The american dream…

  • Günstige Preise in den Staaten:

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    16oz = 0,47l

    20oz = 0,59l

  • Normal. Wo ist das Problem?


    Der Verdienst in den USA ist wesentlich höher, als hier. Ich finde die Preise vertretbar. Klar, ein Steak kostet mal 90$, wenn es gut ist. Aber wenn das Gehalt dementsprechend ist, dann kann man das durchaus vertreten.

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    Einmal editiert, zuletzt von Dan (11. Juni 2026 um 15:43) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Dan mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Der bundesweite Mindestlohn von 7,25 bzw. 7,50 Dollar ist in den USA für die meisten Arbeitnehmer gar nicht entscheidend. Viele Bundesstaaten und Städte haben deutlich höhere Mindestlöhne. In New York City und in Kalifornien liegt er bei 16,50 Dollar pro Stunde und in Washington State sogar noch höher.

    Das mittlere Haushaltseinkommen in den USA liegt inzwischen bei rund 80.000 Dollar pro Jahr. Kaufkraft usw.

    Sorry, aber man muss echt alles erkläre, was auf dem Stammtisch gepostet wird.

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  • Du kannst es auch einfach lassen.

    Ich finde die Preise im Vergleich zum Oktoberfest in München echt krass. Die Maß ( ein Liter für die Norddeutschen) kostete letztes Jahr 14,90 umgerechnet auf die Preise wären das 40$ der Liter im WM Stadion. Wenn Du das normal findest, herzlichen Glückwunsch, ich kaufe dafür zwei Kisten Bier. Im Festzelt gibt es wenigstens noch Musik dazu, und das ohne Eintritt.

    Die Preise zahlen natürlich auch alle Ausländer, die zudem doppelt so hohe Hotelpreise und abartige ÖPNV Kosten tragen sollen. So verlangte wohl ein Anbieter 150$ für die fahrt zum Stadion. Und zu guter Letzt kosten die billigsten Plätze im Stadion über 500$.

    Ich finde diese Preise abartig.

  • Ja, doch - ein halber Liter Bier für 18$ finde ich schon wow... In der Allianz Arena beim Bundesligaspiel hab ich letztens 23€ für zwei Bier und eine große Breze bezahlt.

    Aber das war auch ohne WM-Bonus usw.. Aber dennoch: Eine Stunde arbeiten für 0,5 Liter Bier... Selbst im Oktoberfest ist man von solchen Preisen weit weg.

    Sorry, aber man muss echt alles erkläre, was auf dem Stammtisch gepostet wird.

    Naja, wie soll man es anders wissen? Es gibt arme Leute, reiche Leute und dazwischen eben auch. Und für den mit einem normalen Einkommen hätte ich jetzt gesagt: 18$ ist ein hoher Preis.

    Das Steak für 90$ wird nicht das Standardgericht sein, das man in den USA ist - falls doch: Dann bin ich still. So ein Steak setze ich generell auf die Liste: Ist etwas besonderes.

    Wenn das Einkommen eines Haushalts bei durchschnittlichen 80.000$ liegt und das Steak für 90$ Standard incl. Bier für 18$ - dann sage ich: Das Geld wird knapp und Essen/Trinken ist teuer.

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  • Normal. Wo ist das Problem?


    Der Verdienst in den USA ist wesentlich höher, als hier. Ich finde die Preise vertretbar. Klar, ein Steak kostet mal 90$, wenn es gut ist. Aber wenn das Gehalt dementsprechend ist, dann kann man das durchaus vertreten.

    Da hast dich aber nicht richtig informiert:Konkrete Beispiele für den Kaufkraftverlust im Alltag

    Der Wertverlust des US-Dollars zeigt sich besonders drastisch bei unverzichtbaren Fixkosten. Verbraucher müssen für dieselben Güter heute ein Vielfaches an Arbeitszeit oder Ersparnissen aufwenden.

    1. Wohnungsmarkt und Immobilien

    • Mietpreise: Die durchschnittliche Monatsmiete in den USA stieg in den letzten Jahren rasant. Lag der Medianpreis vor wenigen Jahren noch bei rund 1.200 USD, überschreitet er in Ballungsräumen längst die Marke von 2.000 USD bis 2.500 USD.
    • Immobilienkauf: Ein typisches Einfamilienhaus kostet heute im landesweiten Schnitt über 420.000 USD – getrieben durch Materialknappheit und hohe Nachfrage.
    • Hypothekenzinsen: Durch die Zinsanhebungen der Federal Reserve verteuerten sich Kredite von ehemals unter 3 % auf zeitweise über 6,5 % bis 7 %. Das verdoppelt die monatliche Kreditrate für Immobilienkäufer.

    2. Lebensmittel und Warenkorb

    • Grundnahrungsmittel: Produkte wie Eier, Milch, Brot und Fleisch verzeichneten zweistellige Teuerungsraten. Eine Packung Eier oder eine Gallone Milch kosten in vielen Bundesstaaten heute 30 % bis 50 % mehr als noch vor der Pandemiewelle.
    • "Shrinkflation": Viele Hersteller belassen den Preis gleich, reduzieren aber heimlich die Füllmenge (z. B. weniger Gramm in der Müslipackung oder weniger Kekse pro Packung). Der Verbraucher erhält weniger Ware für sein Geld.
    • Auswärts essen: Fast-Food-Ketten und Restaurants gaben gestiegene Löhne und Zutatenpreise direkt weiter. Ein Standard-Menü, das früher 7 USD kostete, liegt heute oft bei 12 USD bis 15 USD.

    3. Energie und Transport

    • Benzinpreise: Die Kraftstoffpreise schwanken auf hohem Niveau. Der Sprung von rund 2,50 USD pro Gallone auf zeitweise über 3,80 USD bis 4,50 USD im nationalen Durchschnitt entzieht Pendlern direkt liquide Mittel.
    • Strom- und Heizkosten: Netzentgelte und fossile Energieträger verteuerten die monatlichen Nebenkosten für Haushalte laut Daten von Plattformen wie Data Commons je nach Bundesstaat drastisch.

    Teil 2: Auswirkungen auf die US-Währungsmärkte

    Obwohl der Dollar im Inland an Kaufkraft verliert, führt die Reaktion der Zentralbank auf den Devisenmärkten oft zu einem paradoxen Effekt.

    Code
    Hohe US-Inflation ──> Fed erhöht Leitzinsen ──> Kapital fließt in die USA ──> US-Dollar wertet international auf

    1. Der paradoxe "Starke Dollar" (Dollar-Smile-Theorie)

    • Zinsvorteil: Um die Inflation und den Kaufkraftverlust zu bekämpfen, hebt die Federal Reserve die Zinsen an.
    • Kapitalzufluss: Höhere Zinsen machen US-Anleihen für globale Investoren attraktiv. Sie tauschen Fremdwährungen in Dollar, was den Außenwert des US-Dollars (DXY-Index) stärkt.
    • Inland vs. Ausland: Während der Dollar im US-Supermarkt weniger wert ist (Kaufkraft sinkt), bekommt man auf dem globalen Markt im Verhältnis zu Euro, Yen oder Pfund oft mehr für ihn (Wechselkurs steigt).

    2. Importierte Deflation als Dämpfer

    • Vergünstigte Importe: Ein starker Außenwert des Dollars führt dazu, dass Waren aus Europa oder Asien für US-Unternehmen im Einkauf billiger werden.
    • Inflationsbremse: Diese günstigeren Importpreise helfen der Fed theoretisch dabei, den heimischen Kaufkraftverlust über den Außenhandel abzufedern.

    3. Druck auf Schwellenländer

    • Aufwertungsschock: Da viele Rohstoffe (wie Öl) weltweit in USD abgerechnet werden, führt ein starker Dollar auf den Währungsmärkten zu massiven Problemen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
    • Schuldenkrise: Staaten, die Kredite in US-Dollar aufgenommen haben, müssen nun drastisch mehr in ihrer Landeswährung aufwenden, um diese zu bedienen.

    Ohne Hirn is ma wia Bled. Und ich habe mal Mac-The-Mac als Nick gehabt

    Und das hab ich am Start:

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  • Ich habe das mal ausgelagert.


    Roland Du beschreibst vor allem die Inflation der letzten Jahre. Die gab es aber nahezu überall. Für die Kaufkraft reicht es nicht, nur Kosten aufzulisten. Man muss Kosten und Einkommen vergleichen. Sonst könnte ich genauso die hohen Schweizer Mieten nennen und behaupten, die Schweiz habe keine hohe Kaufkraft. Entscheidend ist, was am Monatsende im Verhältnis zu den Preisen verdient wird. Genau deshalb liegen die USA bei den verfügbaren Einkommen vieler Haushalte weiterhin sehr weit vorne.

    Und für den mit einem normalen Einkommen hätte ich jetzt gesagt: 18$ ist ein hoher Preis.

    Du kannst die Einkommen eben nicht mit denen hier vergleichen. 80.000$ Durchschnitt, bei einem weit größeren Teil an Leuten, die kaum was verdienen, als hier, zeigt, dass der Großteil sehr gut verdient. Nehmen wir Nurse. Ca. 150.000$ im Jahr. LKW Fahrer (letztes Jahr noch ein Foto von einer LKW Werbung gemacht): 160.000$. Eine befreundete Kellnerin in NYC geht mit dem Mindestlohn seitens des Arbeitgebers nach Hause. Kommt aber monatlich auf 6000-7000$ durch Trinkgeld. Arbeitet natürlich auch sehr viel.

    Ich will nur aufzeigen, dass man die Preise nicht vergleichen kann.

    Zum Steak: ja, es war ein gutes Restaurant. Normal kostet ein gutes 12oz Steak zw. 45 und 55$ + Tax.

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  • Dan ich kann die Affinität für die U.S of A. verstehen. Ich habe selber in jungen Jahren 2 Jahre dort verbracht.

    Aber das waren noch ganz andere Zeiten. Keine Krawalle und kein Trump, sehr wenig Obdachlose ( und die wurde sehr gut versorgt von den Helpcentern )

    Aber in der heutigen Zeit würde ich keinen cent mehr dort ausgeben. Das Land hat sich so extrem verändert das ich dort nie mehr hin will.

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  • Die Preise für Mietwohnungen in NY sind aber auch nicht ohne, frag mal deine Kellnerin was sie so zahlt pro qm.

    Kenne ich. Ich habe eine in Downtown 😉 Es geht von bis. Upper Westside, bis hoch in die Bronx, sind die Mieten, im Verhältnis, nicht höher, als in München, Freiburg..


    Roland Ich sehe das anders. Es hat sich nicht sehr viel verändert. Außer in der Sicherheit, die z.B. in NY massiv gestiegen ist (Die Zero Tolerance Policy von Rudy Giuliani in New York in den 1990er).

    Ich bin seit Geburt an dort. Vormals in Florida, jetzt seit 2 Jahren in New York Manhattan.

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  • Wie du meinst, jeder hat seinen eigenen Sichtweisen.

    Ich bin von den Staaten zu früher enttäuscht

    Und wie schon geschrieben ist dieses Land für mich keines wo ich hinfliegen würde..

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  • Jo. Ich bin da eben verwurzelt.
    Und: ich finde noch immer, dass es ein absolut geiles Land ist. Es wird einfach im Moment von xxx regiert. Aber wo ist das aktuell anders?

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  • Na, machen wir weiter…?

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  • Ich bin noch immer hin und weg von der Krankenschwester mit 150.000$ oder dem LKW-Fahrer mit 160.000$…

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  • Du kannst die Einkommen eben nicht mit denen hier vergleichen. 80.000$ Durchschnitt, bei einem weit größeren Teil an Leuten, die kaum was verdienen, als hier, zeigt, dass der Großteil sehr gut verdient. Nehmen wir Nurse. Ca. 150.000$ im Jahr. LKW Fahrer (letztes Jahr noch ein Foto von einer LKW Werbung gemacht): 160.000$. Eine befreundete Kellnerin in NYC geht mit dem Mindestlohn seitens des Arbeitgebers nach Hause. Kommt aber monatlich auf 6000-7000$ durch Trinkgeld. Arbeitet natürlich auch sehr viel.

    Wo kommen deine 80.000$ im durschnitt her?

    Das hier liest sich ganz anders.

    Kann es sein das du Haushalt mit Person verwechselst?

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  • Ich bin seit Geburt an dort.

    Ich nicht. Aber "Amerika" hat in den letzten sechseinhalb Jahrzehnten natürlich einen starken Einfluss auf mich gehabt, der inzwischen mehr und mehr abflaut.

    Möglicherweise bin ich der einzige hier, der President Kennedy mit eigenen Augen gesehen hat, auch wenn meine Mutter immer behauptete, dass ich die Schlammpfütze am Straßenrand deutlich interessanter fand. Aber sie erzählte auch, wie die Bürger Frankfurts mit kleinen Amerikafähnchen an der Hanauer Landstraße standen und winkten, und dann fuhr John F. vorbei und das war es auch schon. Ich will damit nur sagen, dass ich von Anfang an in einem USA-freundlichen (vielleicht sogar USA-liebenden) Umfeld aufgewachsen bin.

    In den nächsten Jahren war alles an den USA cool. Ausnahmslos. Die Raumfahrt, die Autos, die Filme, die Musik, die Amis selber. So Sachen wie den Vietnamkrieg blendete mein kindliches Hirn einfach aus, und dann war er auch vorbei, bevor ich mir dazu eine Meinung bilden wollte. Oder Nixon, der Schuft, aber der sah ja sowieso komisch aus. Was die USA antrieb oder was hinter der Fassade des amerikanischen Traums steckte - mir doch egal, die Oberfläche war shiny genug, und ich hab nichts in Frage gestellt.

    Das hat sich in den letzten 15 Jahren stark geändert. Heute sehe ich die US-Amerikaner als eine Bande von Nationalisten, denen schon als Kind die "Pledge of Allegiance" eingebläut wird, bis sie davon überzeugt sind, das die USA das einzige gute Land auf diesem Planeten sind. Dass es nur in den USA Freiheit gibt. Dass sowas wie eine Krankenversicherung Sozialismus ist. Dass das Maß aller Dinge Meilen und Füße sind. Mir ist völlig klar, dass das nicht unbedingt die Meinung aller Amerikaner ist, aber es ist halt auch keine Minderheit, die davon überzeugt ist.

    Das war zunächst enttäuschend für mich, aber in Wirklichkeit sind es ja nicht die Amerikaner, die sich auf einmal so geändert haben. Die waren schon immer so. Amerikaner sind nun mal Amerikaner und keine Deutschen, Italiener oder Norweger. Das hatte ich nie so bedacht, ich dachte immer, die sind alle so wie ich. Bullshit. Nicht die sind komisch, sondern ich hab endlich mal was kapiert.

    Ich habe überhaupt kein Problem mit Amis, aber ich strebe nicht an, einer zu sein. Ich will dorthin nicht auswandern und will da auch nicht leben. Ich will lieber ein Europäer sein und nicht darüber nachdenken müssen, wie ich irgendwas "great again" machen kann, weil es für mich hier in Europa schon great enough ist. Ich will da bleiben, wo nicht die Freiheit des Einzelnen die große Nummer ist, sondern die Freiheit der Gesellschaft, in der ich lebe. Sollen die Amerikaner das machen, was sie für richtig halten. Ich möchte lieber was Anderes.

    Amerikaner sind Hohlköppe, behauptet das Internet. Das stimmt nicht im geringsten. Die sind die Typen mit den besten Betriebssystemen, und die sind die Typen, die um den Mond fliegen oder Fotos vom Pluto machen. Ich halte das jetzt nicht unbedingt für die herausragenden Fähigkeiten von Hohlköppen. Eher sind wir es hier in Europa, weil wir so lange auf unseren breiten Ärschen gesessen und lieber Windows benutzt haben als selber die besten Betriebssysteme zu bauen. Wird jetzt Zeit, dass wir das nachholen, und wer zwingt uns dazu? Die Amerikaner. Wir sollten ihnen dankbar sein.

  • Andy 12. Juni 2026 um 13:15

    Hat den Titel des Themas von „OT aus dem Thema: zum Lachen“ zu „The american dream…“ geändert.

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