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Das Decokee Quake: Dein neuer KI-gestützter Desktop-Copilot zum Anfassen

  • Andy
  • 1. Februar 2026 um 17:13
  • 438 Mal gelesen
  • 5 Antworten
In einer Zeit, in der KI-Assistenten wie ChatGPT und Copilot unseren Arbeitsalltag dominieren, bringt das Startup Decokee mit dem Quake die passende Hardware direkt auf den Schreibtisch. Das Gerät versteht sich nicht nur als zweiter Bildschirm, sondern als zentrale Steuereinheit, die Produktivität, Systemüberwachung und Smart-Home-Kontrolle vereint.
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Ein Schmuckstück für den Schreibtisch: Design & Hardware
  2. Die Magie der KI: Dein persönlicher Assistent
  3. Produktivität trifft Smart Home
  4. Der Hype ist real: Crowdfunding-Status
  5. Preise & Versand:
  6. Ein kurzer Ausblick

Stell dir vor, die Intelligenz von ChatGPT oder Gemini säße nicht nur versteckt in einem Browser-Tab, sondern direkt vor dir auf deinem Schreibtisch – in einem edlen Gehäuse, das deinen Workflow aktiv unterstützt. Genau diesen Ansatz verfolgt das Startup Decokee mit dem Quake. Es ist mehr als nur ein zweiter Bildschirm*: Es ist eine physische Kommandozentrale, die Ordnung in das tägliche Fenster-Chaos bringt und KI-Unterstützung für jeden greifbar macht.


Ein Schmuckstück für den Schreibtisch: Design & Hardware

Schon beim ersten Anblick fällt auf, dass das Decokee Quake kein gewöhnliches PC-Zubehör ist. Das Gehäuse ist aus einem soliden Block Aluminium (CNC-gefräst) gefertigt, was ihm eine hochwertige Haptik verleiht. Mit seinen Maßen von 311 × 72 × 23,4 mm passt es perfekt zwischen Tastatur und Monitor. Besonders cool: Die transparente Rückseite, die an das Design von Nothing erinnert und Technik-Fans einen Blick ins Innere gewährt. Auch wenn man nicht viel sieht - selbst man draufsieht. Bei der normalen Nutzung wird man es sowieso nicht sehen. Eventuell ist die Glasabdeckung auch günstiger gewesen…

Die Hardware-Highlights auf einen Blick:

  • Brillantes Display: Ein 8,8-Zoll-IPS-Touchscreen mit einer ultrabreiten Auflösung von 1920 × 480 Pixeln. Dank einer Helligkeit von 450 Nits und der praktischen Neigefunktion hast du deine Daten immer perfekt im Blick.
  • Intuitive Bedienung: Das Display unterstützt 5-Punkt-Multi-Touch. Ergänzt wird dies durch einen multifunktionalen Drehknopf mit RGB-Beleuchtung. Mit diesem „Shuttle-Wheel“ kannst du präzise scrollen, zoomen oder die Lautstärke regeln – und per Knopfdruck Sprachbefehle aktivieren.
  • Anschlüsse: Einfach per HDMI für das Bild und USB-C für Strom und Daten verbunden. Es läuft unter Windows und macOS (Linux befindet sich aktuell in der Beta).

Die Magie der KI: Dein persönlicher Assistent

Das Besondere am Quake ist der eingebaute schlaue Helfer. Du musst dich nicht mehr durch komplizierte Einstellungen klicken. Drück einfach den Knopf und sag zum Beispiel: „Erstelle mir eine Taste für Photoshop-Masken.“ Die KI versteht dich und baut dir sofort den passenden Knopf - auch für andere Programme wie Excel, Discord oder Word direkt auf das Display.

Besonders spannend für alle, die viel in Meetings sitzen:

  • Echtzeit-Übersetzung: Das Tool transkribiert und übersetzt in 17 Sprachen – ideal für internationale Teams.
  • Intelligente Zusammenfassungen: Dank 10 Vorlagen (z. B. für Action-Items) erstellt das Quake strukturierte Protokolle.
  • „Absence Recap“: Warst du kurz einen Kaffee holen? Das Gerät fasst dir zusammen, was du in der Zwischenzeit verpasst hast.
  • Lokale Sicherheit: Da die Verarbeitung via Edge-Computing direkt auf dem Gerät oder lokal erfolgt, bleiben deine Daten privat und die Reaktion erfolgt ohne spürbare Verzögerung.

Produktivität trifft Smart Home

Für die Gamer und Power-User unter uns fungiert das Quake als echtes Echtzeit-Dashboard. Du kannst CPU-Last, RAM-Verbrauch und Netzwerkgeschwindigkeit überwachen, ohne dein Spiel mit Alt-Tab unterbrechen zu müssen. Es funktioniert ähnlich wie ein Stream Deck, bietet aber durch Overlays für Discord oder OBS noch mehr Tiefe.

Doch damit nicht genug: Über die Home Assistant API wird das Quake zur Steuerzentrale für dein Zuhause. Per Touch oder Stimme regelst du das Licht, die Heizung oder deine Spotify-Playlist. Die „DK Suite“-Software im stylischen Cyberpunk-Look lässt dich zudem eigene Plug-ins und Assistenten erstellen.

Der Hype ist real: Crowdfunding-Status

Die Resonanz auf Kickstarter ist überwältigend: Das ursprüngliche Ziel von 5.000 USD wurde in gerade einmal zwei Stunden erreicht. Mittlerweile hat das Projekt über 72.000 USD eingesammelt.

Erste Tester, die das Gerät bereits in den Händen hielten, loben vor allem die haptische Qualität des Drehreglers und die nützlichen KI-Zusammenfassungen. Ein kleiner Kritikpunkt in den frühen Reviews war der Wunsch nach einem „Wake-Word“ (wie bei Alexa), statt den Knopf halten zu müssen – ein Feature, das softwareseitig noch kommen könnte.

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Preise & Versand:

  • Early-Bird-Preis: Zwischen 249 USD und 279 USD.
  • Späterer Ladenpreis: Ca. 359 USD.
  • Lieferung: Geplant ab Mai 2026 weltweit.

Ein kurzer Ausblick

Das Decokee Quake ist ein mutiger Schritt, KI weg vom reinen Bildschirmfenster hin zu einem greifbaren Werkzeug zu machen. Natürlich gibt es bei Crowdfunding-Projekten immer ein gewisses Risiko bezüglich Software-Stabilität und Lieferfristen, aber die ersten Rückmeldungen sind extrem vielversprechend. Für alle, die ihren Arbeitsplatz effizienter und moderner gestalten wollen, ist das Quake ein echtes Luxus-Gadget mit Zukunftspotenzial.

Mich würde es ja schon wieder irgendwie jucken - aber aus (schlechter) Erfahrung bin ich seit 2 Jahren sehr vorsichtig, was solche Kickstarter-Sachen betrifft…

* Interessant wird - gerade was z.B. MacBooks betrifft: Es muss als erweiterter Bildschirm konfiguriert werden. Und was die Anzahl der Bildschirme betrifft, ist man hier ja sowieso schon limitiert…

Quellen: Notebookcheck, YouTube, Kickstarter, decokee

Titelbild wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Diskutiere mit uns im Forum! 5 Antworten, zuletzt: 2. Februar 2026 um 11:20

Über den Autor

Ich habe generation i mit ins Leben gerufen, um Technik mit Verstand zu begleiten.

Apple-Fan? Definitiv. Aber immer mit dem kritischen Blick eines Gründers, dem Substanz wichtiger ist als jeder Hype.
Ich sorge für den richtigen Rhythmus zwischen Innovation und echtem Nutzen.

Andy Team

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Antworten 5

Mia
1. Februar 2026 um 17:18

Das klingt sehr spannend. Werd ich mir im Hinterkopf behalten….

BitterLeaf42
2. Februar 2026 um 07:59

Hm, genau an der Stelle steht schon mein Surface Pro. Und manchmal auch mein Tablet-PC aus dem Geschäft. :saint:

Erinnert mich übrigens optisch an einen Wecker, den ich vor über 10 Jahren mal hatte. REVO Pixis. Man, hat mich das Teil genervt. :/

Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Aber melde dich gerne bei uns an und werde Teil der Community!

Also eine Steuerzentrale für's Smart Home brauche ich aber ehrlich gesagt nicht auf meinem Schreibtisch. Die gehört für mich eher an eine Wand, an der man viel vorbei geht.

djiwondee
2. Februar 2026 um 09:49

Da zuckt es mir in etwas den Fingern, um dafür bei Kickstarter mitzumachen.

Zitat

...designed for professionals, content creators, desk setup enthusiasts, and gamers. It maximizes productivity and enables efficient AI interaction through high-density, multi-format information shortcuts. Powered by AI, it becomes your intuitive and capable smart assistant.

Allerdings frage ich mich, warum brauch es dazu ein weiteres Gerät auf dem Schreibtisch. Ja, es sieht sehr schick aus. Aber sollten nicht die genutzten Apps auf dem Desktop eine solchen Job machen (translate, summary, hotkey, macros ...)?

Und wie greift das Gerät auf den damit verbundenen Desktop in seine Applikationen zu? (HDMI-Input und USB 2.0 für Data und Power). Braucht also noch eine Background-App auf dem Desktop.

Smarthome-Anbindung? Hat hier nicht irgendwer in seiner Signatur stehen: "Brauchst Dein Smarthome eine eine App, hast Du kein Smarthome"... oder so ähnlich.

Last but not least, welche KI wird verwendet? Geht das Startup dahinter, steht ein schicker Brick auf dem Schreibtisch...

BitterLeaf42
2. Februar 2026 um 11:00
Zitat von djiwondee

Brauchst Dein Smarthome eine eine App, hast Du kein Smarthome

Nun ja, manchmal geht's halt nicht ohne. Es gibt Situationen, da entscheidet man je nach Lust und Laune, welche Verbraucher man ein- oder ausgeschaltet haben möchte. Gerade bei Lichtszenarien ist das aus meiner Sicht der Fall. Anders bei der Heizung. Die läuft bei mir komplett smart, ohne dass ich da noch irgendwie eingreifen müsste. Und das, obwohl ich sogar überall Wandthermostate nutze, über die ich leicht die Einstellungen ändern könnte.

Andy
2. Februar 2026 um 11:20
Zitat von BitterLeaf42

Erinnert mich übrigens optisch an einen Wecker, den ich vor über 10 Jahren mal hatte.

Sorry, ich hatte den Hinweis im Artikel vergessen, dass es sich um ein KI-generiertes Bild handelt. Ich habe diesen Hinweis, ein YouTube-Video und einen Link zum Hersteller hinzugefügt. Das Video ist aber - naja, Hersteller halt. Da klappt es dann reibungslos und einfach perfekt.

Dieses hier von Techfluencer finde ich eigentlich angenehm - wer heute die Kraft hat, kann sich aber auch das mexikanische (?) Video ansehen, dass es auf der Kickstarter-Website gibt.

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Zitat von djiwondee

Und wie greift das Gerät auf den damit verbundenen Desktop in seine Applikationen zu? (HDMI-Input und USB 2.0 für Data und Power). Braucht also noch eine Background-App auf dem Desktop.

Das Teil kommt per HDMI an den Rechner - und auf diesem läuft die Decokee-App. Es ist also eigentlich erstmal „nur“ ein zweiter Bildschirm.

Welche KI die dafür im Hintergrund verwenden, konnte ich (noch) nicht herausfinden. Vielleicht sind sie flexibel und könn(t)en mit mehreren zusammenarbeiten?

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