen Rhythmus zwischen Innovation und echtem Nutzen.

Andy Team

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Nächster Artikel iOS 26.4 voraus…

Antworten 7

Johi
26. Januar 2026 um 09:47

Siri wird in meinen Augen das spannendste dieses Jahr bei Apple.

Schaffen Sie es Siri vernünftig weiter zu entwickeln oder geht das ganze nach hinten los und es wird wieder versprochen wie gut alles wird und dann liefern sie doch nicht ab.

Ich habe aber Hoffnung das es besser wird wenn jetzt Gemini mit eingebunden wird.

Mainzer999 (Steffen)
26. Januar 2026 um 09:50

Da bin ich auch gespannt ob und wie dann Siri-Gemini funktioniert.

Andy
26. Januar 2026 um 10:18

Neben der generellen Integration von KI-Funktionen wird wirklich die „neue Siri“ eines der interessantesten Sachen werden dieses Jahr bei Apple.

Und wenn es wieder nicht klappt - was dann? Die Leute wollen die KI-Sachen auf den Geräten haben.

Andererseits verkaufen sich die iPhones u. Co. bisher mit weniger KI auch nicht gerade schlecht.

Ich denke nicht, dass Apple alles falsch gemacht hat bis jetzt. Und auch die Zusammenarbeit mit Google halte ich für einen (sehr) guten Schachzug. Vorausgesetzt, das wird wirklich gut integriert und umgesetzt.

Johi
26. Januar 2026 um 11:28
Zitat von Andy

Und wenn es wieder nicht klappt - was dann? Die Leute wollen die KI-Sachen auf den Geräten haben.

Andererseits verkaufen sich die iPhones u. Co. bisher mit weniger KI auch nicht gerade schlecht.

Ich denke aktuell wäre es auch nicht so schlimm weil man einfach die ganzen KI Apps der anderen Anbieter auch auf einem iPhone Nutzen kann.

Dann nutzt man halt zB ChatGPT weiter und hat dadurch auch keine Einschränkungen.

djiwondee
26. Januar 2026 um 12:19

Über die Nützlichkeit des Playgrounds kann ich aktuell nur schmunzeln. Hat das einer von Euch jemals ernsthaft benutzt? Für was konkret sinnvolles?

Die E-Mail- Zusammenfassung, naja ok. Eine Sendunsgbestätigung z. B. für DHL kann ich auch ohne Siri erfassen.

In der Tat würde mich echtes möglichen Parlieren im Zusammenhang mit Home(-kit) eher "erbauen"...Kontext, Verlauf, Geräte richtig erkennen:

Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Aber melde dich gerne bei uns an und werde Teil der Community!

"Wie ist die Außentemperatur?"

"Welchen Sensor meinst Du? Wohnzimmer, Küche, Arbeitszimmer, ...?"

Manchmal ist es echt zum verzweifeln...

Holger
26. Januar 2026 um 13:44

Gerüchteweise erscheint die erste Beta von 26.4 bereits Mitte Februar. Ich bin gespannt, werde auf jeden Fall dabei sein und spätestens mit Verfügbarkeit der Public Beta berichten (oder früher, wenn die anderen Newsseiten sich wie üblich nicht an das NDA halten und ich die als Quelle angeben kann. 8o )

Webmark
26. Januar 2026 um 17:15
Zitat

Für Nutzer in Deutschland und anderswo heißt das: Stärkere Siri ab Herbst 2026.

Dennoch werde ich Siri auch dann nicht nutzen, da Siri für mich grundsätzlich keinen Sinn ergibt.

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