Ich wollte eigentlich nur herausfinden, welcher Messenger sicher ist. Am Ende landete ich zwischen Kryptografie-Papers der ETH Zürich, Apple-Sicherheitsarchitektur, Signal-Protokollen, Telegram-Kritik und der Frage, was „Sicherheit“ überhaupt bedeutet. Je tiefer man eintaucht, desto klarer wird: Die Realität ist deutlich komplizierter als „gut“ oder „schlecht“.
Hast du dich heute Morgen im Spiegel betrachtet und gedacht: „Mensch, mein Gesicht auf einem digital generierten, leicht deformierten Einhorn im Weltall – das wär’s doch!“? Nein? Keine Sorge, Mark Zuckerberg hat diesen tiefen, unerfüllten Wunsch deiner Seele ohnehin längst für dich ergründet.
Mit dem jüngsten Rollout des neuen KI-Bildgenerators „Muse Image“ (und dem bald folgenden „Muse Video“) zeigt Meta wieder einmal, was echte, ungefragte Tech-Nächstenliebe bedeutet. Wenn du ein öffentliches Instagram-Konto besitzt, stellst du dein Antlitz ab sofort ganz automatisch als digitale Knetmasse für die gesamte Menschheit zur Verfügung. Du hast richtig gehört: Wildfremde Menschen können nun über die Meta AI-Web-App dein Gesicht in ihre eigenen bizarren Kreationen, Reels, Sticker oder Stories einbauen. Und das Beste daran? Du musstest dafür nicht einmal dein Einverständnis geben – Meta war so frei, das „Opt-In“ direkt als Werkseinstellung für dich zu übernehmen. Ein rasanter Fortschritt für die Privatsphäre.
Modernste Halbleiterfertigung, eine eigene Speicherproduktion und die Erschaffung von mindestens zehn Tech-„Einhörnern“: Die EU-Kommission nimmt mit der „Chips for Europe Initiative 2.0“ gewaltige Summen in die Hand. Rund 70 Milliarden Euro sollen investiert werden, um Europas Halbleiterbranche unabhängiger aufzustellen und bis 2033 eine europäische High-End-Fertigung zu etablieren.
Wenn morgen Abend um 19:00 Uhr unserer Zeit die Apple-Keynote unter dem Motto „Staunen und strahlen“ startet, blickt die Tech-Welt nicht nur einfach auf die nächste Hardware-Runde.
Cupertino steht vor einer Zerreißprobe: Reichen gewohnte Modellpflege und Kamera-Upgrades noch aus oder verliert Apple den Anschluss im entscheidenden Zukunftsfeld?
Manchmal muss man die Kirche im Dorf lassen. Aber manchmal ist eine neue Funktion auch tatsächlich „Breaking News“ und in diesem Fall trägt sie den Namen: „UNN“!
Wer aktuell ein iOS- oder macOS-Update einspielt, bestätigt meist reflexartig die aufploppenden Nutzungsbedingungen. Bei der jüngsten Aktualisierung von Apples Cloud-Dienst lohnt sich das Wegklicken ausnahmsweise nicht: Neben der Umbenennung der bekannten „Apple-ID“ in Apple Account führt Cupertino einschneidende Neuerungen ein, die direkte Folgen für Datenbestände und Abogebühren haben.
Man muss Apples logistisches Timing einfach bewundern. Während die Tech-Welt gebannt auf den 8. Juni starrt, um auf der WWDC den Vorhang für das „nächste große Ding“ namens iOS 27 zu lüften, hat Cupertino klammheimlich die digitale Gießkanne ausgepackt. Das Ergebnis? Ein massiver Beta-Regen, der die Entwickler-Gemeinde pünktlich zum Frühsommer überschwemmt.
Von iOS 26.6 über iPadOS, watchOS und tvOS bis hin zu visionOS und dem HomePod – alles, was im Apple-Kosmos einen Mikrochip besitzt, bekommt eine frische Versionsnummer verpasst. Selbst der Mac darf sich über die erste Entwickler-Beta von macOS Tahoe 26.6 (Build-Nummer 25G5028f) freuen. Das Kuriose an dieser globalen Update-Welle: Niemand weiß so genau, warum sie überhaupt rollt.
Apple teilte am Mittwoch mit, dass es sein iPhone und andere Geräte geöffnet hat, um App-Stores von Drittanbietern in Japan zuzulassen, in Übereinstimmung mit neuen Gesetzen zur Förderung des Wettbewerbs auf dem Smartphone-Markt.
Ein versehentlich verkauftes Prototyp-Gerät mit einer frühen Version von iOS 26 enthüllt Apples zukünftige Produktpläne, darunter ein faltbares iPhone, AirTag 2 und weitere Geräte.
Manchmal enden die großen Glaubenskriege nicht mit einem Knall, sondern mit einer nüchternen Pressemitteilung an einem Montagmorgen. Wir haben es hier bei uns schon länger vermutet, manche haben es befürchtet, andere herbeigesehnt. Jetzt ist es offiziell: Cupertino hat die weiße Fahne gehisst. Zumindest ein bisschen.
Wer eine Website, ein Forum oder eine Nextcloud mit PHP betreibt, sollte jetzt sofort aktualisieren: Die Versionen PHP 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 und 8.2.35 schließen zwei kritische Lücken, über die Angreifer ohne Login beliebigen Code auf dem Server ausführen können. Die Schwachstellen tragen die Kennungen CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 und laufen unter dem Namen „PHP2Shell“.
Brisant ist nicht nur die Lücke selbst, sondern auch der Ablauf. Die Details sickerten durch, bevor die Patches fertig waren. Hoster wie netcup, IONOS und manitu nahmen daraufhin vorsorglich Dienste vom Netz. Und gefunden wurden die Fehler mit Hilfe von KI.
Apple hat heute die nächste Generation des Studio Displays vorgestellt und damit ein klares Statement für den professionellen Desktop-Arbeitsplatz gesetzt. Während das ikonische Design bleibt, schraubt Apple unter der Haube massiv an der Leistung: Mit Thunderbolt 5, einer verbesserten Kamera und einer Sound-Architektur, die man gehört haben muss, festigt das Display seinen Ruf als ultimativer Partner für das Mac-Ökosystem.
Seit Monaten überschlagen sich die Meldungen: Milliardeninvestitionen in Rechenzentren, immer größere KI-Modelle, immer ambitioniertere Versprechen. Doch parallel dazu mehren sich warnende Stimmen aus der Finanzwelt. Der französische Ökonom Frédéric Lordon hat kürzlich in einem vielbeachteten Essay für die Zeitschrift New Left Review („Sidecar“) die These vertreten, dass wir gerade Zeugen einer gigantischen Finanzblase werden – und dass ihr Platzen weitreichende Folgen haben könnte. Grund genug, sich das Thema einmal genauer anzusehen und zu fragen: Was würde ein Crash konkret für uns als Nutzer von iPhone, Smart Home und KI-Diensten bedeuten?