Tech-Friday: Leaks, Gerüchte und Einschätzungen zum möglichen iPhone Air 2
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Mia -
23. Januar 2026 um 09:41 -
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Aber Apple gibt das Konzept «ultradünn» offenbar noch nicht auf. Die Gerüchteküche zum iPhone Air 2 brodelt, und wenn die aktuellen Leaks stimmen, könnte Apple hier tatsächlich die Kurve kriegen, oder erneut an der Physik scheitern. Aber was ist Wunschdenken und was ist realistisch?
Der Zeitplan: Herbst 2026 oder doch erst 2027?
Hier herrscht aktuell das grösste Chaos. Ursprünglich war der Launch für den Herbst 2026 geplant, parallel zum iPhone 18 Pro und einem potenziellen iPhone Foldable. Aktuelle Berichte deuten aber auf eine mögliche Verschiebung hin.
Der Grund ist, dass die schwache Performance der ersten Generation Apple wohl zum Umdenken zwingt. Manche Quellen sprechen jetzt von einem Release im Frühjahr 2027. Einzig der Leaker «Fixed Focus Digital» behauptet noch steif und fest, es bleibe beim Herbst 2026.
Wenn Apple jedoch am Design feilen muss, um nicht wieder ein Verbiegen des Geräts (Bendgate) oder Hitzeprobleme zu riskieren, ist 2027 realistischer.
Design & Display: Dünn, aber hoffentlich stabil
Das Ziel bleibt gleich: Das Gerät soll extrem dünn und leicht sein.
- Display: Hier gibt es endlich gute Nachrichten. Es steht ein 6,55-Zoll-Panel mit 120 Hz LTPO-Technologie im Raum. Das wäre der längst überfällige Schritt weg von den 60 Hz, die bei einem Premium-Preis heute eine Frechheit sind.
- Optik: Die Dynamic Island bleibt uns erhalten. Auch wenn bei den Pro-Modellen Face-ID wohl bald unter das Display wandert, wird das Air 2 diesen Schritt vermutlich vorerst nicht mitgehen.
Kamera: Endlich eine zweite Linse?
Das grösste Manko des ersten Airs war die Single-Kamera. Für Schnappschüsse okay, für Apple-Enthusiasten ein No-Go. Die Leaks sind sich hier fast einig: Das Air 2 soll eine zweite rückseitige Kamera (Ultraweitwinkel) erhalten. Das würde das Gerät deutlich vielseitiger machen.
Der Haken dabei wäre jedoch, ob Apple zwei Bildsensoren in einem so dünnen Gehäuse unterbringt, ohne dass der Preis explodiert oder das Gerät dicker wird. Es bleibt ein technischer Drahtseilakt.
Akku & Thermik: Das Physik-Problem
Ein dünnes Handy hat wenig Platz für Akku und Kühlung. Das ist Fakt.
- Akku: Es kursieren wilde Gerüchte über «bis zu 100% mehr Laufzeit» im Vergleich zum Vorgänger.
Aber eher realistisch: Das ist Marketing-Speech oder bezieht sich auf sehr spezifische Szenarien. Eine grössere Kapazität ist aber zwingend notwendig. - Kühlung: Um Leistungsdrosselung bei Hitze (Throttling ) zu vermeiden, soll eine Dampfkammer ( Vapor-Chamber) zum Einsatz kommen. Das wäre technisch eine saubere Lösung, um die neuen Chips (vermutlich C- oder N-Serie) im Zaum zu halten.
Preis & Fazit
Das erste Air war nur ca. 100 Franken/Euro günstiger als ein Pro-Modell, was die Zielgruppe nicht so ganz verstanden hat. Apple plant wohl einen tieferen Einstiegspreis, um die Lücke zu den Pro-Geräten logischer zu gestalten.
Mein Fazit: Das iPhone Air 2 klingt auf dem Papier nach dem Gerät, das das erste Air hätte sein sollen. 120 Hz und eine zweite Kamera sind Pflicht, keine Kür. Ob Apple die Physik bei Akku und Kühlung wirklich überlisten kann, muss sich erst zeigen. Bis Apple das Gerät offiziell ankündigt, bleibt vieles Spekulation. Aber die Richtung stimmt zumindest.
Wir sind gespannt, ob man einem ultradünnen iPhone eine zweite Chance geben wird.
Über die Autorin
Apple und SmartHome Enthusiastin
Gen X aus der Zentralschweiz
Diplomierte Industriemeisterin Elektro - Fachbereich Automation und Robotik
Hobby-Webdesignerin
Begeisterte BMW-Fahrerin, die auch Blinker verwendet.
Fotografin - SemiPro
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