Nachlassregelung für Smart Home & Technik

  • Moin!

    Da in den letzten Jahren doch einige um mich herum viel zu früh gestorben sind, mache ich mir doch langsam Gedanken, was mit dem ganzen Heim-Automatiserungskram und anderes Computerzeug hier im Haus nach mir so passiert. Ich bin der einzige, der sich damit auskennt und die anderen drei Insassen (zwei davon werden die Einrichtung sicherlich auch irgendwann verlassen :-)) wissen darüber so gut wie nichts und wollen darüber auch nichts wissen. Sie nutzen es, das war es aber auch.

    Gut man könnte natürlich auch sagen, daß es einem selbst dann völlig egal ist, aber das würde mir eher nicht gefallen. Es könnte ja sein, daß ich dann doch irgendwie ein extrem lautes Fluchen mitbekomme, weil irgendein Update fehlt, damit es weiterläuft.

    Habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht wie man das irgendwie hinbekommen kann, das es weiter betrieben werden kann oder was dann passieren soll?

    Rechnerhistorie

    Z80: ZX81
    68k: Atari Mega ST, PAK-030, FRAK, Performa 475, Quadra 660AV
    ARM: Messagepad 120, Messagepad 2100
    PowerPC: Pios Magna, PowerMac G3, PowerBook G3 Lombard, PowerMac 8600, iBook G3, PowerBook G4, Cube G4
    Intel: Mac mini 2012, MacBook Pro 2012, Mac Pro 2013 10-Core
    ARM: Mac mini M1

  • carsten_h 28. Dezember 2025 um 14:58

    Hat den Titel des Themas von „Was passiert nach mit mit der ganzen Heim-Automatisierung und anderem Compterkram?“ zu „Was passiert nach mit mit der ganzen Heim-Automatisierung und den Computerdingen?“ geändert.
  • Ein Bekannter von mir war Elektriker und hat sich zuhause einiges mit S5 (oder S7?) eingerichtet. Unter anderem die Rollos.

    Dann kam der Tag, als er längere Zeit - so zwei Wochen - ins Krankenhaus musste. Und Zuhause ist dann ein Teil der Steuerung ausgefallen und seine Frau saß im dunklen. Zu der Zeit hatten die sonstigen Haus- u. Hofelektriker in der Umgebung von dem System null Ahnung.

    Ich hab mir darüber bis jetzt auch noch keine Gedanken gemacht. Einzig meine Frau als Nachlasskontakt bei Apple eingetragen. Noch bevor wir eine Patientenverfügung gemacht hatten. Verrückt eigentlich.

    Wer soll sich mal um das Technik-Zeugs im Haus kümmern? Ich, so lange es geht. Macht ja auch Spaß. Und in ein paar Jahren dann eben Junior, aber der ist mit jetzt 8 Jahren noch zu jung, um sich mit den Sachen zu beschäftigen. Aber er wird das mal übernehmen (müssen).

    So viel High-Tech haben wir aber auch nicht - man kann hier noch alles auch auf gewohnte Weise steuern.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • carsten_h 28. Dezember 2025 um 15:18

    Hat den Titel des Themas von „Was passiert nach mit mit der ganzen Heim-Automatisierung und den Computerdingen?“ zu „Was passiert nach mir mit der ganzen Heim-Automatisierung und den Computerdingen?“ geändert.
  • Mia 28. Dezember 2025 um 15:30

    Hat den Titel des Themas von „Was passiert nach mir mit der ganzen Heim-Automatisierung und den Computerdingen?“ zu „Nachlassregelung für Smart Home & Technik“ geändert.
  • Mia 28. Dezember 2025 um 15:36

    Hat das Thema aus dem Forum Café nach Sonstiges verschoben.
  • Interessantes Thema.

    Ich habe meiner Frau bei diesem Thema zumindest schon mal einen Crashkurs gegeben, Sie bei Apple als Nachlass eingetragen und unserem Testament eine grundsätzlichen Beschreibung der Zugänglichkeiten verfasst - so dass sie nicht bei 0 anfangen müsste.

    Das eine ist, jemand anderem die Kontrolle über ein System zu geben - eventuell nutzt der Partner ja schon gewisse Funktionen und ist grundsätzlich mit der Bedienung vertraut, so dass das Haus weiter funktioniert.

    Das andere ist die Wartung des Systems. Kein System mit diversen Abhängigkeiten verschiedener Komponenten unterschiedlicher Hersteller funktioniert für immer perfekt... Wenn der Überlebende keine Ahnung und kein Interesse an Technik und dem System hat, muss erstmal jemand vertrauenswürdiges gefunden werden, der sich in die vom verstorbenen erdachte Smarthome Thematik einarbeitet - vorausgesetzt alle Passwörter und Zugänge sind in einem Safe gespeichert und der Safe ist für den Erbfolger zugänglich. Diese Person habe ich leider noch nicht gefunden und benannt.

    iPhone 14 Pro, iPad Air (4th Gen), Pencil 2, Watch Series 7, tv 4K(2nd Gen) & tv HD, MacBook Pro 14" M2 (2023), Apple Studio Display, AirPods Pro (2nd Gen), 4x AirTag, Music Familienabo, iCloud+
    Synology DS720+ (18GB RAM, 2x6TB HDD, 2x1GB NVMe), DS118 (Offsite Backup), Proxmox Homelab: Dell OptiPlex Micro 7060 (Intel i7-8700T, 32GB RAM)

  • Interessantes Thema.

    Auf jeden Fall!

    Mich wundert etwas, dass es solche Threads nicht schon öfter gibt.

    Man macht sich so viele Gedanken, über das wie und wer. Aber die Technik vergisst man - und das kann auch einige Probleme machen…

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    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Gedanken darüber habe ich mir schon oft gemacht. Entweder: „was ist, wenn ich morgen nicht mehr aufwache?“ oder „was ist, wenn ich aufwache, aber mich an nichts mehr erinnern kann?“. Passwörter kann man niederschreiben. Aber wie der ganze Kram hier wie zusammenspielt, weiß ich doch bei vollem Verstand teilweise jetzt schon nicht mehr, wenn die Automation älter als ein Jahr ist. Aber mal ehrlich: Wer legt denn für sein Smarthome eine Dokumentation an? Ich habe irgendwann für mich beschlossen: Wenn ich mal nicht mehr bin, zieht meine Frau sowieso woanders hin. Wir sind kinderlos. Das verbleibende Smarthome fällt dann einfach der Renovierung durch den Vermieter zum Opfer.

    Ein schöner Gedanke ist das nicht, aber es gehört zum Leben dazu.

  • Passwörter kann man niederschreiben.

    Hier hoffe ich auf den Nachlasskontakt. Das muss ich meiner Frau aber dann auch noch erklären, wie das überhaupt funktioniert - selbst befasst habe ich mich damit auch noch nicht wirklich.

    Wer legt denn für sein Smarthome eine Dokumentation an?

    Ich wette, mehr als wir denken… Manche haben da sicherlich ein wahnsinniges System mit einer Dokumentation, die aufwändiger ist, als das ganze smarte Zuhause selbst.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Ein wirklich super interessantes Thema

    Ich habe in meinem Testament auch alles beschrieben, alle Zugänge, und wo man was findet. Versicherungen Stromanbieter und so weiter wechsle ich jedes Jahr durch, aber hier reicht einfach der Zugang zu CHECK24. Dort ist alles hinterlegt.
    Ebenso detaillierte Beschreibungen für meine Frau oder den Nachlass Kontakt, wo er was in meinen Ordnern findet auf dem Mac findet (wir leben quasi papierlos, scannen alles ein und haben es schön sortiert in Ordner).

    ich denke, da bin ich relativ gut aufgestellt.


    Aber das SmartHome wäre wahrscheinlich tatsächlich völlig verloren. Leider.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Hier kommts auch drauf an, was für ne Technik genau verbaut ist. Wenn's nur Consumer-Zeug ist (Hue, Govee, etc.) wird das entweder weiterbenutzt weil's so einfach zu bedienen ist, oder landet in der örtlichen "Zu verkaufen"-Gruppe. Schwierig wird das ganze dann eher bei den ganzen Einbaulösungen wie z.B. von Shelley wo man im Sicherungskasten rumfummeln darf. Da trauen sich dann die wenigsten ran.

    Ich hab vor einigen Jahren mal so ne Art Techwiki für mich selber gemacht, um Dinge zu dokumentieren wo ich ewig gebraucht hab um ne Lösung zu finden, damit das irgendwo festgehalten ist, falls das Problem mal wieder auftritt. Doch auch da hab ich nach einigen Jahren keinen Bock mehr gehabt das nachzuführen.

    Wenn man sowas für seine Partnerin etc. festhalten will, müsste das, je nach Technikverständnis, entweder ne ausgedruckte Version sein oder ein Word-Dokument auf ner gemeinsamen Cloud. Und die Passwörter müssten dann auch irgendwo hinterlegt bzw. bekannt sein. Da reicht theoretisch schon n PostIt an der Innenseite der Sicherungskastentüre.


    Falls ich mal eine finde, die so blöd ist mit mir zusammen wohnen zu wollen, wird die Doku definitiv irgendwo als Word-Datei in ner geteilten Cloud sein. Zugänge werden dann so geregelt, dass entweder beide ein Admin-Konto haben, oder die PWs irgendwo schriftlich vorhanden sind.

    Realität ist was für Leute, die Angst vor Drachen haben.

    MacBook Air M1, AppleTV 4K, iPhone 15Pro, AirPods Pro 3, Apple Watch Series10 46mm, Airtags

    (Gaming: AMD Ryzen 7700X, 32 GB, Radeon RX 7800 XT, 34" 3440x1440)

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