Generation Erreichbar: Wo zieht ihr die Grenze?

  • In unseren letzten Diskussionen kam immer wieder ein Thema auf, das uns im digitalen Alltag alle betrifft: Wie gehen wir mit der ständigen Erreichbarkeit um, die unsere Geräte ermöglichen?

    Das iPhone und das iPad sind fantastische Werkzeuge für flexibles Arbeiten, aber genau diese Flexibilität macht es oft schwer, eine klare Grenze zum Privatleben zu ziehen. Während die einen auf technische Lösungen wie Fokus-Filter und automatisierte Zeitpläne setzen, bevorzugen andere eine strikte Trennung durch zwei physische Geräte für Arbeit und Freizeit.

    Wir möchten hier einen Raum öffnen, um eure verschiedenen Ansätze zu sammeln:

    • Technische Strategien: Wie nutzt ihr die Bordmittel von iOS/macOS (Fokus-Modi, Benachrichtigungs-Management), um Ruhephasen zu schützen?
    • Striktes Hardware-Splitting: Wer von euch nutzt bewusst zwei separate Geräte, um nach Feierabend den „Arbeits-Mac“ oder das „Dienst-iPhone“ einfach beiseitelegen zu können?
    • Persönliche Disziplin: Wie schafft ihr es mental, den Drang zu unterdrücken, „nur mal kurz“ in die Mails oder Slack-Channels zu schauen?

    Wie findet ihr das richtige Gleichgewicht zwischen der Freiheit des mobilen Arbeitens und der notwendigen Erholung?

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Ach... das mit den "zwei Telefone kommen nicht in Frage" habe ich seit einem viertel Jahrhundert auch so gesehen. Bis vor kurzem. Das Air war mein erstes privates Gerät seit 2000. So schön das ist, wenn dein Arbeitgeber dir ein Gerät inkl. Telefonnummer zur Verfügung stellt: Es ist auch mal schön, in der Freizeit Arbeit Arbeit sein zu lassen. Das ist mit einer Dual Sim nicht getan. Das ist auch mit Fokus Modes nicht getan. Da geht es mir mittlerweile um echte Trennung. Das macht auch mental was mit einem, wenn man das *eigene* Gerät in die Hand nimmt und sich denkt: "Nun ist Feierabend". Ich mag das mittlerweile sehr.

  • Auf der Business Leitung klingelt hier eh von spät abends bis morgens früh nix. Fokus Mode und gut ist. Es geht mehr um das Gefühl, dass ich privat ein anderes Gerät nutze als geschäftlich. Ich will privat mit Outlook und Teams nichts (mehr!) zu tun haben. Umgekehrt will ich meine privaten Apps nicht mehr auf dem Firmentelefon haben. Das kann man alles über Software lösen, klar. Aber: Mein Chef sagt immer: „Menschen sind haptisch“. Wenn das zwei unterschiedliche Geräte sind… wie gesagt: Das ändert was.

  • Wenn das zwei unterschiedliche Geräte sind… wie gesagt: Das ändert was.

    Ich schalte berufliche Dinge per Fokus weitestgehend weg. Und dennoch ertappe ich mich auch im Urlaub immer wieder, den Fokus in Mail einfach mal zu deaktivieren und zu checken. Nicht richtig, aber ja…

    Von daher wären zwei Geräte - komplett und strikt getrennt - bei mir wirklich besser.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
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  • Weil es ein Screenshot aus einer Mac Zeitschrift ist. Das ist nicht ganz so nett, wenn ich den hier poste 😉

    Wie gesagt, mich betrifft sowas nicht, mich darf die Firma schlicht nicht kontaktieren, sonst kostet es Geld. Deswegen brauche ich gar keine Leitung abschalten. Aber für Andere ist das echt nicht schlecht, finde ich.


    Ich habe auch lange gebraucht zu verstehen, wie die normale Arbeitswelt funktioniert (Erreichbarkeit, kein Abschalten, weil sich Arbeit stapelt…) So was kenne ich da bei mir einfach nicht.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

    Einmal editiert, zuletzt von Dan (15. April 2026 um 20:27) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Dan mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Wie gesagt, mich betrifft sowas nicht, mich darf die Firma schlicht nicht kontaktieren, sonst kostet es Geld.

    Ich mache u.a. die Personalplanung bei uns. Wird jemand übers Wochenende krank - steht eventuell ein Teil der Produktion. Somit bin ich erreichbar.

    Würde das über eine separate Nummer / Telefon laufen, hätte ich meine Ruhe - aber eben auch eventuell keine Produktion.

    Aber das ist alles weit weg vom eigentlichen Thema.

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  • Hat noch nicht mal was mit „stapeln“ zu tun. Gestern hat Apple den neuen Business Manager aktiviert. Lief das rund? Natürlich nicht! Der Tag fing mit Asien an und endete mit den USA. Wenn man da durchgehend erreichbar ist… nicht gut. Die stellen einem halt dann Termine ein, wenn sie gerade arbeiten. Nachvollziehbar. Bekommst du dafür Benachrichtigungen: Schlecht! Der größte Wunsch „meiner“ Anwender ist immer: „Wie stelle ich die Benachrichtigungen ab?“. Ist eine sehr schnelle Welt, in der wir leben…


    Aber das ist alles weit weg vom eigentlichen Thema.

    Hast recht!! Back to topic! 🙂

    Einmal editiert, zuletzt von Holger (15. April 2026 um 20:44) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Holger mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Wir hatten mal einen Chef der gesagt hat, als er das Team übernommen hat, dass wir uns von 8-17 Uhr schreiben und anrufen können und ansonsten nicht, da einige das Gerät auch privat nutzen.

    Die Chefin danach hat uns auch weitergehend in Ruhe gelassen. Jetzt ist es ein wenig eingerissen beim aktuellen Chef, stört mich weniger, mein iPhone der Arbeit schaltet sich um 8 Uhr aus dem nicht stören Fokus und ab 17 Uhr wieder in den nicht stören Fokus.

    Meistens, wenn ich nichts mehr von Kunden erwarte, dann schalte ich meine Geräte direkt nach Abmeldung in den nicht stören oder gar in den Flugmodus.

    MacBook Air 15" - Mitternacht - 16 GB RAM - 256 GB SSD
    iPhone 17 Pro - Orange - 256 GB
    iPad Pro 11" 5G M2 - Spacegrey - 256 GB
    Apple Watch Ultra 1
    Apple TV

    Beats Studio Pro - Navy
    Beats Fit Pro - Weiß
    Beats Powerbeats Pro - Grün

  • Ist immer noch OT hier, aber -ganz ehrlich: Ich „moderiere“ hier nicht rein! Ich finde das Thema einfach zu interessant, wie wir hier alle mit sowas umgehen. Evtl. „splitten“ wir das in einen „Work-Life-Balance“ Thread. Aber bisher: „keep goin‘“!

  • Ist immer noch OT hier, aber -ganz ehrlich: Ich „moderiere“ hier nicht rein! Ich finde das Thema einfach zu interessant, wie wir hier alle mit sowas umgehen. Evtl. „splitten“ wir das in einen „Work-Life-Balance“ Thread. Aber bisher: „keep goin‘“!

    So ein Thread wäre was

    MacBook Air 15" - Mitternacht - 16 GB RAM - 256 GB SSD
    iPhone 17 Pro - Orange - 256 GB
    iPad Pro 11" 5G M2 - Spacegrey - 256 GB
    Apple Watch Ultra 1
    Apple TV

    Beats Studio Pro - Navy
    Beats Fit Pro - Weiß
    Beats Powerbeats Pro - Grün

  • Ist immer noch OT hier, aber -ganz ehrlich: Ich „moderiere“ hier nicht rein! Ich finde das Thema einfach zu interessant, wie wir hier alle mit sowas umgehen. Evtl. „splitten“ wir das in einen „Work-Life-Balance“ Thread. Aber bisher: „keep goin‘“!

    Hatte ich eben auch gedacht. Machen wir doch…

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Bei mir ist die Grenze klar in den Verträgen geregelt.

    • Außerhalb er Arbeitszeit hat er nicht zu kontaktieren. Wenn doch, dann gibt es hier eine Kompensationszahlung
    • In der gesetzlichen Ruhezeit darf er nicht, denn dann fängt die Ruhezeit wieder an von neu an zu zählen.

    Deswegen habe ich da kein Problem 😊

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  • Holger ich bin voll und ganz deiner Meinung. Ich habe seit 2019 von meinem Arbeitgeber ein dienstliches iPhone und einen Telekom Business Vertrag… bin aber nie auf die Idee gekommen mein privates iPhone und meine private Nummer abzuschaffen. Drei Gründe:

    1.) Ich arbeite seit 17 Jahren bei ein und derselben Firma, würde mich also als treu und loyal bezeichnen. Aber auch dort wird man zunehmend mehr und mehr zur „Nummer“ die von heute auf morgen durch eine andere Nummer ersetzt werden kann - oder ich such mir selbst einen neuen Brötchengeber, weil mir dort mehr und mehr nicht passt. Die Telefonnummer bleibt an meiner alten Arbeit „kleben“… das heißt, der der die Nummer nach mir hat bekommt ggf. Dinge die für mich privat sind. No way!

    2.) Dienst ist Dienst; Schnaps ist Schnaps. Auch wenn die Hürden zur digitalen Überwachung in Deutschland höher liegen als in anderen Länder, ich traue diesbezüglich niemandem. Meine privaten Dinge gehen meinen AG nix an, und haben folglich nichts auf seinem Endgerät zu suchen. Könnte ja sein, dass ich morgen ins Büro komme und der Chef oder jemand weiter oben sagt aus irgendeinem Grund: „bitte her damit“.

    3.) Fokus und Dual-SIM schön und gut. Ich schaue auch am Wochenende mal auf mein Diensthandy und in Outlook/Teams/… insbesondere wenn ich Nachrichten von Kunden oder Kollegen auf Baustelle erwarte… das ist kein Thema für mich. Aber wenn ich Urlaub habe und mit meiner Familie verreise, bleibt der Dienstknochen zu Hause in meiner „Diensttasche“ - mit aktivierter Abwesenheitsnachricht und Rufumleitung. Da kann von mir aus kommen was will, aber ich habe mir den Urlaub verdient und den lasse ich mir nicht vermiesen.

    Deswegen IMMER: zwei Geräte. Für mich wäre das an der falschen Stelle gespart auf ein eigenes Gerät und SIM Karte zu verzichten, weil ich das Zeug vom AG „mitnehme“.

    iPhone 14 Pro, iPad Air (4th Gen), Pencil 2, Watch Series 7, tv 4K(2nd Gen) & tv HD, MacBook Pro 14" M2 (2023), Apple Studio Display, AirPods Pro (2nd Gen), 4x AirTag, Music Familienabo, iCloud+
    Synology DS720+ (18GB RAM, 2x6TB HDD, 2x1GB NVMe), DS118 (Offsite Backup), Proxmox Homelab: Dell OptiPlex Micro 7060 (Intel i7-8700T, 32GB RAM)

  • Ich habe auf meinem Arbeits iPad eine separate Apple ID, die in der Familie ist. Ich habe 2015-2017 auch mal MDM bei Firmen iPads betreut und konnte sehen, was man so alles sehen kann. Das will ich auf keinen Fall für meine private Apple ID. Daher die Lösung mit der extra ID.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Viele sagen: Acht Stunden sind rum, ab in den Feierabend. Fertig. Andere? Haben manchmal diese Möglichkeit überhaupt nicht wirklich - werden aber auch dementsprechend bezahlt (oder sollten es zumindest werden).

    Es gibt die Chefs, die sind nach 17 Uhr auch nicht mehr erreichbar - und andere leben für die Firma, sind in Notfällen eben auch eigentlich immer erreichbar. Auch Führungskräfte sehe ich mal so, mal anders. Hier kommt es auch sehr drauf, welche Art Firma man sich ansieht. Ist es der Weltkonzern oder der Familienbetrieb? Im Familienbetrieb wird es eher selbstverständlich sein, dass ziemlich jeder ab Stufe x für jeden auf der Stufe (und aufwärts) erreichbar ist.

    Würde ich meine Ruhepause zwischen zwei Arbeitstagen neu beginnen, weil mich kurz ein Kollege oder Mitarbeiter anruft und wir zwei Minuten telefonieren? Niemals. Wäre ich, so wie du, Dan, Pilot - wäre das wahrscheinlich anders. Wieso? In meiner Hand liegen weniger Menschenleben. Allerdings: Führt ein Telefonat von zwei Minuten so sehr zu einer gestörten Ruhephase, dass du am nächsten Tag nicht arbeiten könntest?

    Hier wird manchmal sehr viel Wert auf das Einhalten von Regeln gelegt - weil sie ja Arbeitnehmer-freundlich sind. Klar, die Regeln gibt es, die Regeln sollte man einhalten. Nur sollte man nicht immer so kleinlich sein und doch auch immer wieder mit etwas Gefühl handeln.

    An anderen Stellen beachtet man ja auch nicht immer alle Regeln - da ist es einem auch egal.

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  • Allerdings: Führt ein Telefonat von zwei Minuten so sehr zu einer gestörten Ruhephase, dass du am nächsten Tag nicht arbeiten könntest?

    Ja, führt es, weil es nicht um persönliches Empfinden geht, sondern um gesetzlich geregelte Ruhepausen. Es geht auch nicht um "arbeiten können" sondern um "arbeiten dürfen".


    Ich bin für meinen Stab, meine Kompaniechefs und meinen Brigadekommandeur jederzeit erreichbar (über mein privates Telefon), aber die werden einen Teufel tun und mich wegen Lappalien anrufen. Dann gäbe es einen Satz heißer Ohren (außer beim Brigadekommandeur natürlich 😉). In über 35 Jahren ist es zweimal vorgekommen, dass ich angerufen wurde.

    Ein dienstliches mobiles Telefon nutze ich grundsätzlich nur bei Übungen und in Einsätzen.

    Gruß angerhome

    🎗Support German Troops 🎗

    iPhone 17 Pro Max 512GB, AppleWatch Ultra 3, MacBook Pro M4 14'' 16GB/1024GB, iPad Pro M1 12.9'' 256GB 5G, Apple Pencil 2, AirPods Pro 2, 2 mal HomePod mini, 2 mal Apple TV 4K 128 GB

    HP EliteDesk mini 800 mit Intel G4560 T, 16 GB RAM, 256 GB M2, 1TB Samsung 870 EVO mit HomeAssistant und HomeBridge

  • Wenn ich also nach Feierabend einen Mitarbeiter anrufe und frage, ob er morgen eine Stunde früher anfangen kann, weil ein anderer nach Hause müsste - dürfte er dann gar nicht arbeiten, weil seine Ruhezeit ja wieder von vorne beginnt?

    Okay.

    Hey, ich hab ab jetzt immer frei…

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  • Die Wahrheit liegt in der Mitte. Was bei einem Job von den Regelungen ein wenig zu viel ist, ist anderen Bereichen manchmal zu wenig oder gar nicht vorhanden.

    Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn man mal angerufen wird, ich sage mal 1-2 mal im Jahr ist ja alles ok, wenn man immer wieder angerufen wird, dann wäre ich halt irgendwann nicht mehr erreichbar in meiner Freizeit.

    Man hat seine Pläne, seinen Rhythmus, seine Familie oder andere Prioritäten, dauerhaft erreichbar zu sein ist ok, wenn keiner anruft 😜.

    Die Sache ist ja auch die, wenn ich erreichbar sein soll (muss), dann muss es dafür eine Bereitschaftszulage geben und dann wäre es auch irgendwie wieder Arbeitszeit.

    Wenn Feierabend ist, dann ist halt Feierabend. Wie gesagt gibt es immer mal Ausnahmen, nur sollte diese auch Ausnahmen bleiben.

    Wer dauerhaft erreichbar sein muss, weil man was zu melden/sagen hat, der sollte auch dementsprechend bezahlt werden.

    Gott sei Dank sind wir in einer Arbeitnehmerwelt angekommen, denn wenn ich an meine Ausbildung denke, wo es selbstverständlich war, dass ich neben der Berufsschule noch 40 Stunden im Betrieb gestanden habe…heute würde ich das sicherlich nicht mehr machen.

    Dazu war ich damals um 6:30 Uhr aus dem Haus und um 19 Uhr zu Hause. Um 22 Uhr sind mir die Augen zugefallen. Für Essen, trinken, duschen und ein wenig Spaß blieben rund 3 Stunden.

    Es gibt heute aus der Sicht vieler verwöhnte Bereiche und das stimmt hier und da mit Sicherheit auch. Es gibt aber auch viele Dinge die als selbstverständlich angesehen werden, weil man da quasi drauf konditioniert wurde und meint es wäre so auch ok.

    Dan Wie läuft es bei euch, wenn ein Pilot ausfällt und jemand müsste einspringen? Sagt man dann meine Ruhezeit wurde soeben unterbrochen, ruf mich in 12 Stunden wieder an?

    Andy Du hast Feierabend, sitzt mit der Familie zusammen, der Bruder hat Geburtstag, es wird gegrillt, du hast im Kopf „Top, morgen muss ich um 8 auf der Arbeit sein, ich trinke mal ein Bier mit, weil Geburtstag ist.“ Anruf: „Hi, ich störe total ungern aber kannst du morgen ne Stunde früher anfangen, jemand musste heute früher gehen.“…

    Jetzt gibt es welche die sagen ist mir egal, gehe ich halt eine Stunde früher und wir fahren dementsprechend auch früher nach Hause. Es gibt aber auch welche die das aufregt, weil es gerade schön ist, der Tag läuft gut, die Stimmung ist gut und dann dieser Bruch.

    Es gibt immer zwei Seiten bei solchen Geschichten. Auch auf seine eigene Erreichbarkeit sollte man schauen, der Gedanke „Was machen die 2 Minuten Störung schon aus?“ Kommen immer darauf an um was es geht.

    Letztens hatte ich schon Feierabend, weil wir was vorhatten und ein wirklich sehr lieber Kollegen rief an, weil er ein technisches Problem mit seinem iPad hatte. Ich bin dann eine halbe Stunde alles mit ihm durchgegangen. Learning: In Zukunft rufe ich am nächsten Tag zurück, Ausnahme sind Kunden, wenn ich mit bekomme das mich jemand erreichen möchte und mir dann auch den Grunde nennt rufe ich zurück bzw kümmere mich noch darum. Ruft nur jemand an, spricht nicht auf die Mailbox, rufe ich am nächsten Tag zurück.

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    Apple Watch Ultra 1
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  • Dan Wie läuft es bei euch, wenn ein Pilot ausfällt und jemand müsste einspringen? Sagt man dann meine Ruhezeit wurde soeben unterbrochen, ruf mich in 12 Stunden wieder an?

    Ja genau. So ist das geregelt. Aber genau für den Fall gibt es Standby (Bereitschaftsdienste). Davon hat man, bei uns z.B. 3 Wochen pro Jahr. Dort muss z.B. die eine „Schicht“ von 3-15 Uhr, die andere von 12 bis 22 Uhr, erreichbar und innerhalb von 1:30 h parat am Flughafen stehen.

    Der Grund bzgl. Der Unterbrechung ist ziemlich simpel: in unserem Job ist es ein essentieller Bestandteil, in Schlafzyklen zu Resten. Deswegen beschäftigt man sich i.d.R. (Als Langstreckenpilot) sehr intensiv mit Schlafen, Schlafanalyse, Schlafzyklen, usw. Und wäre das mit der Ruhezeit nicht geregelt, würde die Gefahr bestehen, eben in der Ruhezeit gestört zu werden. Deswegen ist das so strikt.

    Werde ich in der Ruhezeit grestört, beginnt sie neu zu laufen (i.d.R. Ca. 27h auf der Langstrecke und bei unseren Company Duty Regulations).

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  • Wenn ich also nach Feierabend einen Mitarbeiter anrufe und frage, ob er morgen eine Stunde früher anfangen kann, weil ein anderer nach Hause müsste - dürfte er dann gar nicht arbeiten, weil seine Ruhezeit ja wieder von vorne beginnt?

    Wenn seine Ruhezeit gesetzlich vorgegeben ist, dann ja. Wenn nicht, dann nein.

    Gruß angerhome

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