Das größte Home-Assistant-Update aller Zeiten macht den Community-Store HACS zum festen Bestandteil, erlaubt Ausnahmen in Automationen, bringt Matter-Kameras mit Gegensprechfunktion, LoRaWAN-Support und 38 neue Integrationen. Achtung: Die neue Entitäten-Benennung kann eure Dashboards verändern.
Am 4. November ist Home Assistant 2026.11 erschienen – und Projektleiter Franck Nijhof spart nicht mit Superlativen: Es sei das mit Abstand größte Release, das das Team je ausgeliefert habe. Nach dem Lesen der Release-Notes muss man ihm recht geben.
Der wichtigste Punkt für viele von euch: HACS, der Home Assistant Community Store, ist ab sofort als Marketplace direkt in Home Assistant eingebaut. Dazu kommen Ausschlüsse in Automations-Zielen, eine grundlegend neue Logik für Entitätsnamen, Kameras nach Matter 1.5, Backups auf lokalen Laufwerken und eine ganze Reihe neuer Werkzeuge, um herauszufinden, warum im Smart Home gerade etwas passiert ist.
Home Assistant 2026.10 ist seit dem 7. Oktober verfügbar und bringt eine komplett neu gebaute Karte, eine überarbeitete Profilseite und – für Automatisierungsfans das eigentliche Highlight – endlich eine brauchbare Oberfläche für Trigger-IDs. Dazu kommen 15 neue Integrationen, ein Modbus-Panel und die Einrichtung des MCP-Servers für KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT per Klick.
Release-Manager Franck Nijhof bekennt sich in seinem Vorwort offen dazu, eher „Automationsmensch“ als Dashboard-Bastler zu sein. Entsprechend viel Liebe steckt diesmal im Automationseditor. Aber auch Nutzer, die Home Assistant vor allem über Dashboards und die Companion-App bedienen, bekommen spürbare Verbesserungen.
Mit der Version 2026.9 („There’s room on this bus“) hat das Team rund um die Open Home Foundation und Nabu Casa das September-Update für die beliebte Open-Source-Smart-Home-Plattform veröffentlicht. Passend zum Start der IFA in Berlin bringt das Release spübare Verbesserungen unter der Haube sowie praktische neue Komfortfunktionen für den Smart-Home-Alltag.
Das Open-Home-Foundation-Team hat am 5. August 2026 die neue Version Home Assistant 2026.8 veröffentlicht. Unter dem Motto „Approachable by design“ steht diesmal weniger ein einzelnes Killerfeature im Vordergrund, sondern ein roter Faden: Home Assistant soll spürbar einsteigerfreundlicher werden, ohne dabei an Funktionsumfang zu verlieren.
Verantwortlich für die Release Notes zeichnen diesmal Ashley Abbott und Bram Kragten, da Stammautor Frenck eine Pause eingelegt hat.
Home Assistant hat mit Version 2026.7 ein Update veröffentlicht, das nach Einschätzung der Entwickler zu den bedeutendsten Änderungen am Automatisierungs-Editor der letzten Jahre zählt. Im Mittelpunkt steht ein neues Konzept für Trigger und Bedingungen, das seit rund acht Monaten in den Labs getestet wurde und nun für alle Nutzer zum Standard wird.
Daneben bringt das Release ein komplett überarbeitetes Aktivitäts-Logbuch, eine „Alle aktualisieren”-Funktion für Updates sowie zehn neue Integrationen.
Pünktlich zum Monatsanfang hat das Team rund um das Open Home Foundation-Projekt das neue Core-Release Home Assistant 2026.6 veröffentlicht. Unter dem augenzwinkernden Motto „Pick a card, any card“ bringt das Juni-Update vor allem für das Dashboard-Design und den Automations-Editor massive Erleichterungen. Aber auch unter der Haube – insbesondere beim Thema Infrarot und bei den Integrationen – hat sich wieder einiges getan.
Ich habe die wichtigsten Neuerungen für euch zusammengefasst.
Wer sein Smart Home über die offiziellen Smartphone-Apps von Home Assistant steuert, sollte jetzt schnell handeln. Eine neu entdeckte Sicherheitslücke in den Companion-Apps für Android und iOS bedroht die Sicherheit der gesamten Haussteuerung.
Nutzer der beliebten Open-Source-Smart-Home-Plattform Home Assistant stehen vor einer ernsthaften Sicherheitswarnung. Wie das IT-Nachrichtenportal Heise Online berichtet, klafft in den offiziellen Companion-Apps für Mobilgeräte eine kritische Schwachstelle. Angreifer könnten diese ausnutzen, um die vollständige Kontrolle über die jeweilige Home-Assistant-Instanz zu erlangen.
Home Assistant 2026.5 setzt den Kurs der letzten Releases konsequent fort: mehr native Geräteunterstützung, bessere Bedienbarkeit und weniger Bastelaufwand.
Besonders auffällig ist, dass Radiofrequenz (RF) nun als „First-Class-Citizen“ im System ankommt. Damit werden viele bisher schwer integrierbare Geräte wie Rollläden, Garagentore, Funksteckdosen oder Türöffner direkt adressierbar.
Mit dem April-Update 2026 beweist das Team von Home Assistant einmal mehr, dass „veraltete“ Technik durch intelligente Software ein zweites Leben erhalten kann. Das Release 2026.4 steht ganz im Zeichen von Infrarot (IR), verbesserter Sicherheit und einer noch intuitiveren Benutzeroberfläche.
Nach mehreren sehr großen Releases wirkt Home Assistant 2026.3 auf den ersten Blick fast unspektakulär – und genau das macht die Version so spannend. Statt eines einzelnen Killer-Features gibt es eine ganze Reihe von Verbesserungen, die im Alltag permanent ins Gewicht fallen: smartere Saugroboter-Steuerung, klarer strukturierte Energieanalyse, ein mächtigeres Automation-UI und der Sprung auf Python 3.14 im Unterbau.
Es ist nur eine kleine Zeile in den Benachrichtigungen. Home Assistant OS 17.0 ist jetzt verfügbar. Kein Feuerwerk, keine blinkenden Banner, nur der stille Hinweis darauf, dass die Entwicklung weitergeht.
Nach der Weihnachtspause ist das Januar-Update (2026.1) zwar etwas kleiner ausgefallen, konzentriert sich dafür aber massiv auf die Benutzererfahrung (User Experience) und die Verständlichkeit des Systems. Das Hauptziel: Home Assistant soll intuitiver werden – sowohl in der Bedienung am Handy als auch beim Erstellen von Automatisierungen.