Beiträge von Dampf

    Ich hab mal Gemini drauf losgelassen:

    Dass in Home Assistant brightness: nullsteht, während das Licht leuchtet, ist das klassische Zeichen dafür, dass der Status-Rückkanal von Zigbee2MQTT (Z2M) zu Home Assistant (HA) nicht korrekt gefüttert wird.

    Hier sind die drei wahrscheinlichsten Lösungen:

    1. Attribut-Publishing in Z2M aktivieren

    Home Assistant erwartet, dass die Helligkeit als separates Feld in der MQTT-Nachricht ankommt.

    • Gehe in Zigbee2MQTT auf Settings -> Advanced.
    • Suche die Option attribute_process. Diese muss auf true stehen.
    • Suche die Option output. Diese sollte auf attribute_and_json stehen (das stellt sicher, dass HA die Werte einzeln lesen kann).

    2. Optimistic Mode vs. Status-Update

    Wenn brightness: null dort steht, "weiß" HA nicht, wie hell die Lampe ist, weil die Lampe ihren Status nach dem Einschalten nicht aktiv gemeldet hat.

    • Gehe in Z2M auf das Gerät -> Reiter Settings.
    • Stelle sicher, dass optimistic: false ist (falls vorhanden).
    • Gehe zum Reiter Reporting (wie anfangs besprochen) und klicke bei genLevelCtrl / currentLevel noch einmal explizit auf Apply, während die Lampe an ist. Achte darauf, ob rechts unten eine grüne Erfolgsmeldung erscheint.

    3. Das "Payload"-Problem beheben

    Manchmal sendet Z2M die Helligkeit nur, wenn sie sich ändert.

    • Bewege den Helligkeitsregler direkt in der Zigbee2MQTT-Oberfläche.
    • Springt der Wert in Home Assistant (Entwicklerwerkzeuge) danach von null auf eine Zahl?
    • Falls ja: Das Reporting-Intervall (Min/Max) in Z2M ist nicht aktiv.
    • Falls nein: Die MQTT-Discovery-Nachricht ist korrupt. Lösche das Gerät in Z2M (Force Remove) und lerne es neu an – das ist oft schneller als stundenlange Fehlersuche im MQTT-Protokoll.

    Ich hatte das auch vor längeren mal. Wenn ich mich richtig erinnere musst du in Z2M unter dem Punkt „Berichte“ den passenden Endpunkt verknüpfen damit das Leuchtmittel über Änderung von außerhalb von HA Bericht erstattet.

    EDIT:

    Hab die Birne gefunden wo das so war. Das ist weil ich einen Dimmschalter direkt, ohne Umweg über Z2M, mit der Hue e14 TW gekoppelt habe (Binding). Da musst du unter „Berichte“ alle Endpunkte Endpunkte anlegen über die die Bericht erstatten soll.

    Der zweite Screenshot mit den roten „Kreisen“ als Beispiel.


    EDIT2:

    Achja … und den Meldeintervall auf 0 setzten …

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    Hast du einen Tipp, Bezugsquelle für mich, für die Grundausstattung?

    Ich habe keine festen Quellen, schaue immer wo ich gerade am günstigsten weg komme.

    Aber ein paar Tipps:

    • ein Pi 4 reicht fürn Anfang mit HA
    • Immer eine SSD verwenden. SD Karten sterben unter HA recht schnell.
    • Wenn du einen Pi5 möchtest, bist du mit einem Mini PC mit N100 preislich gleich auf oder günstiger . Der N100 Mini PC braucht weniger Strom und hat mehr Leistung.
    • Gebrauchte Thin Client PCs sind oftmals günstig zu bekommen (spürbar u100€) und bringen alles mit(Gehäuse, Netzteil, SSD, stromsparend, Leistung).
    • Von Sonoff gibts günstige Thread&Zigbee Sticks
    • Über AliExpress kann man sehr günstig Zigbee Sensoren (BWM, Fensterkontakt,…) beziehen


      Achja … HA kann auch als Matter Border Router agieren. Mit entsprechendem Stich auch inkl. Thread.

    iArne

    Es ist gut das du ihm verschiedene Möglichkeiten zeigst und ihm auch die Wahl lässt 👍🏻
    Bedenke aber: Die Menschheit neigt zur Faulheit. (Ich spreche aus Erfahrung - Siehe mein Avatar 🤣) Besonders heutzutage, wo einem vieles für kleines Geld auf dem Silbertablett serviert wird, das ma gar nicht mehr hinterfragt, womit man tatsächlich bezahlt.

    Die Jugend braucht, denke ich, neben der Wahl auch etwas Anleitung und hier und da mal einen kleinen Schupps. Also ihm einen Raspi hingestellt und gezeigt „so gehts“ oder da findest du Infos. Meist ist das Interesse und Neugier in jungen Jahren so groß das auch was Großes draus wird.

    So meine Gedankengänge. Fühl dich nicht genötigt deinen Erziehungsstil wegen mir ändern zu müssen ;)

    mMn sollte man die Jugend gar nicht erst an das Gefängnis und den Nabel von irgendwelchen Hersteller-Hubs gewöhnen. Mit einem Home Assistant o.ä. lernt man, neben der Programmierung, auch gleich wie groß die Welt außerhalb von dem Out of the Box Kram ist, das wenn man was dafür tut auch mehr und ggf. günstiger bekommt, wie wichtig Communitys sind, das man sich auch mal unentgeltlich engagieren kann, wie man seine persönlichen Informationen schützen und das ma dem Internet auch wichtige Informationen entlocken kann. Alles Dinge die vor einem günstigen Einkaufspreis stehen sollten.

    Hey Mia, jetzt hast du mich aufgeweckt :huh: 8o

    Ein schöner Artikel :thumbup:

    Ein paar Fehlerchen habe ich dennoch gefunden 8) und ein paar Anmerkung...8|

    Zitat

    KNX ist weder ein Funkstandard noch ein einfaches Protokoll. Es handelt sich um ein komplettes Gebäudeautomationssystem, das nach ISO/IEC 14543 und EN 50090 standardisiert ist. Es verfügt über ein eigenes Kommunikationsprotokoll, ein Geräteökosystem, eine Installationsarchitektur und Konfigurationssoftware.

    KNX ist ein Gebäudesteuerungsstandart, welcher die Kommunikation über Kabel (TP), Funk (RF) und IP beinhaltet. Ein System wäre etwas wie es in der IoT Smart Home Welt üblich ist - Hue, Bosch, Aqara, ...

    Nebenbei ist der KNX Standard Open Source.

    Zitat
    LebensdauerInfrastruktur 20–30 Jahre (IP-Komponenten eher 10–15 Jahre)

    Die Infrastruktur, also die Kabel, ist die selben wie bei konventioneller Elektrik. Abgesehen davon das idR 5 oder 7adrig NYM-J statt 3 adrig NYM-J verwendet werden , ändert das nichts an deren Lebensdauer von ggf. deutlich über 40 Jahre. Was Die Elektronik angeht (Sensorik, Aktorik) wird man wohl nach 15-20 Jahre hier und da was austauschen müssen - so wie es mit sämtlicher Elektronik im Haushalt ist. Bus Kable halten genauso lange wie NYM.


    Zitat

    KNX

    KostenHoch – ca. +20 bis 50% auf die Elektroinstallation im Neubau

    Kosten kann man als handwerklich begabter Bauherr sehr gut verhältnismäßig gering halten. Kabel ziehen ist ein "niedere" Tätigkeit, die aufgrund des Aufwand aber sehr teuer ist. Nach Absprache mit dem Elektriker seines Vertrauens kann man diese Arbeit übernehme und so im EFH einige 1.000€ sparen.

    Die ETS wird gern als Hexenwerk hingestellt. Im Endeffekt ist es auch nur eine Software wie jede andere in die man sich eben Einarbeiten muss. "Gott und die Welt" steckt so viel Lebenszeit um sich in Home Assistant u.ä. einzuarbeiten, aber die ETS ist das zu viel?! mMn selbst Schuld! Die ETS mag 1000€ + MwSt. kosten (min 2x jährlich stark rabattiert für um die 750€ inkl MwSt.). Aber die Parametrierung eines KNX Hauses Kostest schnell um 10.000€ und mehr zzgl. spätere Änderungen etc. Dagegen ist der Preis für die ETS doch gar nicht mehr so schlimm. Außerdem weiß man den wenigstens selbst wie das eigene Haus funktioniert. Nebenbei: Es gibt auch eine Home Lizenz für Häuslebauer die deutlich günstiger ist und genauso oft rabattiert angeboten wird.

    Kleiner Fun-Fakt zwischendurch: Eine Rollladensteuerung mit KNX Komponenten ist deutlich günstiger als eine unsmarte elektrische Rollladensteuerung.

    Hierzu ein kleiner Nachtrag: Zur Parametrierung brauch man die ETS nicht teuer kaufen! Es gibt eine gratis Test-Version mit der man 5 Geräte Parametrieren kann. Das reicht locker aus. Ist auch für alle interessant die mal reinschnuppern wollen.

    Zitat

    KNX Twisted Pair bietet keine Verschlüsselung. Historisch gesehen war das im lokalen Bussystem kein Problem. Sobald KNX jedoch über IP ins Heimnetzwerk gelangt, ist eine zwingende Segmentierung und Absicherung erforderlich: VLAN, Firewall und keine offenen Ports (UDP 3671).

    FALSCH! (Sorry das musste ich jetzt fett schreiben).

    Es gibt seit Jahren KNX IP Secure(Heimnetzwerk) und Data Secure(TP und RF). Man bekommt inzwischen sämtliche Arten KNX Komponenten als IP und Data Secure fähig.

    Zitat

    Es gibt eine Erweiterung namens KNX IP Secure, die jedoch nicht überall implementiert ist.

    Es handelt sich lediglich um das IP-Interface (Schnittstelle von KNX TP/RF ins IP Heimnetzwerk) die gegen ein IP Secure fähiges Interface ausgetauscht werden sollte, wenn man noch eine alte Anlage ohne Secure hat. Das ist aber kein großer Kostenfaktor.

    Auf KNX TP kann man im EFH idR auch ohne Secure leben, solange man die Topologie, insbesondere in den Außenbereich (Garten etc:) richtig aufgebaut hat. Bei Neuanlagen sollte man aber schon drauf achten, dass alles Data Secure kann(muss man ja nicht aktivieren). Kostentechnisch macht das keinen Unterschied.


    Zitat
    MerkmalKNXMatter
    SkalierungGrosse GebäudeEFH und Wohnungen

    Die Skalierung von KNX geht von der kleinen Gartenhütte bis zum monströsen Firmenkomplex - ja nach dem wie man es sich zusammenstellt.

    Für Projekte z.B. in Gartenhüttenhüttengröße gibts auch All in One Geräte die alles nötige in einem Geräte beherbergen - Busspannungsversorgung, IP Interface, Aktorik für Schalten, Heizen, Beschattung, Lüftungssteuerung...


    Auch wenn ich davon kein Fan bin, möchte ich es doch mal erwähnt haben.

    Es gibt ein paar Systeme die auf KNX basieren und auch 100%ig KNX kompatibel sind. Diese lassen sich für den Einstieg erstmal über eine einfache Klicki-Bindi-App konfigurieren - wie man es Heutzutage von dem ganzen IoT Smart Home Kram gewöhnt ist - lassen sich aber später, wenn gewünscht, in ein vollwertiges KNX überführen.

    Beispiel die mir unter derartigen Systemen positiv aufgefallen sind (ohne persönlich Erfahrung damit):

    Theben Luxor Living (RF und/oder TP)

    MDT HomeXpert (aktuell nur RF)

    Systeme die mir mir ehr negativ aufgefallen sind:

    Busch Jäger Free@Home (KNX TP und RF, teilweise Bluetooth) - Aktorik nicht KNX Kompatibel, Sensorik nur teilweise, verhältnismäßig teuer

    Hager Easy - die schalten rigoros einigen paar Jahren die Server für die Home-"Server" ab, was den funktionsumfang stark einschränkt und auch einen DIY Fernzugang unmöglich macht. Außer man kauft sich den Nachfolger...