Danke, Brüssel, danke Apple: HomeView startet ohne Europa – und die Preise sind der wahre Treppenwitz
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Holger -
14. Oktober 2026 um 00:17 -
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Man könnte sich ja fast fragen, ob diese überschaubare Mini-Veranstaltung pure Absicht war. Schließlich lässt sich ein Produkt, das für den halben Planeten wegen eigener Defizite und Paragrafen überhaupt nicht startklar ist, im kleinen Kreis eben viel eleganter feiern, ohne dass die große Weltöffentlichkeit zu laute Fragen stellt. Für uns in Europa heißt es jedenfalls mal wieder: Draußen bleiben!
Der EU sei Dank? Oder einfach Apples hausgemachtes KI-Desaster?
Natürlich kann man sich jetzt trefflich streiten, wem wir dieses erneute Hardware-Desaster zu verdanken haben. Apple schiebt es elegant auf die strengen europäischen Regulierungen und den Digital Markets Act (DMA), während Kritiker spöttisch anmerken, dass Apples eigene künstliche Intelligenz (Siri AI) schlicht und ergreifend noch Lichtjahre davon entfernt ist, hierzulande fehlerfrei und in unseren Landessprachen zu funktionieren.
Man muss Cupertino fast schon bewundern: Wie charmant man es doch verpackt, dass man den europäischen Markt mal wieder wie eine digitale Diaspora behandelt. Wer braucht schon ein smartes Display mit Gesichtserkennung und KI-Schaltzentrale, wenn man stattdessen die Vorzüge genießen darf, bei den wirklich spannenden Produktstarts konsequent ignoriert zu werden?
Stolze Preise für lauwarme Updates
Als Trostpflaster dürfen wir dafür aber tief, sehr tief in die Tasche greifen. Das restliche Line-up, das uns gnädigerweise überlassen wird, sprüht nur so vor Innovationsfreude und bodenständiger Preisgestaltung:
- Das neue Apple TV 4K? Satte 349 Euro! Schließlich braucht so ein routinemäßiges Innenleben-Update ohne nennenswerte Killer-Features auch dringend eine saftige Inflation.
- Der HomePod mini 2? Stolze 169 Euro für den winzigen Lautsprecher, der im Kern natürlich weiterhin an die gewohnt „zuverlässige“ (aka chronisch limitierte) Siri-Generation gekoppelt ist.
Fazit: Apple liefert – nur eben woanders
Es läuft rund bei Apple. Während in den USA die smarte Zukunft beginnt, dürfen wir uns hier dank EU-Paragrafen, Apples bekannter Innovationsgeschwindigkeit in Sachen KI und geschickt klein gehaltenen Presseeventchen auf unbestimmte Geduldsproben einstellen. Aber hey, man gönnt sich ja sonst nichts.
Wie seht ihr das? War das kleine Hands-on in New York pure Taktik, um das Europa-Desaster klein zu reden, oder geht euch Apples Politik mittlerweile auch tierisch auf den Sack? Schreibt es in die Kommentare!
Artikelbild mit Hilfe von KI erstellt.
Über den Autor
Holger ist seit Ende des letzten Jahrtausends in der IT-Branche tätig. Er bezeichnet sich selbst als:
Apple-Enthusiast.
Hobbykoch.
Nordlicht.
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