Das Ende der Cook-CEO-Ära: Die Wahrheit über den Mann, den alle nur für einen Buchhalter hielten

  • Holger hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Holger
    7. Juni 2026 um 09:01

    Zitat
    Die WWDC 2026 markiert das Ende einer Ära: Tim Cook übergibt den Staffelstab. Nach dem Tod von Steve Jobs prophezeiten Experten das Ende von Apple – doch Cook lieferte die größte wirtschaftliche Erfolgsgeschichte des 21. Jahrhunderts. Zum Abschied des Tech-Strategen räumen wir mit Mythen auf. Erfahre mehr über den Mann, der Jobs widersprach, die Lieferketten das Fürchten lehrte und Apple zur absoluten Weltmacht machte.
  • Zitat

    Es war der Abschied vom Gerät für den reinen Apple-Puristen, hin zum Werkzeug für die Masse.

    Das iPhone 6 war mein Einstieg in die Welt von Apple. Einfach so.

    Und wie man sieht, sind sie gute Dealer und das Zeug drängt einen fast in eine Abhängigkeit.

    Schon lange bin ich der Meinung, dass Cook sehr wichtig war. Und Apple ohne ihn nicht da wäre, wo sie sind.

    Klar, es ist etwas „weniger Leidenschaft“ geworden. Die Leute campen weniger vor den Stores. Man sieht iPhones, iPads an allen Ecken. Und vor allem: AirPods! Ein Gerät, das viele fast vergessen, weil es „nur“ Kopfhörer sind.

    Was „damals“ mit den weißen EarPods passierte - wurde mit den AirPods sehr gut fortgeführt.

    Die Kultsachen wurden vorher entwickelt - das ganze aber optimiert, dass man überhaupt durch die nächsten Jahrzehnte kommt, ohne Pleite zu gehen, das muss man Cook zuschreiben und ihm dankbar sein. Mindestens wie Jobs.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Und vor allem: AirPods! Ein Gerät, das viele fast vergessen, weil es „nur“ Kopfhörer sind.

    Wobei ich das am wenigsten verstehen kann. Bei Kopfhörern habe ich bisher noch nie an Apple gedacht (bisher nur an Sennheiser (ist ja hier vor der Haustür, aber leider nicht mehr so wie früher), Shure oder Jabra) und werde auch in Zukunft nicht daran denken, wenn doch schlagt sie mir bitte aus den Ohren. ;-).

    Deine neuen Pixel sehen mich aber irgendwie finster an.

    Rechnerhistorie

    Z80: ZX81
    68k: Atari Mega ST, PAK-030, FRAK, Performa 475, Quadra 660AV
    ARM: Messagepad 120, Messagepad 2100
    PowerPC: Pios Magna, PowerMac G3, PowerBook G3 Lombard, PowerMac 8600, iBook G3, PowerBook G4, Cube G4
    Intel: Mac mini 2012, MacBook Pro 2012, Mac Pro 2013 10-Core
    ARM: Mac mini M1

  • Deine neuen Pixel sehen mich aber irgendwie finster an.

    Ah… Vielleicht nur vorübergehend - sollte eigentlich nicht so ernst wirken…

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Die Beurteilung Cooks hängt mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ab, wann man zu Apple gestoßen ist und mit welcher Apple Kultur man "groß wurde".

    Meine ersten Apple Berührungen hatte ich Anfang der 2000er (Einstieg iPod, irgendwann iMac, MacBook, ... iPhone 2G, usw.). Eine Zeit, in der Apple tönte, man setze auf Industriestandards und Offenheit. Man sich klar gegen proprietäre, geschlossene Schnittstellen und Dateiformate positionierte und ein in sich stimmiges aber trotzdem offenes Ökosystem pflegte, sozusagen jeden einlud und auch darauf achtete, Interoperabilität mit jeder anderen Plattform sicherzustellen.

    Auch standen bis zum Ende der Jobs Ära nie die Gewinnmargen im Vordergrund sondern der Impact auf die User. Auch unter Jobs war Margin und Profit wichtig. Aber nicht der alleinige Handlungsantrieb. Preise gingen bei steigender Leistung lange eher runter als rauf. Genau das aber wurde mit Cooks zunehmendem Einfluss immer wilder und immer stärker auf noch den letzten halben Cent an Profit konzentriert.

    (Ich bin mir auch relativ sicher, dass die die "alte" Führungsriege damals ein Produkt wie die Vision Pro niemals durchgewunken hätte. Schon gar nicht zu diesem absurden Preis. Schon allein weil man sich die Blöße des Scheiterns mit Ansage nicht geben wollte. Frage mich bis heute, was Apple wirklich dachte, das passiert, wenn sie eine Techdemo ohne jeden Usecase für 5000 Euro auf den Markt bringen ...)

    Wer so sozialisiert wurde, sieht Cooks Führung und Führungsriege deutlich kritischer als jemand, der sozusagen bereits in "Tims Apple" einstieg.

  • Ich sehe das etwas anders, wie wohl fast alles bzgl. Apple, wo Du und ich Berührungspunkte haben 😂

    Ich nutze Apple seit 2006 und habe sowohl die Jobs- als auch die Cook-Ära erlebt. Steve Jobs war ohne Frage der größere Visionär. Viele Produkte, die Apple geprägt haben, gehen auf seine Zeit zurück. Das bestreitet wohl niemand.

    Trotzdem finde ich, dass die Vergangenheit oft etwas verklärt wird. Apple war auch unter Jobs kein besonders offenes Unternehmen. Das geschlossene Ökosystem, die starke Kontrolle über Hard- und Software und hohe Margen gab es damals ebenfalls schon.

    Was man Tim Cook zugutehalten muss: Unter seiner Führung ist Apple nicht stehen geblieben. Die Apple Silicon Chips, die Entwicklung der Macs, die Apple Watch, AirPods und die enorme Produktreife der heutigen Geräte sind schon beachtliche Leistungen. Ein aktuelles MacBook oder iPhone ist objektiv besser als alles, was Apple vor 15 Jahren gebaut hat.

    Ich würde daher nicht sagen, dass Jobs der gute Produktmensch und Cook der reine Zahlenmensch war. Apple brauchte zuerst Jobs, um sich neu zu erfinden, und danach Cook, um das Unternehmen langfristig erfolgreich zu führen.

    Vielleicht liegt der Unterschied auch darin, dass Apple heute weniger überrascht. Aber das hat aus meiner Sicht nicht nur mit Tim Cook zu tun, sondern auch damit, dass Smartphone, Tablet und Computer inzwischen reife Märkte sind. Das Gefühl der ersten iPhone- oder iPad-Präsentation lässt sich kaum beliebig oft wiederholen.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Für mich ist es immer schwierig, von Ära Cook oder/und/vs. Ära Jobs zu sprechen. Auch, wenn sie das waren.

    Wer was besser gemacht hat? Man weiß es nicht. Jobs galt als Visionär. Und zweifellos war da auch viel dabei, das uns auch heute noch was bringt. Was wäre er aber ohne „sein Team“ gewesen, die sowas auch ermöglichten?

    Cook hat viel in Richtung Finanzen und Lieferketten gemacht. Abläufe optimiert usw.. Und das ziemlich erfolgreich?

    Was ich immer wieder überlege: Wäre Apple unter Jobs auch mit unter den wertvollsten Unternehmen der Welt? Oder wäre es eine „normale“ Firma mit vielen Fans? Und: Was wäre besser?

    Man wird es nie erfahren. Auch Cook hinterlässt ein schwieriges Erbe. Woran wird Apple bewertet? Innovationen? Börsenwert? Eine erfolgreiche Firma zu übernehmen bedeutet nicht, dass der Erfolg automatisch weiter besteht.

    Das muss man jetzt mal beobachten. Nicht nur ein Jahr.

    Die Vision Pro wird auch immer wieder als negatives Beispiel genommen. Wieso? Weil sie sich nicht millionenfach verkauft und in den Wohnzimmern zu sehen ist? Technisch finde ich sie noch immer sehr interessant. Ja, der Preis ist mir zu hoch - aber das war mir der Mac Pro auch.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!