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iOS 26.4 Beta: Apple startet RCS-Verschlüsselung, Siri-Revolution lässt auf sich warten

  • Andy
  • 16. Februar 2026 um 21:04
  • 350 Mal gelesen
  • 8 Antworten
Apple zündet die nächste Stufe im Messaging: Mit den ersten Betas zu iOS 26.4, iPadOS 26.4 und macOS „Tahoe“ beginnt der Testlauf für die Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung (E2EE) von RCS-Nachrichten. Damit nähert sich der Sicherheitsstandard zwischen iPhone und Android endlich dem von iMessage an.
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. RCS: Apple testet Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung
  2. Was iOS 26.4 sonst noch bringt
  3. Gemini‑Integration: Siri‑Upgrade verschiebt sich
  4. Andere Plattformen: iPad, Mac und Watch
  5. Einordnung: Sicherheit jetzt, KI später

RCS: Apple testet Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung

Apple beginnt mit iOS 26.4, iPadOS 26.4 und macOS „Tahoe“ 26.4 damit, Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung (E2EE) für RCS‑Nachrichten zu testen. RCS‑Chats zwischen iPhone und Android sollen damit langfristig denselben Sicherheitsstandard erreichen wie iMessage‑Unterhaltungen.

  • In den 26.4‑Betas gibt es einen neuen Schalter in den Nachrichten‑Einstellungen, mit dem sich die RCS‑Verschlüsselung testen lässt; die Option ist standardmäßig aktiv.
  • In der aktuellen Testphase verschlüsselt Apple zunächst RCS‑Nachrichten zwischen iPhones, bevor der Funktionsumfang auf iPhone‑Android‑Kommunikation ausgeweitet wird.
  • Verschlüsselte RCS‑Nachrichten werden in der Nachrichten‑App mit einem Schloss‑Symbol gekennzeichnet, das – zur Klarheit für Nutzer – auch bei iMessage‑Chats eingeblendet wird.

Technisch setzt Apple für E2EE auf RCS Universal Profile 3.0, das gemeinsam mit der GSM Association spezifiziert wurde. Bisher unterstützen Apples Systeme Universal Profile 2.4, sodass 26.4 auch unter der Haube ein größeres Protokoll‑Upgrade darstellt. Mit Version 3.0 kommen zusätzlich Funktionen wie Bearbeiten und Löschen von Nachrichten sowie Inline‑Antworten in plattformübergreifenden RCS‑Konversationen.

Apple weist in den Release Notes darauf hin, dass RCS‑E2EE in iOS 26.4 zunächst nur zu Testzwecken verfügbar ist und erst in einem späteren 26‑Release für alle Nutzer freigeschaltet werden soll. Zudem müssen Mobilfunkanbieter die Verschlüsselung explizit unterstützen, sodass der Rollout je nach Netzbetreiber unterschiedlich schnell verlaufen wird.

Was iOS 26.4 sonst noch bringt

iOS 26.4 Beta 1 folgt auf ein eher unspektakuläres iOS 26.3, das unter anderem das Umziehen von Android auf iPhone erleichterte, kleinere Anpassungen an Astronomie‑ und Wetter‑Wallpapers brachte und bei Geräten mit C1/C1X‑Modem eine feinere Begrenzung der Standortgenauigkeit über Mobilfunk einführte. 26.4 wird als das „größere“ Punkt‑Update gehandelt, das neben RCS‑E2EE vor allem Infrastruktur‑Arbeit für kommende KI‑Features leisten soll.

In den offiziellen 26.4‑Release‑Notes sind jenseits der RCS‑Änderungen bislang hauptsächlich Bugfixes und Performance‑Verbesserungen dokumentiert. Konkrete neue Nutzer‑Features außerhalb der Nachrichten‑App sind aktuell noch rar; ein Teil der Neuerungen wird erfahrungsgemäß erst mit weiteren Betas sichtbar werden.

Gemini‑Integration: Siri‑Upgrade verschiebt sich

Parallel zu den 26.4‑Betas steht die Zusammenarbeit von Apple und Google im Fokus: Apple hat Anfang des Jahres einen mehrjährigen Deal geschlossen, um Googles Gemini‑Modelle für kommende KI‑Funktionen, insbesondere ein deutlich leistungsfähigeres Siri, einzusetzen. Geplant ist, dass Siri künftig kontextbewusster agiert, Bildschirminhalte versteht und Apps deutlich tiefer steuert – mit einem Mix aus On‑Device‑Modellen und Private‑Cloud‑Rechenzentren.

Ursprünglich sollten erste Gemini‑gestützte Siri‑Funktionen mit iOS 26.4 ausrollen. Mehrere Berichte, darunter eine Bloomberg‑Zusammenfassung, sprechen inzwischen aber von einer Verschiebung:

  • Apple verteilt die neuen Siri‑Features nun auf spätere Versionen wie iOS 26.5 und iOS 27.
  • Interne Tests sollen Probleme bei Zuverlässigkeit, Antwortgeschwindigkeit und dem sicheren Zugriff auf persönliche Daten (z. B. Nachrichten, Kalender) offengelegt haben.
  • In manchen Testbuilds fiel Siri bei Fehlern noch auf die bestehende ChatGPT‑Anbindung zurück – genau das möchte Apple im Produktivbetrieb vermeiden.

Entsprechend finden sich in iOS 26.4 Beta 1 bislang keine sichtbaren, klar als „Gemini‑Siri“ erkennbaren Funktionen. Die Integration läuft im Hintergrund weiter, doch das große Siri‑Upgrade dürfte erst später im Jahr – möglicherweise mit iOS 27 – beim Endnutzer ankommen.

Andere Plattformen: iPad, Mac und Watch

Die RCS‑Verschlüsselung ist nicht auf das iPhone beschränkt: Apple testet E2EE parallel in iPadOS 26.4 und macOS „Tahoe“ 26.4, sodass RCS‑Chats künftig auch auf iPad und Mac sicher geführt werden können. Wie bei iOS gilt auch hier, dass Funktionen zunächst Entwicklern vorbehalten sind und von der Unterstützung der Mobilfunkanbieter abhängen.

Für watchOS und andere Plattformen existieren zwar derzeit eigenständige Gemini‑Apps im Google‑Ökosystem (etwa auf Wear‑OS‑Smartwatches), sie spielen aber in Apples 26.4‑Linie keine Rolle und tauchen folglich nicht in Apples Release‑Notes auf. Die gemeinsame AI‑Strategie von Apple und Google manifestiert sich bei Apple vor allem über Siri und Apple‑Intelligence, nicht über eine sichtbar gebrandete Gemini‑App.

Einordnung: Sicherheit jetzt, KI später

iOS 26.4 markiert einen wichtigen Schritt hin zu sicherem, plattformübergreifendem Messaging: Mit RCS‑E2EE verschwimmt die Grenze zwischen grünen und blauen Bubbles zumindest beim Thema Verschlüsselung. Die eigentliche Revolution – ein wirklich kontextbewusstes, Gemini‑gestütztes Siri – ist dagegen verschoben, was den Zeitplan für Apples große KI‑Offensive spürbar streckt.

Für Nutzer bedeutet das: In den nächsten Monaten dürfte zuerst die RCS‑Verschlüsselung sichtbar ausgerollt werden, während sich Siri eher inkrementell verbessert. Aus Apples Sicht ist das klassische Vorgehensweise – lieber mit Verzögerung liefern, dafür aber mit einem Reifegrad, der im Idealfall nicht mehr nach „Beta im Alltag“ wirkt.

Quellen: 9to5mac, macrumors

Titelbild wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Diskutiere mit uns im Forum! 8 Antworten, zuletzt: 19. Februar 2026 um 10:00

Über den Autor

Ich habe generation i mit ins Leben gerufen, um Technik mit Verstand zu begleiten.

Apple-Fan? Definitiv. Aber immer mit dem kritischen Blick eines Gründers, dem Substanz wichtiger ist als jeder Hype.
Ich sorge für den richtigen Rhythmus zwischen Innovation und echtem Nutzen.

Andy Team

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Antworten 8

Stephan
17. Februar 2026 um 19:56

Eine Neuerung die gerne vergessen geht ist, dass man nun mit Apple Intelligence in Apple Music auch Playlists erzeugen kann. Weiter kann man in der Podcasts App, sofern verfügbar, zwischen der Video- und Audioversion eines Podcasts hin und herwechseln.

Odin.666
17. Februar 2026 um 20:16

Ich hab doch Link gepostet was es alles Neues gibt im IOS 26.4 Beta 1 .

Dan
18. Februar 2026 um 08:46

Hau ihn hier auch noch mal rein 😊


Ich hoffe, dass RCS populärer wird, und v.a. Auch in der Schweiz ankommt!

Andy
18. Februar 2026 um 12:28
Zitat von Dan

Auch in der Schweiz ankommt!

Österreichs Anbieter scheinen auch noch relativ wenig Unterstützung zu bieten.

Mia
18. Februar 2026 um 13:02
Zitat von Dan

und v.a. Auch in der Schweiz ankommt!

Swisscom hatte es ja schon mal und dann wieder abgeschaltet. Angeblich arbeiten sie dran.... seit x Jahren X/

Stephan
19. Februar 2026 um 09:49
Zitat von Dan

Hau ihn hier auch noch mal rein 😊


Ich hoffe, dass RCS populärer wird, und v.a. Auch in der Schweiz ankommt!

Soweit ich weiss würde Sunrise RCS grundsätzlich unterstützen, jedoch habe ich keine entsprechende Einstellung in den Settings der Nachrichten App. Aber ich nutze eh primär iMessage und für einige wenige noch Gruppenchats in WhatsApp. Sobald die obsolet werden, wird WhatsApp gelöscht, die nicht deaktivierbaren Anrufe über WhatsApp gehen mir richtig auf den Senkel.

Dan
19. Februar 2026 um 09:55

Es wird ja im iPhone angezeigt, ob der Betreiber RCS kann. Bei mir (Salt) leider nicht. Ist mir echt unverständlich. Geht in die Richtung: „da machen wir nicht mit, bzw. Bleiben erst mal neutral“, oder eher in „lass uns noch die letzten paar Rappen mit SMS Fallback verdienen, wenn wir dem Kunden im Roaming hohe SMS Kosten berechnen können“

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Stephan
19. Februar 2026 um 10:00

Danke, wieder etwas dazu gelernt... 👌

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