Umstieg Fritz!Box zu Uniquiti - Überlegungen & Planung

  • Da hast du recht. Meine Aussage zu 80 MHz war so nicht korrekt. Die Kanalbreite bestimmt direkt die maximale PHY-Rate eines Clients. Ein typisches 2×2-Wi-Fi-6-Gerät erreicht bei unterschiedlichen Kanalbreiten ungefähr folgende Werte:

    20 MHz etwa 287 Mbit/s PHY
    40 MHz etwa 574 Mbit/s PHY
    80 MHz etwa 1201 Mbit/s PHY
    160 MHz etwa 2402 Mbit/s PHY

    Netto bleiben davon meist etwa 60 % bis 75 % übrig, je nach Signal, Airtime und Protokoll-Overhead.

    Bei 80 MHz sieht man in der Praxis deshalb oft etwa 600–900 Mbit/s TCP-Durchsatz bei sehr gutem Signal.

    Mit 160 MHz sind etwa 1,2–1,6 Gbit/s realistisch.

    Meine Messung passt dazu ziemlich gut. Ich komme netto auf etwa 160 MB/s, das sind rund 1,28 Gbit/s. Brutto sehe ich mit dem 6000er etwa 2,5–2,7 Gbit/s PHY. Das liegt genau im Bereich eines 2×2-Clients mit 160 MHz.

    Was ich allerdings weiterhin etwas zu pauschal finde, ist die Aussage, dass ein einzelner Client im 5-GHz-Netz praktisch nie über etwa 600 Mbit/s kommt. Bei sehr gutem RSSI sieht man mit aktuellen Geräten durchaus deutlich mehr. iPhones oder MacBooks mit Wi-Fi 6e sind 160MHz fähig und gehen hier typischerweise auf 1,2 bis 1,5Gbit.

    Beim Thema Brutto vs. Netto sehe ich es auch etwas anders. Natürlich ist der Netto-Durchsatz entscheidend. Die PHY-Rate ist aber trotzdem relevant, weil sie das physikalische Maximum vorgibt, aus dem sich der reale Durchsatz ableitet.

    Beim Repeater-Thema: Ohne dediziertes Backhaul verliert man effektiv Airtime (ein 1200ax, oder 2400 halbieren (!) die mögliche Leistung), weil auf demselben Kanal empfangen und gesendet wird. Kabelgebundene Access Points sind deshalb in der Praxis fast immer die bessere Lösung, mittlerweile jedoch Geräte mit reinem Backhaul im 5GHz nahezu gleich gestellt. Zum Repeater selbst noch ein Punkt. Für mich ist der 6000 klar die bessere Wahl gegenüber 3000 AX oder 1200 AX.

    Der entscheidende Unterschied ist die Funkarchitektur.

    Fritz Repeater 6000
    Tri-Band
    2,4 GHz + zwei getrennte 5-GHz-Module
    4×4 MIMO auf beiden 5-GHz-Bändern

    Fritz Repeater 3000 AX
    Tri-Band
    2,4 GHz + zwei 5-GHz-wifi Module
    2×2 MIMO

    Fritz Repeater 1200 AX
    Dual-Band
    nur ein 5-GHz-Radio
    2×2 MIMO

    Das hat in der Praxis große Auswirkungen.

    Backhaul und Client teilen sich beim 1200 AX dasselbe 5-GHz-Band. Der Repeater muss erst empfangen und dann wieder senden. Dadurch halbiert sich effektiv die verfügbare Airtime. Beim 3000 AX und 6000 gibt es ein separates 5-GHz-Band für den Uplink zum Router. Das Client-Band bleibt frei. Dadurch bleibt der Durchsatz deutlich stabiler.

    Der 6000 geht noch einen Schritt weiter. Beide 5-GHz-Bänder arbeiten mit 4×4 MIMO und sehr hoher PHY-Rate. Selbst wenn Clients nur 2×2 können, bleibt für den Backhaul deutlich mehr Reserve. Das merkt man besonders bei mehreren Geräten im Netz.

    Dazu kommt die Unterstützung von 160 MHz. Geräte wie aktuelle iPhones oder MacBooks können diese Kanalbreite nutzen und kommen dadurch realistisch in den Bereich über 1 Gbit/s. Beim 1200 AX ist das praktisch ausgeschlossen. Beim 3000 AX funktioniert es, aber mit deutlich weniger Reserven im Backhaul.

    Auch die Hardware ist stärker.

    Fritz Repeater 6000: Quad Core CPU und 1 GB RAM
    Fritz Repeater 3000 AX: Dual Core CPU und 512 MB RAM

    Der größere Arbeitsspeicher und die stärkere CPU helfen vor allem bei vielen gleichzeitigen Clients, Mesh-Steuerung und hoher Datenlast.

     iPhone 17 Pro Max  Apple Watch Ultra 3  iPad Air M4 13" 512GB  MacBook Air M3 16/512GB  11 HomePod mini  Apple TV 4K  AirPods Max USB-C  AirPods Pro 3  AirPods Max

  • Was ich allerdings weiterhin etwas zu pauschal finde, ist die Aussage, dass ein einzelner Client im 5-GHz-Netz praktisch nie über etwa 600 Mbit/s kommt. Bei sehr gutem RSSI sieht man mit aktuellen Geräten durchaus deutlich mehr. iPhones oder MacBooks mit Wi-Fi 6e sind 160MHz fähig und gehen hier typischerweise auf 1,2 bis 1,5Gbit.

    Das habe ich in der Praxis ehrlich gesagt noch nie so erlebt. In realen Umgebungen sehe ich solche Werte praktisch nie.

    Mit meinen UniFi-Netzen die ich betreute jedenfalls nicht. Mein iPhone 17 Pro und mein Mac mini M4 kommen auf etwa 1.2–1.3 Gbit/s, aber nur im 6-GHz-Netz mit 160 MHz und sehr nah am Access Point. Also nur unter idealsten Bedinungen.

    In einem 5-GHz-Netz habe ich solche Werte dagegen noch nie gesehen. Praxis sagt komplett was anderes.

    Beim Thema Brutto vs. Netto sehe ich es auch etwas anders. Natürlich ist der Netto-Durchsatz entscheidend. Die PHY-Rate ist aber trotzdem relevant, weil sie das physikalische Maximum vorgibt, aus dem sich der reale Durchsatz ableitet.

    Klar, physikalisch stimmt das natürlich – die PHY-Rate definiert das theoretische Maximum. In der Praxis ist sie aber für den Alltag kaum relevant, weil sie unter Idealbedingungen berechnet wird: maximale Kanalbreite, perfekte Modulation, keine Störungen, optimale Distanz. Deshalb orientiere ich mich in der Praxis eher an den Netto-Werten, die man tatsächlich messen kann.


    Der größere Arbeitsspeicher und die stärkere CPU helfen vor allem bei vielen gleichzeitigen Clients, Mesh-Steuerung und hoher Datenlast.

    Ich denke dann sind die Fritz Geräte einfach stärker.

    Einmal editiert, zuletzt von jensche (16. März 2026 um 10:36) aus folgendem Grund: Merged a post created by jensche into this post.

  • Keine Angst, ich bin noch überhaupt nicht weiter, was die Planung und Umsetzung betrifft.

    Nur: Was die Kosten betrifft - da kann ich jetzt ganz entspannt sein. Wir haben in der Firma eine Art Kreditkarte und damit kann ich bei expert einkaufen. Also kostet es nichts. Was den WAF deutlich verbessert.

    Ubiquiti bietet wohl ein Planungstool auf der Website an, eventuell sehe ich mir das mal näher an.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Ubiquiti bietet wohl ein Planungstool auf der Website an, eventuell sehe ich mir das mal näher an.

    Damit hatte ich mich mal beschäftigt...aber die Rahmenbedingungen das zu nutzen ziehen ein Anwendungsszenario "Office, Gebäude, Plant" in Betracht und kein Privathaus?

    Ich kann nur soviel sagen, ich mag mein Unifi Setup nicht mehr hergeben (Dream Machine Pro, 1 PoE Switch, 3 U7 Wall Accesspoints)...

    Z1013, iMac G4/800 17", iMac Retina 5K 27", MacBook Air 13″ (M3), Mac mini (M4 pro), iPhone 16 Pro Max, 256GB, iPad Pro 11" (M4), Apple TV 4k und HD, HomePod minis, Apple Watch SE 44 mm

  • Damit hatte ich mich mal beschäftigt...aber die Rahmenbedingungen das zu nutzen ziehen ein Anwendungsszenario "Office, Gebäude, Plant" in Betracht und kein Privathaus?

    Ich hatte das Planungstool nicht genutzt, aber vor nicht allzu langer Zeit mal ein YT Video dazu gesehen. Dort wurde gesagt, dass das Planungstool immer weiter entwickelt wird. Ich glaube das „neue Killerfeature“ waren europäische, massive Wände 😂

  • Die FRITZ!Box selbst würde aber weiterhin im Haus bleiben wegen der Festnetztelefonie und es hier von Uniquiti nichts gibt.

    Das ist wirklich ein Knackpunkt. Ich persönliche brauche kein Festnetz mehr... meine Frau eigentlich auch nicht. Nur meine Schwiegermutter ist der Meinung, dass sie meine Frau "besser versteht" wenn sie mit ihr per mit Festnetz telefoniert... oder eben schlecht versteht wenn man Mobiltelefon benutzt; typisches Boomerproblem nehme ich an 😇 Außerdem hat mein MuFu Drucker (Canon Maxify GX7050) seit Jahren kein Fax mehr empfangen oder gesendet. Eigentlich kann das Festnetz weg. Eine FRITZ!Box zusätzlich nur wegen DECT werde ich sicher nicht mehr betreiben.

    Gibt es die Möglichkeit, die SIP Telefonie der Telekom irgendwie per "Softphone" einzubinden?

    Ich bin auch am überlegen, auf ein Unify Netzwerk umzusteigen - scheue aber aktuell noch den ganzen "Aufwand" das möglich nahtlos und ohne unvorhergesehene Stolpersteine umzubauen. Zumal ich noch zwei andere FRTIZ!Boxen mit Site-to-Site VPN irgendwie anbinden muss.

    Wie weit sind deine Umsetzungen voran geschritten Andy ?

    Ich überlege die UDM-SE als "Zentrale" zu nehmen, dazu auf jeden Fall einen 24 Port PoE Switch - beides im 19" Rack montiert... und einen oder zwei WLAN Accesspoints (je nachdem wie gut die für unser Haus funktionieren). Wo kann man das alles zu einem "guten" Preis in einem Set bzw. aus einer Bezugsquelle kaufen? Bei Unify selbst?

    iPhone 14 Pro, iPad Air (4th Gen), Pencil 2, Watch Series 7, tv 4K(2nd Gen) & tv HD, MacBook Pro 14" M2 (2023), Apple Studio Display, AirPods Pro (2nd Gen), 4x AirTag, Music Familienabo, iCloud+
    Synology DS720+ (18GB RAM, 2x6TB HDD, 2x1GB NVMe), DS118 (Offsite Backup), Proxmox Homelab: Dell OptiPlex Micro 7060 (Intel i7-8700T, 32GB RAM)

  • Gibt es die Möglichkeit, die SIP Telefonie der Telekom irgendwie per "Softphone" einzubinden?

    Ich hab da erst kürzlich ein Video bei YouTube gesehen, dass das auch gehen kann. Miss ich schauen, ob ich das nochmal finde.

    Aber Uniquiti bietet jetzt auch Telefone an?

    Wie weit sind deine Umsetzungen voran geschritten

    Noch gar nicht… Irgendwie brauch ich da Zeit und die hab ich gerade zu wenig…

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  • Aber Uniquiti bietet jetzt auch Telefone an?

    Das habe ich nicht gesagt. Es war nur eine Frage in den Raum geworfen, ob es möglich ist. Das hat mit Uniquiti nichts zu tun.
    Ich brauchte keine DECT Telefone... aber scheinbar gibt es keine offizielle App der Telekom, die SIP-Telefonie auf dem iPhone möglich macht.

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  • Hier mal etwas in die Richtung, die ich meinte:

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    Irgendwo gibt es da ausführlichere Videos.

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  • OK, aber das mit der Telefonie geht schon sehr in Richtung Business...

    Hab grad mal ne kleine Rechnung aufgemacht. Wenn allein bei der Dream Machine SE (Wunschgedanke!) starte und noch dies und das "brauche" (USW-24-POE und Access Points), bin ich schnell fast 1200 Mäuse los 😮‍💨 Mach ich nur wenn ich vom AG einen steuerfreien Bonus von 1000 EUR bekomme 🤣 Spaß beiseite, so ganz zieht's mich an die Ubiquiti-Sache trotzdem irgendwie nicht ran, auch wenn ich es super cool fände so einen Profi-Router wie die UDM-SE in meinem Netzwerkschrank werkeln zu haben.

    Noch geiler wäre es, wenn ich auf dem UDM-SE gleich mein Pi-Hole mit Unbound in einer VM persistent installieren könnte... aber dazu ist das System dann doch zu geschlossen.

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  • Ja, hab das bei mir auch mal so grob überschlagen. Und je nach Variante bin ich auch minimal zwischen 500€ - 700€.

    Hier kommt die Tage ein neuer 3D-Drucker ins Haus, da hab ich mehr davon als von einem Neztwerk-Umbau.

    Aber ich behalte es dennoch im Hinterkopf. Und frage bei expert mal nach einem guten Angebot für mein Wunsch-Setup, dann bekomm ich das quasi kostenlos über eine Art Benefit der Firma.

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  • Gibt es die Möglichkeit, die SIP Telefonie der Telekom irgendwie per "Softphone" einzubinden?

    Ich bin zwar kein Telekom-Kunde mehr, aber dieser Client hat bei mir im UniFi-Netzwerk zuhause die FRITZ!Box obsolet gemacht https://apps.apple.com/de/app/acrobits-softphone/id314192799

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  • Wenn allein bei der Dream Machine SE (Wunschgedanke!) starte

    ich betreibe das Gateway Ultra und bin damit sehr zufrieden. Dazu ein 24 PoE Switch, ein kleiner Switch und 5 Access Points. Von der Performance her genügt das kleine Gerät für mein Netzwerk (allerdings auch „nur“ GBit 😉).

    Für mich sind halt UniFi Kameras usw. nicht relevant, da muss man dann dann etwas höher ins Regal bzw. tiefer in die Tasche greifen.

    Davor läuft die alte FRITZ!box als Kabelmodem und für Telefonie (die wir eigentlich auch nicht mehr brauchen).

  • Kamera/Telefonie/Zugangskontrolle von Unify brauche ich eigentlich auch nicht. Beim Thema Kameras nutze ich Reolink Kameras und aktuell die Synology Surveillance Station als Speicherort.

    Ein 19" Gerät für den Serverschrank wäre "nett", aber scheinbar teu(r)er.

    Vielleicht wäre auch ein "Gateway Fiber" gut für mich, allerdings müsste ich dann meinen Glasfaser Anschluss von der Telekom umbauen lassen, da ich noch FTTH 1.7 habe und nicht das Telekom Gigabit Geschäftssystem (GBGS) wo man frei den Router wählen kann. Wenn also Netzwerkumbau, dann sollte das Telekom Glasfasermodem auch gleich verschwinden. Muss ich mich mal im Telekom Hilft Forum schlau machen. Das wäre jedenfalls eine Grundvoraussetzung für mich so einen "Komplettumbau" anzugehen.

    Dann kommen nur noch Dream Machine SE und Cloud Gateway Fiber in Frage.

    Ansonsten ist mir nicht ganz klar, was ich sonst noch so "verpasse", wenn ich keine Dream Machine nehme. Ein zusätzliches Switch brauche ich ja sowieso. ansonsten fehlt dem Gateway Fiber nix... oder? Vielleicht können bitte die Kenner hier was dazu sagen.

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    Dateien

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  • Ich kenne die Details zum Cloud Gateway nicht wirklich, aber:

    • Kann die VLAN (Trennung Heim/HomeOffce/Work)?
    • Kann die ein IoT WLAN aufspannen (nur 2,6 Band)
    • hat die integrierte Sicherheitsfunktionen wie Intrusion Detection und Prevention
    • Traffic Prio für Geräte
    • WireGuard VPN

    Ich mag meine UDM Pro nicht mehr hergeben...sagte ich bereits

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  • djiwondee Danke für den Input. Waren das relevante Fragen, die ich mir stellen sollte - oder Tatsachen?

    Jetzt habe ich gerade ein bisschen mit ChatGPT gequatscht... der Umbau um den ONT der Telekom (das ist der graue quadratische Kasten, wo die Glasfaser endet und auf Ethernet zu PPPoE übersetzt wird) loszuwerden und direkt in den Router zu bringen ist nicht so einfach.

    Zunächst müsste ich die Telekom bitten, meinen Anschluss neu zu provisionieren und den bestehenden ONT samt seiner ID aus dem System zu entfernen. Der Anschluss wird grob gesagt dann auf "Eigenes Kundengerät" umgestellt und ich kann ein neues/eigenes GPON Modem anlernen. Das wäre die erste Hürde bei der Telekom, die zu nehmen ist, weil nicht klar ist ob sie das so einfach macht. Kommt auf die verbaute Netzstruktur an.

    Wenn das geschafft ist, wäre es möglich standardmäßige GPON-SFP Module auf dem Markt anzulernen, so wie z.B. bei der FRTIZ!Box 5590 dabei sind. Der Anschluss geht dann in einen Anlernvorgang und merkt sich die Seriennummer des GPON Modul. Unify Router und damit sicher funktionsfähige SFP Module sind wohl bei der Telekom "nicht vorgesehen" / nicht supported.

    Knackpunkt: Die Module bei der FRTIZ!Box funktionieren gut am Telekomanschluss, aber nicht in einem Unify Router. Und da wird es experimentell... und auch kritisch, weil ich ein passendes Modul finden muss, dass am Telekom Anschluss und im Unify Router funktioniert. Optional kann ich versuchen mit Bastel SFP Modulen, die mir eine freie konfiguration Ihrer Serienummer zulassen, die ID des vorhandenen ONT zu imitieren. Leider komme ich an die ID nicht ran, sie steht nicht auf dem Gerät. Die Telekom wird sie mir nicht verraten.

    Alles sehr wage... Den Sachverhalt Telekom Glasfaser GPON (ITU G.984) in Verbindung mit Unify Router hat keiner von euch, oder?

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  • relevante Fragen, die ich mir stellen sollte - oder Tatsachen?

    Diese Themen führt Dein Verglich oben nicht auf. Es sind Features die für mich relevant sind

    • VLAN habe ich konfiguriert, damit ich meine Privates Netzwerk super im Homeoffice trenne kann
    • Anders als die Fritzbox bietet die DreamMachine für "nickelichen" IoT-Geräte spezielle Wifi-Konfigurationsoptionen an, die nicht erst auf den 5GHz Bändern lauschen. Manche Devices stellen sich zickig, wenn bsps. die selbe SID auch auf 5GHz band läuft
    • WireGuard ist halt auch drin

    Bliebe noch zu erwähnen:

    • HDD-Einschübe (UDM Pro: 1 Bay, UDM Pro Max: 2 Bays für bis zu 2× 3.5" HDDs HotSwap)
    • Volles UniFi OS mit allen Network-Anwendungen
    • Early Access zu Beta-Features
    • Lokales Backup & Restore direkt auf eingebautem Speicher
    • Längere Produktreife / größere Community-Basis = mehr Dokumentation & Erfahrungswerte

    Aber ich will Dich nicht evangelisieren 😉

    Den Sachverhalt Telekom Glasfaser GPON (ITU G.984) in Verbindung mit Unify Router hat keiner von euch, oder?

    Sowas ist wegen der Modem-ID und dem Provider-Gejammer, dass Du dann den Support verlierst immer abzuwägen. Ich habe mich daher erst mal entschieden, den ONT meines Anbieters zu nutzen...Auch musst Du für die UDM zwingend einen echten DualStack vom Provider haben (auch mit Provider ONT, weil PPPoE-Einwahl macht immer noch der Router!). DS-Lite kann die UDM nicht bzw. nur rudimentär. Ich weiss nicht, ob für den Cloud Gateway auch so ist.

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  • Ok, dann träum ich mal weiter von der Dream Machine 😉


    Noch eine Frage zur WireGuard Funktionalität mit der Dream Machine bzw. Unify generell:

    Ich möchte außerhalb des Hauses (eigenen WLAN) permanentes VPN vom iPhone nach Hause haben. Lässt sich sicher über die gleiche offizielle WG App (wie bei der Fritte) einrichten mit Keep Alive, oder?

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    Synology DS720+ (18GB RAM, 2x6TB HDD, 2x1GB NVMe), DS118 (Offsite Backup), Proxmox Homelab: Dell OptiPlex Micro 7060 (Intel i7-8700T, 32GB RAM)

    Einmal editiert, zuletzt von senderversteller (17. April 2026 um 18:00) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von senderversteller mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • permanentes VPN vom iPhone nach Hause haben

    Aber selbstverständlich! Bei uns geht keiner aus dem Haus, ohne dass sich das WireGuard VPN automatisch einschaltet, wenn sich das Handy aus dem WLAN aus bucht. Schließlich soll ja auch PiHole greifen, wenn man unterwegs ist.

    Z1013, iMac G4/800 17", iMac Retina 5K 27", MacBook Air 13″ (M3), Mac mini (M4 pro), iPhone 16 Pro Max, 256GB, iPad Pro 11" (M4), Apple TV 4k und HD, HomePod minis, Apple Watch SE 44 mm

  • So seh ich das auch 👍🏻

    Und über WireGuard könnte ich zwei andere FRITZ!Boxen an anderen Standorten an die Dream Machine anbinden oder? Quasi das was Fritz unter LAN-LAN Kopplung versteht.

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