Smartes Zuhause - mit Option zum „normalen“ Zuhause

  • Angeregt durch eine Diskussion, die entstanden ist durch ein anderes Thema, hat sich der Bedarf zu diesem Thread gezeigt.

    Ich habe versucht, die Inhalte einigermaßen sinnvoll hin- und herzuschieben und den Bezug noch zu erhalten. Leider ist mein Eröffnungspost so nicht mehr möglich gewesen - da die Zeit ein hartnäckiger Gegner ist und nicht nachträglich geändert werden kann… Deshalb mogle ich mich in den Beitrag von Dampf rein. Grüße, Andy

    Das andere ist die Wartung des Systems. Kein System mit diversen Abhängigkeiten verschiedener Komponenten unterschiedlicher Hersteller funktioniert für immer perfekt...

    Das ist auch ein Grund warum man bei Neubau oder Sanierung nicht auf auf diesen ganzen Bastelkram setzten sollte.

    Basics (Hauptbeleuchtung pro Raum, Heizung, Jalousien, Zugang zum Gebäude - jeweils manuell! Türkommunikation/Klingel) müssen immer funktionieren und dürfen mMn nicht von einem (Bastel)Gateway und schon gar nicht von einer Cloud abhängig sein. Klar geht immer mal was kaputt, aber dass muss dann auch für Hinterbliebenen nachvollziehbar sein oder von einem Fachbetrieb repariert werden können.

    Ich weiß, nicht jeder hat die Möglichkeit sich ein professionelles Bus-System einzubauen oder hat es beim Bau als zu teuer eingestuft (man sollte immer gut überlegen worein man investiert - eine Mietswohnung für unbekannte Dauer oder doch in das Eigenheim für immer …). Auch im Bastel-/Nachrüstbereich gibt es einige Möglichkeiten, Abhängigkeiten auf ein Minimum zu beschränken und somit eine smart-unabhängige manuelle Steuerung jederzeit zu ermöglichen. Dazu muss man es hier und da nur schaffen die „Geiz ist geil“-Mentalität und den „Will haben, weil geil“-Reflex zu überwinden.
    Ich habe selbst, bevor der KNX Ausbau begann, angefangen mein Haus mit HA überwiegend auf Zigbee Basis zu smarten. Dabei habe ich genau darauf geachtet, dass die Schalter an der Wand absolut unabhängig von HA und dem Zigbee Gateway funktionieren. Für Details ist das hier, glaube ich, der falsche Thread. Wenn das jemanden interessiert könnt ihr gerne einen Thread dazu aufmachen. Daran beteilige ich mich gerne.

    Warum wäre ein eingangs erwähntes professionelles Bus System mMn auch nach dem Ableben besser? Für KNX (womöglich auch für semi-professionelle Systeme Loxone und Homematic IP (wired)) gibt es jederorts Fachbetriebe die damit umgehen können. Zudem gibt es für jedes Projekt eine Projektdatei mit der alles was programmiert wurde und jedes Gerät in der Installation nachvollzogen werden kann. Diese speichere ich nach jeder Änderung an mehreren zentralen und dezentralen Orten, auf die meine Liebste Zugriff hat und auch eingehend „unterwiesen“ wurde. Damit könnte sie im schlimmsten Fall auf mehrere Fachbetriebe, den Kontaktdaten dort ebenfalls hinterlegt sind, in der Gegend zugehen um sich helfen zu lassen kann. Das wäre sehr wahrscheinlich nicht nötig, da der Mann ihrer besten Freundin Elektriker ist, sich einen KNX Kurs gegönnt und mit KNX gebaut hat.

  • Für Details ist das hier, glaube ich, der falsche Thread. Wenn das jemanden interessiert könnt ihr gerne einen Thread dazu aufmachen. Daran beteilige ich mich gerne.

    Das Angebot würde ich gerne annehmen - nur fehlt mir da gerade die Idee, wie man diesen Thread startet und was man ihm als „Thema“ mitgibt…

    Aber im großen und ganzen stimme ich dir vollkommen zu: Wenn man ein Haus baut oder auch renoviert und dann auf ein Bus-System setzt, dann hat man mit KNX eine gute Wahl getroffen und gute Karten, dass man auch „später“ noch jemand finden wird, der sich damit auskennt und helfen kann.

    Wir haben für die Lichter Shelly-Relais eingebaut. Und dadurch funktioniern die Schalter auch ohne den Zusatz - von einem Defekt im Shelly selbst mal abgesehen. Ein paar Shelly Plugs noch…

    Das kritischste Teil ist so gesehen bei uns im Haus der Raspberry Pi, auf dem PiHole läuft. Denn dieser ist in der FritzBox als DNS hinterlegt - und ich glaube, wenn der ausfällt, geht erstmal nichts mehr, was Netzwerk und mehr betrifft…

    Den Home Assistant schalte ich ab und das merkt man dann als erstes an einem nicht mehr funktionierendem Dashboard auf dem Sideboard im Wohnzimmer. Und als nächstes dann die nicht mehr funktionierenden Steuermöglichkeiten in Apple Home.

    Vielleicht mache ich mir wirklich mal die Arbeit und dokumentiere das mal etwas. Inclusive der wichtigsten Passwörter - und einem Verweis zu meinem Schwager, der hat da die meiste Ahnung im Umfeld.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Dampf Das was du sagst mag richtig sein… Mancher kann nicht so viel dafür ausgeben, Mancher möchte es nicht - ein paar davon bereuen es im Nachhinein. Was mich angeht, hatte ich das Thema bei den Hausplanungen Anno 2015 nicht so ganz auf dem Schirm; und der Elektriker war scheinbar auch nicht weitsichtig genug. Also bin ich jemand, der über die Jahre bastelt.

    Trotzdem, das was du als „Bastellösung“ hier abtust ist für viele ein Hobby. Und es macht Spaß zu basteln und Dinge selbst zum Laufen zu bringen.

    Den Garten habe ich ja auch nicht von einem Landschaftsplaner planen, anlegen und dokumentieren lassen; und ihm gleich noch einen unbefristeten Serviceauftrag für die wöchentliche Pflege gegeben. Ich mache Garten selbst, weil ich Spaß am Gärtnern habe.

    Ich würde es nicht so einfach abtun, immerhin muss so eine Automatisierung/Installation ja auch von einem selbst verstanden werden können und erweiterbar sein ohne jedes Mal einen Gold- oder Platinfachmann für einen ordentlichen Stundensatz kommen zu lassen (Arbeiten an spannungsführenden Teilen nehmen wir jetzt mal aus und lassen wir dem Elektriker) um an deiner KNX Programmierung zu ändern.

    Sich Gedanken um den digitalen Nachlass zu machen ist wichtig und richtig, und man muss aufpassen es nicht zu sehr zur Bastelstube verkommen zu lassen und die Sicherheit im Auge behalten. Aber ich würde es jetzt nicht überbewerten, wenn die Steuerung deines Eigenheims nicht von Anfang an aus einem teuren Guss ist.

    iPhone 14 Pro, iPad Air (4th Gen), Pencil 2, Watch Series 7, tv 4K(2nd Gen) & tv HD, MacBook Pro 14" M2 (2023), Apple Studio Display, AirPods Pro (2nd Gen), 4x AirTag, Music Familienabo, iCloud+
    Synology DS720+ (18GB RAM, 2x6TB HDD, 2x1GB NVMe), DS118 (Offsite Backup), Proxmox Homelab: Dell OptiPlex Micro 7060 (Intel i7-8700T, 32GB RAM)

  • Also bin ich jemand, der über die Jahre bastelt.

    Hier das gleiche - sogar mit dem Bau 2015…

    Den Garten habe ich ja auch nicht von einem Landschaftsplaner planen, anlegen und dokumentieren lassen

    Puh, hatte beim ersten Lesen das nicht überlesen und war schockiert, dass man für den Garten Unsummen ausgeben kann - bei der Elektrik spart…

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  • Das Angebot würde ich gerne annehmen - nur fehlt mir da gerade die Idee, wie man diesen Thread startet und was man ihm als „Thema“ mitgibt…

    Ich habe gehofft einer hat dafür ne gute Titel-Idee. Ich nicht :/:sleeping: Vllt. sowas wie "Smarte Lösungen mit Fallback"....

    Wir haben für die Lichter Shelly-Relais eingebaut. Und dadurch funktioniern die Schalter auch ohne den Zusatz

    Klingt soweit erstmal nach "richtig gemacht", zumindest solange die zu steuernde Lampe am Relais-/Dimmausgang des selben Shelly hängt.

    Das kritischste Teil ist so gesehen bei uns im Haus der Raspberry Pi, auf dem PiHole läuft. Denn dieser ist in der FritzBox als DNS hinterlegt - und ich glaube, wenn der ausfällt, geht erstmal nichts mehr, was Netzwerk und mehr betrifft…

    Damit kannst du rechnen. Ich hatte mal einen Adblocker als HA Addon im Netzwerk über den der gesamte Netzwerkverkehr gelaufen ist. Bis eines Tages HA gestreikt hat. Da war nix mehr mit WWW...

    Ich wette, mehr als wir denken… Manche haben da sicherlich ein wahnsinniges System mit einer Dokumentation, die aufwändiger ist, als das ganze smarte Zuhause selbst.

    Ich denke so eine Doku sollte nicht zu aufwendig. Im KNX User Forum gibt einen der eine Doku von über fasst 200 Seiten über sein Haus für seine Frau geschrieben hat. Gut, er war von Berufswegen Bedienungsanleitungsschreiber (oder wie man das nennt) - also wohl Berufskrankheit :D

    Ich denke, es würde Hinterbliebenen schon viel helfen, wenn überhaupt klar wäre was genau wo installiert ist und dessen Funktion, z.B.:

    - Wohnzimmer unter Schalter oben Flurtür: Shelly 1, schaltet Deckenlampe über Couchtisch

    - Wohnzimmer unter Schalter unten Flurtür: Shelly 2PM, steuert Rollo zur Terrasse

    - usw.

    Mit solchen Infos können Hinterbliebene auf einen Elektriker z.B. zwecks Rückbau zugehen.

    Etwas detaillierter sollte man mit Dingen, wie darüber genannt Pihole, umgehen. Da darf es dann wohl schon ne etwas detailliertere bebilderte Anleitung sein, wie man das wieder rückgängig machen kann.

    Mancher kann nicht so viel dafür ausgeben, Mancher möchte es nicht

    Viel assoziiere ich mal mit teuer... KNX kann, muss aber nicht teuer sein! Dazu gibt es viele Mühten... Das ist wirklich ein Thema für einen separaten Thread. Wenn ich die Zeit, bis es im nächsten Jahr wieder los geht, finde, schreibe ich dazu auch noch mal was.

    Was mich angeht, hatte ich das Thema bei den Hausplanungen Anno 2015 nicht so ganz auf dem Schirm; und der Elektriker war scheinbar auch nicht weitsichtig genug.

    Das haben heutzutage 98% der Elektriker immer noch nicht auf dem Schirm weil sie einfach keine Ahnung davon haben. 1% hat etwas Ahnung, will aber immer nur sein teures nicht individuelles Standartpaket verkaufen. Wenn man KAX mit einem 0815-Elektriker machen will heißt das Zauberwort: Systemintegrator. Alternativ: Eigeninitiative >>> lesen, lesen, lesen....


    Trotzdem, das was du als „Bastellösung“ hier abtust ist für viele ein Hobby. Und es macht Spaß zu basteln und Dinge selbst zum Laufen zu bringen.

    Ich tue es nicht ab, ich nenne es nur beim Namen.

    Ich bastle auch sehr gern an meiner Technik. ABER dann will ich mich auch auf meinem Erfolg ausruhen können. Und das geht mit dem Bastel-Smart-Home einfach nicht. Immer ist was anderes dran, was etwas, was ich mir (hart)erarbeitet habe zerschießt und ich nochmal anfangen darf. Und das in aller Regel dann wenn ich weder Zeit, noch Bock dazu habe.

    Zitat

    Ich würde es nicht so einfach abtun, immerhin muss so eine Automatisierung/Installation ja auch von einem selbst verstanden werden können und erweiterbar sein ohne jedes Mal einen Gold- oder Platinfachmann für einen ordentlichen Stundensatz kommen zu lassen (Arbeiten an spannungsführenden Teilen nehmen wir jetzt mal aus und lassen wir dem Elektriker) um an deiner KNX Programmierung zu ändern.

    Planung ist das halbe Leben. Eine gut geplante E-Installation mit KNX muss nicht am laufenden Band geändert "stromführend" geändert werden.

    Hier wird so viel mit mit HA, Homebridge, ioBroker und Co gebastelt und massenwiese Stunden investiert . Da will man mir doch nicht sagen, man könnte diese zeit nicht investieren um was in der ETS zu parametrieren. Das geht nicht persönlich gegen dich! Mich regt es nur immer massiv auf, wenn die Leute so tun als ob die ETS eine Höllensoftware wäre, die man erst nach 10 Jahren Studium bedienen kann. Der Gratis Campus bei der KNX Assoziation, YT Videos schauen, bisl mit der ETS rumspielen und man kriegt das genauso hin wie HA.....


    Sorry wenn ich vom Thema abkomme. Wir müssen, dazu echt mal einen separaten Thread aufmachen...

    Einmal editiert, zuletzt von Dampf (28. Dezember 2025 um 20:14) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Dampf mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Andy 28. Dezember 2025 um 20:36

    Hat das Thema freigeschaltet.
    • Offizieller Beitrag

    Ich habe gehofft einer hat dafür ne gute Titel-Idee. Ich nicht :/ :sleeping: Vllt. sowas wie "Smarte Lösungen mit Fallback"....

    Ich hab mal hin- und hergeschoben… Hoffentlich passt das noch so einigermaßen zusammen.

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  • Andy

    Die Idee mit dem Thread war echt nett. Meinst nicht auch dass da jetzt ziemlich viel gemixt ist? Ich glaube auch, dass der Thread ziemlich schlecht zu lesen sein wird, wenn das was man erwartet erst so richtig ab Beitrag 5 oder so los geht.
    Ich würde mir vllt. den Titel klauen, ein bissl modifizieren, und einen guten Start-Post schreiben, wenn du alles wieder zurecht gerutscht bekommst. Aber ob das heute noch was wird weiß ich nicht…

  • Solche Verschiebearbeiten sind immer komplizierter als ursprünglich gedacht. Die Bahn hat es da oft leichter…

    Mach du mal den Thread - und ich überlege, wie man den Rest wieder hinbiegen kann.

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  • Ob der Beitrag hier passt weis ich nicht, und ob das was ich schreibe schon unter Heimautomation fällt...?

    Habe diverse Eltako Aktoren verbaut..

    https://www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/Prospekte/Prospekt_Baureihe64_de_screen.pdf

    für die Automation der Rolläden, Licht an und aus, Lampen dimmen usw verbaut. Der Vorteil für mich, alles ist parallel auch verkabelt, kann also auch beim Ausfall vom Wlan bedient werden. Die Wlan Bedienung mit der Apple home app und Siri funktioniert stabil und reicht für mich um im Urlaub alles automatisiert betreiben zu können. Für mich, keep it simple...

  • Ich denke so eine Doku sollte nicht zu aufwendig. Im KNX User Forum gibt einen der eine Doku von über fasst 200 Seiten über sein Haus für seine Frau geschrieben hat. Gut, er war von Berufswegen Bedienungsanleitungsschreiber (oder wie man das nennt) - also wohl Berufskrankheit :D

    Das macht es aus meiner Sicht fast schon wieder komplett unbrauchbar…Aber hoffen wir mal, dass er das adressatengerecht gemacht hat 😉

    Ich denke, es würde Hinterbliebenen schon viel helfen, wenn überhaupt klar wäre was genau wo installiert ist und dessen Funktion, z.B.:

    - Wohnzimmer unter Schalter oben Flurtür: Shelly 1, schaltet Deckenlampe über Couchtisch

    - Wohnzimmer unter Schalter unten Flurtür: Shelly 2PM, steuert Rollo zur Terrasse

    - usw.

    Mit solchen Infos können Hinterbliebene auf einen Elektriker z.B. zwecks Rückbau zugehen.

    Danke für die Idee. Das scheint mir nach Pareto-Prinzip sehr hilfreich zu sein und sollte nicht zu aufwändig sein. Wenn man sein Home Assistant z. B. ordentlich strukturiert hat mit den Bereichen, Räumen etc., dann kann man da ja quasi abschreiben 😉

    Meine Frau und ich haben ein gemeinsames OneNote, das wäre für uns der Platz, wo sie einfach nachschauen würde/könnte.

  • Nur mal kurz zu KNX. Im Büro haben wir eine Klimaanlage im Einsatz, die KNX-gesteuert ist. Regelmäßig fällt die aus und dann muss die Haustechnik kommen. Die hat aber auch nur beschränkt Ahnung und bootet das Sytem dann einfach neu. Selbst nach mittlerweile fast 10 Jahren konnte niemand den Fehler beseitigen.

    Es macht aus meiner Sicht nicht wirklich viel Sinn, sich über die Zeit nach dem eigenen Ableben allzuviele Gedanken zu machen. Man sollte sein Smart Home möglichst redundant gestalten, so dass es auf mehrere Weisen steuerbar bleibt. So würde ich persönlich auch niemals auf Automationen von Apple Home setzen. Lieber eine eigentständige Zentrale, in der alles abläuft und die ggf. durch eine Middleware ansprechbar ist. Das macht das ganze System deutlich flexibler und fehlertoleranter. Hatte ich auch schon gerade hier geschrieben.

    Mal die Gegenfrage. Was würdet ihr machen, wenn ihr ein Haus kaufen wolltet, das auch total super gefällt, aber eine Hausautomation hat, von der ihr nichts versteht? Ich würde den ganzen Kram vermutlich rausreißen lassen, wenn ich nicht in der Lage wäre, das selbst zu verwalten. Doch selbst, wenn da etwas verbaut ist, mit dem man sich eigentlich gut auskennt, heißt das noch lange nicht, dass man ein fremdes System mal eben so übernehmen kann. Ich nutze jetzt seit gut 14 Jahren relativ intensiv die HomeMatic, aber wenn ich mich in ein Fremdsystem einarbeiten müsste, dann könnte das je nach Komplexität ggf. Wochen dauern. Die HomeMatic bietet aber etwas, was da sehr hilfreich ist. Das nennt sich Programmedrucken-Addon und liefert auf Knopfdruck eine vollständige PDF-Datei aller Programme und Skirpte. Mache ich z.B. regelmäßig in Verbindung mit einem Backup des Systems. Sehr nützlich, auch für Dritte, die sich mit HomeMatic auskennen.

    Einmal editiert, zuletzt von BitterLeaf42 (29. Dezember 2025 um 10:51)

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