NEWS: Radikale Aufräumaktion für iOS 27 geplant

    • Offizieller Beitrag

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    iOS 26 wie auch sein Vorgänger iOS 18 legten beide einen, vorsichtig ausgedrückt, holprigen Start hin. Nach vielen Nutzerbeschwerden, plant der iPhone Hersteller in Cupertino wohl einen radikalen Kurswechsel.



    Qualität vor Quantität


    Wie Bloomberg-Journalist Mark Gurman am 27. November berichtete, haben die Software-Teams bei Apple klare Anweisungen erhalten: iOS 27 soll sich auf „Qualität und grundlegende Performance” konzentrieren. Während die Marketing-Abteilung traditionell auf spektakuläre neue Features drängt, hat die technische Führung erkannt, dass nach den ambitionierten, aber umstrittenen Änderungen in iOS 26 eine Konsolidierung dringend nötig ist.

    Gurman verglich iOS 27 in seinem Newsletter mit Apples modernem Snow Leopard und erklärte, dass das Update darauf abziele, „aufgeblähten Code, Fehler und alle anderen Performance-Probleme” zu beseitigen.

    Laut internen Quellen, die MacRumors am Mittwoch zitierten, trägt das Update den Codenamen „iOS 26 aufräumen“, was Apples Dringlichkeit widerspiegelt, die Probleme des vorherigen Systems anzugehen.


    Liquid Glass nicht nur beliebt


    Die Kurskorrektur ist vor allem eine Reaktion auf die gemischte Resonanz auf das markante Design-Feature von iOS 26: „Liquid Glass”. Die im September 2025 eingeführte Designsprache setzt auf durchscheinende, schimmernde Ebenen und bewegungsbasierte Reflexionen im gesamten System.

    Obwohl Liquid Glass anfangs für seine Ästhetik gelobt wurde, entwickelte es sich in den letzten zwei Monaten zu einem kontroversen Thema. Nutzer und Barrierefreiheits-Experten kritisieren vor allem die Lesbarkeitsprobleme bei hellem Sonnenlicht und den hohen Akkuverbrauch durch die Echtzeit-Berechnung der grafischen Effekte.

    Eine technische Analyse von Dr. Buho Anfang November stellte fest, dass der Bildschirm plötzlich schwarz werden kann oder nicht mehr reagiert. Die grafischen Anforderungen von Liquid Glass werden als mögliche Ursache für Systeminstabilitäten genannt. Nutzer beklagen zudem, dass die „gläsernen Highlights” von Inhalten ablenken und sich selbst mit dem iOS 26.1 Update von Anfang November nicht vollständig deaktivieren lassen.

    iOS 27 soll hier Abhilfe schaffen, indem es Nutzern deutlich mehr Kontrolle über Transparenz- und Bewegungseffekte bietet. Wer möchte, kann die Liquid-Glass-Ästhetik zugunsten von Performance und Akkulaufzeit zurückdrehen.


    iOS 27 legt Grundstein für Apple Foldable


    Obwohl Stabilität im Vordergrund steht, wird iOS 27 nicht ohne technologische Innovationen daherkommen. Das Update soll die Software-Grundlage für zwei zentrale Unternehmensziele schaffen: den Ausbau von „Apple Intelligence” und das mit Spannung erwartete faltbare iPhone.

    Laut Berichten von 9to5Mac aus dieser Woche wird iOS 27 einen KI-gestützten „Health Agent” für Apple Health+ Abonnenten einführen. Diese Funktion soll personalisierte Ernährungs- und Gesundheitspläne anbieten, die auf Daten von Apple Watch und iPhone basieren – im Grunde ein digitaler medizinischer Berater.

    Darüber hinaus sickerten am 26. November Informationen durch, dass iOS 27 spezielle Anpassungen für das vermutete „iPhone Fold” enthalten wird. Das für Ende 2026 erwartete Gerät soll ein 5,5-Zoll-Außendisplay und ein 7,8-Zoll-Innendisplay besitzen. Die Software wird „adaptive UI-Elemente” bieten, die nahtlos zwischen gefalteten und entfalteten Modi wechseln – Konzepte, die von iPadOS übernommen werden.


    Branchenanalysten zeigen sich zufrieden


    Branchenanalysten sehen die Entscheidung als notwendige Kurskorrektur. „Apple kann sich keinen weiteren fehlerhaften Release-Zyklus leisten, insbesondere angesichts der Hardware-Herausforderungen im Jahr 2026“, so Tech-Experten am Mittwoch in Twit.tvs MacBreak Weekly.

    Der Vergleich mit Mac OS X Snow Leopard trifft einen Nerv bei langjährigen Apple-Beobachtern. Das 2009er-Update gilt bis heute als eine der besten macOS-Versionen überhaupt – gerade weil es auf neue Features verzichtete und stattdessen den Code für mehr Effizienz umschrieb. Mit dieser Philosophie für iOS 27 will Apple das Nutzervertrauen zurückgewinnen und sicherstellen, dass das Betriebssystem robust genug für die komplexen Anforderungen künftiger KI-Verarbeitung und Foldable-Formfaktoren ist.


    Voraussichtlicher Zeitplan


    Apple wird iOS 27 aller Wahrscheinlichkeit nach Anfang Juni 2026 auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) vorstellen. Sollte das Unternehmen seinem gewohnten Zeitplan folgen, wird direkt nach der Keynote eine Entwickler-Beta verfügbar sein, gefolgt von einer öffentlichen Beta im Juli. Die finale stabile Version wird dann im September 2026 erwartet, voraussichtlich zeitgleich mit der iPhone 18-Reihe.

    Bis dahin müssen sich Nutzer von iOS 26 mit kleineren Updates zufriedengeben. iOS 26.2 befindet sich derzeit in der Beta-Phase und soll im Dezember erscheinen. Es könnte bereits einige der Akku- und Interface-Probleme beheben, bevor die umfassende Überarbeitung im nächsten Jahr erfolgt. Ausserdem wird spekuliert, dass Apple Intelligence mit iOS 26.4 mit einer neuen, intelligenteren Siri ausgestattet werden soll (Bloomberg, Paywall).


    Quellen: 9to5 Mac - Macrumors - Bloomberg


    Hinweis: Allfällige Bilder in den News wurden urheberrechtsfrei durch KI erstellt.

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    iPhone 17 Pro Max - Silver - 512 GB
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  • Die im September 2025 eingeführte Designsprache setzt auf durchscheinende, schimmernde Ebenen und bewegungsbasierte Reflexionen im gesamten System.

    Finde es insgesamt noch immer sehr schön und seit 26.1 eigentlich noch besser - hab selbst nichts an den Einstellungen geändert.

    Nutzer und Barrierefreiheits-Experten kritisieren vor allem die Lesbarkeitsprobleme bei hellem Sonnenlicht und den hohen Akkuverbrauch durch die Echtzeit-Berechnung der grafischen Effekte.

    Auch hier: das 26.1-Update hat bei mir (und anderen) die Laufzeit spürbar verbessert.

    Freu mich schon jetzt auf jede andere Verbesserung - am spannendsten wird wohl die KI-Integration werden. Hier muss Apple liefern, ein weiteres Jahr ohne wirklich gute Integration wäre peinlich.

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  • hab selbst nichts an den Einstellungen geändert

    Ich hatte zuerst noch von 18.x her "Kontrast erhöhen" an. Das hat sich aber extrem negativ bei 26.0 geäußert. Alle Bedienelemente hatten dann weiße Rahmen, die teilweise wild herumflackerten und auch größer als der Bildschirm waren, was an einigen Stellen sehr seltsam aussah.

    Ich habe mich jetzt mit dem Transparenten arrangiert.

    Was mich mich aber immer noch extrem stört, ist das diese ganzen transparenten Bedienelemente so viel größer als vorher sind und mir wertvollen Bildschirmplatz rauben. Wahrscheinlich sind die nächsten iPhones dann 9" groß, damit man den gleichen Inhalt wie vorher sieht.

    Wenn ich mich so an mein iPhone 7 Plus (gleiche Größe wie ein Pro Max heute) erinnere, konnte ich da viel mehr Informationen unterbringen ohne zu scrollen, was aber auch daran liegt, daß inzwischen alle meinen, daß die Bedienelemente auf Webseiten oder in Programmen so riesig sein müssen und überall mit großen weißen, nutzlosen Flächen gearbeitet wird.


    Auch wenn ich von Gurman und Co nichts halte, hoffe ich, daß es bei 27 um Qualität geht und nicht schon wieder hunderte Features dazukommen.

    Rechnerhistorie

    Z80: ZX81
    68k: Atari Mega ST, PAK-030, FRAK, Performa 475, Quadra 660AV
    ARM: Messagepad 120, Messagepad 2100
    PowerPC: Pios Magna, PowerMac G3, PowerBook G3 Lombard, PowerMac 8600, iBook G3, PowerBook G4, Cube G4
    Intel: Mac mini 2012, MacBook Pro 2012, Mac Pro 2013 10-Core
    ARM: Mac mini M1

  • Qualität vor Quantität

    Das klingt für mich vielversprechend, denn ich brauche nicht ständig neue Spielereien, die ich in den meisten Fällen ohnehin nicht nutze.

    iPhone 17. 256 GB . schwarz | Spigen transparent | Lowepro ProTactic CS Phone III iPhone 8

    Gruß Markus

  • Was mich mich aber immer noch extrem stört, ist das diese ganzen transparenten Bedienelemente so viel größer als vorher sind und mir wertvollen Bildschirmplatz rauben. Wahrscheinlich sind die nächsten iPhones dann 9" groß, damit man den gleichen Inhalt wie vorher sieht.

    Das kann ich gar nicht nachvollziehen und würde sagen das es auch das Gegenteil gibt.

  • ich brauche nicht ständig neue Spielereien, die ich in den meisten Fällen ohnehin nicht nutze.

    Hier kommen - gerade die großen - Entwickler schnell in die Zwickmühle: Für wen entwickeln sie?

    Die Möglichkeit, Betriebssysteme oder andere Software individuell zu entwickeln und die Funktionen dementsprechend anzubieten, ist ein Ding der Unmöglichkeit.

    Ich habe ein paar Jahre für meine Personalplanung für ca. 270 Mitarbeiter die Software eines (damals) Startups genutzt. Mit der Zeit und mehr Kunden bei ihnen sind natürlich die Anforderungen an die Software gewachsen - und bei mir wurden immer mehr Sachen aktiviert, die ich nicht benötigt habe.

    Auch wurde das Abo-Modell der Software teurer. Und jetzt wird es wild: Ich habe mir selbst eine komplette Personalplanungssoftware entwickelt - mit den Funktionen, die ich/wir brauche(n).

    Laufende Kosten? Null*. Gespart? 8.000€/Jahr.

    Das geht, wenn man etwas individuelles entwickelt - aber nicht für ein Betriebssystem. Oder sonstige Software, die die Allgemeinheit nutzt. Wie klein wäre Excel, wenn es nur die benötigten Sachen hätte?

    Apple macht es doch durchaus vernünftig: Ich kann die neuen Sachen nutzen, weil ich auch Bock drauf habe. Meine Frau nutzt viele neue Sachen meist eher zufällig, ansonsten „normal“. Und meine Tochter schwimmt so zwischendrin - aber mit dem 12 Pro ist sie technisch einfach eingeschränkt, obwohl sie manches sicher sofort nutzen würde.

    * Ein virtueller Webserver in der Firma. Aber hier kann mir keiner die genauen Kosten nennen. Plus immer wieder mal etwas Weiterentwicklung - aber ich muss ja sowieso auch bezahlt werden.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
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