Erfahrungsbericht iPad Pro M4 13“

  • Hallo!

    Ich möchte hier mal ein paar Worte zum iPad Pro 13“ schreiben. Was mir besonders gefällt, aber auch, was mich stört (keine Angst, das ist relativ wenig…).

    Seit dem 2018er-Modell nutze ich jetzt schon verschiedene Pro-Modelle des iPads, begonnen hatte es mit dem kleinen 11“. Irgendwann wurde es mir dann doch zu klein und ich habe es getauscht gegen ein 12,9“ M1. Das kleine ist schon toll, aber ich hatte eine Web-Anwendung, die ich täglich benötigt habe und die einfach auf dem kleinen Display nicht wirklich gut zu benutzen war.

    Eigentlich war das immer eine Größe, mit der ich gut arbeiten konnte - auch, wenn es dann mobil natürlich unhandlicher ist. Aber wozu hat man Rucksäcke und Taschen, in denen man die Geräte transportiert?

    Mehr und mehr mobiles Arbeiten hat mich dann dazu gebracht, das „normale“ WIFI-M1 gegen eines zu tauschen, das auch Mobilfunk ermöglicht. Und das war dann nochmal ein großer Schritt „in Richtung Freiheit“.

    Dieses Jahr kam dann irgendwann der Zeitpunkt, dass der Akku des Geräts schlechter wurde. Die Nutzungszeit hat sich schon auch spürbar verschlechtert und ich hab mich dann mal wieder bei Kleinanzeigen umgesehen (ich habe wirklich noch nie ein iPad neu gekauft, vom ersten abgesehen).

    Mein Auge fiel dann auf ein iPad Pro 13“ in schwarz, WIFI u. Cellular, 256GB - und das sogar noch in erreichbarer Umgebung und somit konnte ich mir das vor Ort ansehen. Gekauft.

    Erster Schock: Das geliebte Magic Keyboard ist nicht mehr kompatibel… Mist… Also nochmal Ausschau halten nach Zubehör. Aber gibt es ja zum Glück alles zu kaufen.

    Die ersten Tage mit dem „neuen“ iPad waren dann schon auch faszinierend - ich meine nicht groß die Nutzung selbst, sondern das Gerät selbst. Es ist so schlank und leicht, auch mit dem Magic Keyboard ist es spürbar leichter als es das M1 in 12,9“ war. Ebenfalls die Farbe macht sich sehr gut und das Magic Keyboard hat mit der Überarbeitung nochmal einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht.

    Der Schwerpunkt: Gestern habe ich mir wieder mal gedacht, wie cool das Gesamtwerk iPad und Magic Keyboard doch eigentlich ist. Man stellt das auf den Tisch und zieht es über die Kante - es bleibt dort stabil bis nur noch wenige Zentimeter wirklich auf dem Tisch stehen. Beeindruckend. Ein Nachteil der Konstruktion und des leichteren iPads: Ich konnte das „alte“ auf den Tisch legen und es dann mit einer Hand öffnen (der „iPad-Teil“ muss dazu auf dem Tisch liegen und die Tastatur oben sein). Das klappt so jetzt nicht mehr. Das sind doch mal Probleme, oder?

    Außerdem macht es ein Geräusch, wenn ich es öffne - das hab ich noch nicht wirklich zuordnen können. So eine Art Flupp. Kein Weltuntergang.

    Natürlich nutze ich auch den Apple Pencil Pro (den ich natürlich auch noch kaufen musste, da der andere nicht mehr kompatibel war…). Auch ein tolles Stück Technik, dazu brauche ich nicht viel schreiben. Dieses Hover ist ja nett und sicherlich für einige praktisch - was ich aber hier gerne hätte: Ich berühre das Display nicht mit dem Stift und kann ja mit dem Stift „navigieren“. Wenn ich jetzt über Menüpunkten bin und den Stift drücke, dann sollte das einen Klick auslösen. DAS wäre das Highlight schlechthin für mich. Leider habe ich dazu noch keine Möglichkeit gefunden. Aber vielleicht liest Apple das ja mal und sagt: Krasse Idee!

    Das waren sie schon, meine kurzen Gedanken zu einem wirklich tollen Gerät. Ein Begleiter, der meine Zentrale beim Surfen ist, mein Abspielgerät für YouTube, mein Notizblock (oder -blöcke). Mein Daily-driver bei eigentlich fast allem. Und selbst in die Firma komme ich simpel per VPN und Remote Desktop (bzw. jetzt Windows-App).

    Lange Zeit habe ich eigentlich ein iPad ausgepackt und sofort eine Paperlike-Folie angebracht. Jetzt bin ich seit ein paar Tagen wieder davon weg und erfreue mich an dem Display. Und ärgere mich über Fingerabdrücke drauf. Die man zum Glück aber bei der Nutzung nicht mehr sieht und ich so nicht ständig am Display reinigen bin.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Danke für Deinen Bericht. Den kann ich (fast genau so) zum iPad Air 13“ M3 schreiben, was ich seit diesem Jahr nutze.

    Mein MacBook Air M3 steht seither nur noch im Dock zu Hause (am 32“ Monitor), aber ich sitze zu 90% mit dem MagicKeyboard am Küchentisch. Meine Zeit unterwegs habe ich nur noch das iPad Air dabei. Ich finde die Kombination einfach so gelungen. Das deckt sich dann auch mit dem iPad Pro (Einsatz ist ja ähnlich).

    Warum es bei mir nicht das Pro wurde: rein aus finanziellen Gründen. Das Air M3 hat mir einfach das wesentlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis geboten. Vorher hatte ich auch immer die Pro, und gesagt: gerade FaceID ist so gut beim iPad. Aber nach kurzer Eingewöhnungsphase mit dem TouchID, vermisse ich es gar nicht mehr.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Ich liebe mein iPad Pro 13 M4 auch sehr. Nutze es quasi jeden Tag. Das iPhone kommt zuhause so gut wie gar nicht mehr zum Einsatz. Aber ganz ehrlich, auch das iPad Pro M4 kann trotz des wirklich tollen, neuen Fenstermanagements von iPadOS 26 mein Surface Pro als Arbeitsgerät nicht ersetzen. Liegt aber auch ein wenig daran, dass es Logi Option+ nicht für iPadOS gibt, denn wenn ich das iPad schon mit einer Hardware-Tastatur und einer Maus an einem externen Monitor nutze, dann nur mit der fantastischen Logitech MX Keys und der ebenso tollen MX Master.

  • denn wenn ich das iPad schon mit einer Hardware-Tastatur und einer Maus an einem externen Monitor nutze, dann nur mit der fantastischen Logitech MX Keys und der ebenso tollen MX Master.

    Was aber auch ohne logi Options+ geht?

    Vielleicht etwas weniger variabel und einstellbar - aber grundsätzlich geht es auch am iPad mit den Geräten.

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  • dass es Logi Option+ nicht für iPadOS gibt

    Am Mac nutze ich die MX Master 3S und das seit Jahren (vorher andere MX Master Versionen) völlig ohne die riesen Logitech Software. Ich nutze nur das kleine Mac Mouse Fix, das reicht.
    Für die MX Keys for Mac, die mir mit den dunklen Tastenkappen zu dunkel war, hatte ich die Software von Logitech nur kurz installiert und dann wieder entfernt.
    Was benötigst Du davon?

    Rechnerhistorie

    Z80: ZX81
    68k: Atari Mega ST, PAK-030, FRAK, Performa 475, Quadra 660AV
    ARM: Messagepad 120, Messagepad 2100
    PowerPC: Pios Magna, PowerMac G3, PowerBook G3 Lombard, PowerMac 8600, iBook G3, PowerBook G4, Cube G4
    Intel: Mac mini 2012, MacBook Pro 2012, Mac Pro 2013 10-Core
    ARM: Mac mini M1

  • Insb. wäre FLOW recht cool. Und für Force Feedback und den Actions Ring der MX Master 4 braucht man Options+ auch. Zudem habe ich einige Sondertasten von MX Master 4 und MX Keys S speziell belegt.

    Aber eine Sache, die mir mit der MX Master unter iPadOS leider gar nicht gut gefällt, ist das Scroll-Verhalten des Scrollrads. Vielleicht benötigt man dafür nicht unbedingt Options+, aber zumindest einen optimierten Treiber.


    aber grundsätzlich geht es auch am iPad mit den Geräten.

    Grundsätzlich ja, aber wie gesagt, die Maus ist da lange nicht so „smooth“, wie unter Windows 11. Da sind Welten dazwischen; vor allen Dingen beim schnellen und exakten Scrollen.

    Einmal editiert, zuletzt von BitterLeaf42 (13. Dezember 2025 um 20:13) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von L!VE mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hier nur mal ein Beispiel für den Actions Ring, wie ich ihn für mich konfiguriert habe.

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    So kann ich mit zwei Mausklicks (Actions Ring aktivieren und dann entsprechende Easy-Switch-Funktion wählen) gleichzeitig die MX Keys und die MX Master auf ein anderes Gerät umschalten. Also quasi eine vereinfachte FLOW-Funktion. Blöd ist nur, dass ich dann zum Zurückwechseln vom iPad auf den PC wieder die Maus anheben und umdrehen muss.

  • Beispiel für den Actions Ring, wie ich ihn für mich konfiguriert habe.

    Noch nie genutzt…

    Aber ich bin mehr der Typ Trackpad. Auch, wenn ich für manche Sachen unbedingt die Maus brauche (hauptsächlich für 3D-Druck-Software und CAD).

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Ich habe mein iPad Pro 12.9" M1 verkauft, und seither habe ich keinen Drang mehr nach Apple Tablets. Gerade die Pro sind schlicht zu teuer für das was sie bieten, vorallem wenn dann noch das Magic Keyboard und der Apple Pencil dazu kommt. Da bleibe ich bei meinem MacBook Air und habe ein vollwertiges MacOS ohne Limitierungen.

    Das iPad Pro ist das einzige Gerät bei dem mich Apple aktuell nicht mehr abholen kann.

    MacBook Pro 16 M2 Max - 32 GB RAM - 1 TB SSD
    MacBook Air 15" - 24 GB RAM - 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro Max - Silver - 512 GB
    Apple Watch Series 10

  • Das iPad Pro ist das einzige Gerät bei dem mich Apple aktuell nicht mehr abholen kann.

    Also ich nutze es jeden Tag mehrere Stunden. Gar nicht mal zum Arbeiten, sondern primär zum Surfen auf der Couch vor der Glotze und im Bett. Ein Pro müsste es dafür wahrlich nicht sein, aber es ist nun mal die einzige Serie, die 13 Zoll mit Face ID verbindet, und beides ist mir sehr wichtig.

    Apple Pencil Pro und Magic Keyboard brauche ich dafür nicht und vermisse ich auch nicht. Das Smart Folio genügt mir.

  • Ich habe mein iPad Pro 12.9" M1 verkauft, und seither habe ich keinen Drang mehr nach Apple Tablets. Gerade die Pro sind schlicht zu teuer für das was sie bieten, vorallem wenn dann noch das Magic Keyboard und der Apple Pencil dazu kommt. Da bleibe ich bei meinem MacBook Air und habe ein vollwertiges MacOS ohne Limitierungen.

    Das iPad Pro ist das einzige Gerät bei dem mich Apple aktuell nicht mehr abholen kann.

    Genau so ging es mir auch. Auch das 12.9“ M1 verkauft und nur noch das Air M3 genutzt (als es frisch raus kam). Dann kam mit Release das Air M3 13“, inkl. Magic Keyboard, Pencil Pro, und was soll ich sagen: ich nutzte es fast nur noch. Das Air M3 steht bei meiner Tochter im Kinderzimmer, sie nutzt es gerne mit Ihrem Account. Ich kaum noch.

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  • und nur noch das Air M3 genutzt (als es frisch raus kam). Dann kam mit Release das Air M3 13“, inkl. Magic Keyboard, Pencil Pro, und was soll ich sagen: ich nutzte es fast nur noch. Das Air M3 steht bei meiner Tochter im Kinderzimmer, sie nutzt es gerne mit Ihrem Account. Ich kaum noch.

    iPad und MacBook kann man in deinem Beitrag beliebig ergänzen?! 😉

  • Ich habe vor wenigen Wochen auch geupgradet, ebenfalls vom 12.9“ M1 iPad Pro 256GB mit Cellular in Space Black auf dasselbe Modell Modell seitens Spec einfach mit M5. Ich hatte noch nie ein iPad so lange genutzt wie das M1 Modell (seit Sommer 2021) und muss sagen ich hatte gute ca 4.5 Jahre und werde künftige iPads auch weiterhin mindestens so lange nutzen. Die Zeiten von alle 1-2 Jahre upgraden sind in meinen Augen Geldverschwendung, zumindest für mich. Bei mir wurde das iPad so viel genutzt, dass das iPad mit weit über 1000 Zyklen (ich meine ca 1500, müsste nochmals schauen) einfach wirklich nur noch 3-4h Akkulaufzeit hatte und ich vermute auch deshalb stark gedrosselt wurde, weil die Performance teils extrem schlecht war, was eigentlich keinen Sinn ergibt. Mein M1 MacBook Pro mit weit unter 200 Ladezyklen und dem in etwa gleichen Alter performt noch immer wie am ersten Tag. Theoretisch hätte deshalb vermutlich ein neuer Akku gereicht, aber ich dachte mir nach 4.5 Jahren gönne ich mir als Technik „Nerd“ dann doch mal wieder das aktuelle Modell.

    Und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Das Modell ist wirklich nochmals spürbar dünner und vor allem deutlich leichter. Dazu ist das OLED Panel ebenfalls nochmals ein spürbares Upgrade gegenüber dem Mini LED Panel im M1 Modell. Und natürlich sind die Akkulaufzeit und die Performance wieder 1A.

    Ebenfalls überzeugt mich das wirklich überteuerte aber deutlich verbesserte Magic Keyboard. Endlich hat es Funktionstasten, ein grösseres und dadurch noch besseres Trackpad (welches auch technisch nun wie eines im MacBook ist) und die Alu Abdeckung wirkt auch deutlich edler als beim alten Modell.

    Der neue Pro Pencil ist solide. Da ich mit dem Pencil nur schreibe und nicht zeichne, weil ich nicht zeichnen kann 😂, hat sich dort für mich nicht besonders viel geändert.

    Da für mich bei iPads früher oft der RAM nach einigen Jahren etwas der Flaschenhals war freue ich mich auch, dass das M5 Modell nun standardmässig 12GB anstatt 8GB bietet, auch wenn ich ursprünglich auf 16GB hoffte. Da die RAM Preise vermutlich die nächsten 2-3 Jahre deutlich ansteigen (Knappheit durch KI Boom), werden die Ram Anfroderungen schätze ich mal trotz KI und allem nicht ins unermessliche ansteigen.

  • An einem reinen Notebook könnte ich nicht arbeiten. Ich brauche da immer mindestens einen externen Bildschirm mit 27 oder 32 Zoll. Schon alleine deswegen, um nicht ständig nach unten auf den Bildschirm des Notebooks schauen zu müssen. Und dann würde mich am Notebook zusätzlich nerven, dass man es ständig auf- und zuklappen muss, um an die Tastatur zu kommen bzw. den integrierten Bildschirm zu nutzen. Ich weiß, klingt blöd, aber so ist es nun mal. Ich habe mich da einfach zu sehr an das Surface Pro von Microsoft gewöhnt, was mir hier einen enormen Vorteil in Verbindung mit der Logitech MX Keys und MX Master bietet. Das liefert mir so kein Notebook. Und daher gäbe es für mich auch nur einen einzigen Weg, auf macOS zu wechseln. Nämlich den, dass Apple es auch auf dem iPad Pro anbietet. Gar nicht mal unbedingt als Installationsalternative für den User, sondern gerne auch in der Form, dass man sich vor dem Kauf eines iPad Pro für iPadOS oder macOS entscheiden muss. Dann würde ich mir vielleicht sogar zwei iPad Pro zulegen. Aber so bleibe ich bei der Kombi Microsoft Surface Pro und iPad Pro. Das bietet mir seit Jahren einfach den für mich besten Workflow und die größte Flexibilität, zumal eben auch das Surface Pro mit einem durchaus nutzbaren Face-ID-Äquivalent daher kommt.

  • An einem reinen Notebook könnte ich nicht arbeiten. Ich brauche da immer mindestens einen externen Bildschirm mit 27 oder 32 Zoll. Schon alleine deswegen, um nicht ständig nach unten auf den Bildschirm des Notebooks schauen zu müssen. Und dann würde mich am Notebook zusätzlich nerven, dass man es ständig auf- und zuklappen muss, um an die Tastatur zu kommen bzw. den integrierten Bildschirm zu nutzen. Ich weiß, klingt blöd, aber so ist es nun mal. Ich habe mich da einfach zu sehr an das Surface Pro von Microsoft gewöhnt, was mir hier einen enormen Vorteil in Verbindung mit der Logitech MX Keys und MX Master bietet. Das liefert mir so kein Notebook. Und daher gäbe es für mich auch nur einen einzigen Weg, auf macOS zu wechseln. Nämlich den, dass Apple es auch auf dem iPad Pro anbietet. Gar nicht mal unbedingt als Installationsalternative für den User, sondern gerne auch in der Form, dass man sich vor dem Kauf eines iPad Pro für iPadOS oder macOS entscheiden muss. Dann würde ich mir vielleicht sogar zwei iPad Pro zulegen. Aber so bleibe ich bei der Kombi Microsoft Surface Pro und iPad Pro. Das bietet mir seit Jahren einfach den für mich besten Workflow und die größte Flexibilität, zumal eben auch das Surface Pro mit einem durchaus nutzbaren Face-ID-Äquivalent daher kommt.

    Ich glaube an dem Punkt wo es technische Gründe hat sind wir längst vorbei. Der Chip in den iPads und Macs ist ja derselbe und iPadOS wird ja auch immer mehr aufgebohrt. Aber es ist natürlich weiterhin keine vollwertige macOS Alternative, bei weitem nicht. Aber ich denke es ist eine klare strategische Entscheidung von Apple, dass einfach zu viele Leute ein iPad (Pro) und ein MacBook oder Mac Mini kaufen und durch ein richtiges macOS iPad halt nur noch ein Gerät kaufen würden. Genau deshalb hatte ich auch kurzfristig über ein Surface nachgedacht. Aber dann dachte ich mir für den reinen Tablet Apsekt, welchen ich auch 50% der Zeit haben möchte, ist ein iPad einfach so viel geeigneter und für die 20% wo mir dann das iPad nicht ausreicht, habe ich ja dann das MacBook oder auch noch den Windows Rechner.

    Womit ich auch kurzfristig geliebäugelt habe war das neue Samsung Galaxy Tab S10 Ultra. Das hat ein riesiges 14.6“ Display und ist gerade wenn man zwei Apps parallel laufen lässt, super. Aber ich denke Android Tablet Apps sind noch immer nicht das wahre und ich denke Performance technisch ist das M5 iPad Pro deutlich zukunftssicherer. Dazu bietet Samsung zumindest stand heute eine Tastatur ohne Trackpad an. Eine Entscheidung die ich absolut nicht nachvollziehen kann, weil ich dieses seit dem M1 und dem Magic Keyboard dafür einfach liebe. Vor allem weil Samsung bei Vprgänger Geräten schon Trackpads verbaute, verstehe ich es noch weniger. Anscheinend ist noch ein Pro Keyboard geplant, aber wann dieses genau erscheint, ist noch unbekannt. Dazu hat man halt über die Jahre auch viele Apps gekauft und der Apple Kosmos mit AirPods, Cloud, dieses Geräteübergreifende Copy Paste und einiges andere, machen dann eben den Schritt doch schwerer als man denkt zur Konkurrenz zu wechseln.

  • Ich hatte ja ein Jahr lang ein Galaxy Tab S9 Ultra. War auch nicht übel, insb. dank Samsung DeX. Aber ich habe mich mit der Bildschirmtastatur so extrem häufig verschrieben, dass ich das Gerät mehrfach an die Wand werfen wollte. Daher bin ich dann wieder zurück zum iPad Pro 13 M4 und es ist ein wahrer Genuss. Vor allen Dingen mit dem neuen Fenstermanagement von iPadOS 26. Und sie haben es ja mit iPadOS 26.1 und 26.2 weiter verbesert, indem sie lieb gewonnen Funktionen wie Slide Over und Split Screen zurückbrachten. Das iPad Pro 13 ist aus meiner Sicht damit dem Galaxy Tab S9 oder S10 eindeutig überlegen, zumal auch der Formfaktor zum Arbeiten irgendwie besser ist. Ein weiterer Punkt, der für das iPad spricht, ist die Update-Politik von Samsung für ihre Android-Tablets. Die werden mir einfach zu stiefmütterlich behandelt, während bei Apple immer iOS und iPadOS zeitgleich aktualisiert werden.

    Ich weiß gar nicht, ob Apple sich mit macOS für das iPad wirklich so ins eigene Fleisch schneiden würde. Wie gesagt, sie könnten es ja so machen, dass man als Nutzer nicht zwischen iPadOS und macOS wechseln kann, sondern sich im Vorfeld für ein OS entscheiden muss.

    Das Surface Pro von Microsoft ist ein ebenso tolles Gerät, wie das iPad Pro. Aber Windows 11 ist halt kein echtes Tablet-OS. Dafür ist es für meine Begriffe aber besser im Desktop-Betrieb als iPadOS. Deswegen fahre ich hier auch bewusst zweigleisig. Ich könnte mich nicht für eines der beiden Geräte entscheiden. Müsste ich es unbedingt, dann würde ich wohl das Surface Pro wählen, weil ich damit einfach besser am Schreibtisch arbeiten kann.

    Ich hatte übrigens mehrfach überlegt, mein aktuelles Surface Pro 8 mit i5 gegen ein neues Surface Pro Gen 11 mit Snapdragon X Elite und OLED-Display zu ersetzen. Aber das Display soll extrem spiegelnd sein. Und eigentlich tut mein Pro 8 problemlos seinen Dienst. Daher dachte ich mir, ich warte noch mal eine weitere Generation des Surface Pro ab. Oder Apple überrascht mich und bringt zwischenzeitlich doch noch macOS auf das iPad Pro. :P

  • Samsung DeX

    Bei DeX habe ich gehört haben sie mit dem Tab S10 Ultra einiges deutlich verschlechtert. Habe mich jetzt nicht gross damit befasst, aber viele Leute haben sich darüber aufgeregt. Eigentlich fand ich DeX immer sehr interessant.

    Ich weiß gar nicht, ob Apple sich mit macOS für das iPad wirklich so ins eigene Fleisch schneiden würde. Wie gesagt, sie könnten es ja so machen, dass man als Nutzer nicht zwischen iPadOS und macOS wechseln kann, sondern sich im Vorfeld für ein OS entscheiden muss.

    Das wäre tatsächlich eine Möglichkeit, aber ich weiss nicht wie gross der Aufschrei wäre, wenn dann Leute 2 iPads kaufen müssen, weil Apple kein duales Booten zulässt mit beiden Betriebssystemen. Ich glaube darauf hat Apple halt auch keinen Bock, dass sie da sonst vielleicht über kurz oder lang nachgeben müssten.

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