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Apple im Weltall: Von Apple II bis iPhone 17 Pro

  • Andy
  • 13. April 2026 um 10:33
  • 116 Mal gelesen
  • 0 Antworten
Viele Schlagzeilen in den einschlägigen Tech-Medien drehen sich derzeit um das iPhone 17 Pro an Bord der Artemis-II-Mission, wo NASA-Astronauten erstmals wieder Consumer-Smartphones als offizielle Crew-Geräte mitführen.

Doch Apples Geschichte im All reicht weit zurück – bis in die 1980er-Jahre der Space-Shuttle-Ära. Damals testeten Ingenieure, ob handelsübliche Computer der Schwerelosigkeit standhalten. Diese Reise zeigt nicht nur den technologischen Fortschritt, sondern auch, wie sich die Rolle von Consumer-Hardware in der Raumfahrt verändert hat: von riskanten Experimenten zu persönlichen Helfern und schließlich zur kontrollierten Integration unter strengen Regeln.
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Die Pionierzeit: Apple II und frühe Shuttle-Tests (1980er)
  2. Macintosh Portable: Der erste Laptop im Orbit
  3. Die Übergangsphase: Ausschluss und persönliche Nutzung (1990er–2010er)
  4. Die Moderne: Artemis II und iPhone 17 Pro (2020er)
  5. Warum das viele so fasziniert

Die Pionierzeit: Apple II und frühe Shuttle-Tests (1980er)

Bereits 1982 nutzte die NASA modifizierte Apple-II-Systeme als Experiment-Controller für Boden- und Testaufgaben. Diese Geräte steuerten Projekte wie Materialtests in der Schwerelosigkeit und markierten den Einstieg von Personal Computern in die Aerospace-Welt. Obwohl sie nicht direkt in den Orbit flogen, bereiteten sie die Grundlage für bemannte Missionen vor – ein Meilenstein, da die NASA bis dahin hauptsächlich auf extrem teure, proprietäre Systeme gesetzt hatte.

Macintosh Portable: Der erste Laptop im Orbit

Der Übergang zu echten Flügen kam mit dem Macintosh Portable, Apples erstem tragbaren Computer aus dem Jahr 1989. Er flog 1990 auf STS-41 und 1991 auf STS-43 mit ins All. Die NASA nutzte ihn, um grafische Benutzeroberflächen (GUIs) in der Mikrogravitation zu testen: Wie funktionieren Trackball, Joystick oder optische Maus ohne Schwerkraft? Astronauten wie Bill Shepard warfen sogar Disketten durch die Kabine, um Ejekt-Mechanismen in der Schwerelosigkeit zu testen – ein ikonischer Moment der Computer-Geschichte.

Die erste Space-Mail: Am 28. August 1991 sendete die STS-43-Crew die erste E-Mail aus dem All via AppleLink-Software. Die Nachricht lautete:

Zitat

Hello Earth ! Greetings from the STS-43 Crew. This is the first AppleLink from space. Having a __GREAT__ time, wish you were here,... send cry, and CS! Have a nice day...... Haste la vista, baby,... we'll be back!

Zusätzlich diente der Portable als Alarmuhr, Flugpfad-Tracker und für medizinische Experimente – und das mit nur minimalen Modifikationen gegenüber der Verkaufsversion.

Die Übergangsphase: Ausschluss und persönliche Nutzung (1990er–2010er)

Mit der Reifung des Shuttle-Programms verschärfte die NASA die Zertifizierungsregeln drastisch. Strahlungsresistenz, Ausfallsicherheit und Redundanz hatten nun oberste Priorität. Consumer-Hardware durfte nicht mehr missionskritisch sein, sondern nur noch für Experimente oder den privaten Gebrauch genutzt werden. Dennoch blieb Apple präsent:

  • Entertainment: iPods flogen als Musikplayer mit. Jony Ive kommentierte ein später aufgetauchtes Foto eines iPods im Shuttle-Cockpit als „ehrfurchtsvoll und humorvoll zugleich“.
  • Der iPad-Standard: Ab den 2010ern etablierten sich iPads als fester Bestandteil auf der ISS (oft mit Klettverschluss befestigt) und bei SpaceX als digitale „Kneeboards“ mit Checklisten. Crews nutzten iMessage und die Kamera für den Kontakt zur Erde.
  • Spezialmissionen: AirPods Pro dämpften den Kabinenlärm bei Virgin Galactic, während die Apple Watch bei der Inspiration4-Mission für medizinische Studien zur Herzgesundheit genutzt wurde.

Ein besonderer Höhepunkt war 2011 (STS-135): Zwei iPhone 4S testeten mit der SpaceLab-App ihre Sensoren (Gyroskop, Beschleunigungsmesser), um Höhen- und Orientierungsdaten zu erfassen. Es war der erste iPhone-Flug, allerdings noch ohne Internetverbindung oder volle Funktionalität.

Die Moderne: Artemis II und iPhone 17 Pro (2020er)

Nach Jahrzehnten der Einschränkung hob die NASA im Jahr 2026 viele Verbote auf. Ab der Mission Artemis II dürfen Astronauten ihre iPhones offiziell mitnehmen – inklusive der Pro-Modelle wie dem iPhone 17 Pro Max.

Aktuelle Bilder zeigen die Geräte schwebend im Cockpit. Sie werden primär für hochwertige Fotos, Videos und den Familienkontakt genutzt. Die technischen Auflagen bleiben jedoch streng: WLAN und Bluetooth müssen deaktiviert bleiben. Es handelt sich nicht um ein Steuerungsinstrument für das Raumschiff, sondern um ein inspirierendes Werkzeug für die Crew.

NASA-Chef Jared Isaacman betonte die Bedeutung dieser Geräte für die Öffentlichkeitsarbeit: Während die Profis weiterhin mit Nikon-D5-Kameras arbeiten, fangen die iPhones die „Alltagsmomente“ und Social-Media-Inhalte ein – ein moderner Kontrast zu den berühmten Hasselblad-Kameras der Apollo-Ära.

Warum das viele so fasziniert

Die Reise von Apple im Orbit spiegelt die Evolution der Technik perfekt wider:

  • Risikoreiche Experimente: In den 80ern und 90ern (Apple II, Mac Portable) ging es darum, ob die Technik überhaupt funktioniert.
  • Private Helfer: Später (iPods, iPads) waren sie geduldete Begleiter für Komfort und Logistik.
  • Kontrollierte Integration: Heute (iPhone 17 Pro) sind sie vollwertige, wenn auch nicht missionskritische Werkzeuge.

Diese Geschichte unterstreicht die Relevanz von Geräten, die auf der Erde „einfach funktionieren“ und nun auch den Weltraum erobern. Für Beobachter schließt sich der Kreis: Von der ersten E-Mail via AppleLink bis hin zu 8K-Videos vom iPhone 17 Pro aus dem Mondorbit.

Quellen:
  • Space Explored
    https://spaceexplored.com/2025/05/28/5-a…flown-to-space/
  • Apple Insider
    https://appleinsider.com/articles/26/04…mes-full-circle
  • Cult of Mac
    https://www.cultofmac.com/apple-history/…mail-from-space
  • Absurde Enginieering
    http://absurdengineering.org/library/MASTER…e%20(11-93).pdf

Titel- und Artikelbilder mit Hilfe von KI erstellt.

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Über den Autor

Ich habe generation i mit ins Leben gerufen, um Technik mit Verstand zu begleiten.

Apple-Fan? Definitiv. Aber immer mit dem kritischen Blick eines Gründers, dem Substanz wichtiger ist als jeder Hype.
Ich sorge für den richtigen Rhythmus zwischen Innovation und echtem Nutzen.

Andy Team

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