Was geht Euch auf den Keks?

  • Deutschland sollte es einfach mal lassen beim ESC mitzumachen. Bringt in den letzten Jahren doch Null.

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  • Dazu folgender Kommentar bei FB.


    Platz 23. Drittletzter. Zwölf Punkte. Nicht zwölf tausend. Zwölf. Das ist ungefähr die Menge an emotionaler Unterstützung, die man in Deutschland bekommt, wenn man sonntags um 8 Uhr bohrt.

    Sarah Engels steht also in Wien auf der Bühne, singt „Fire“, alles explodiert, Tänzerinnen wirbeln wie Endgegner in einem Playstation-Spiel, die Produktion glänzt wie eine frisch polierte ARD-Kantine und Europa schaut zu und denkt offenbar:
    „Ja… nett. Aber hat Finnland schon wieder jemanden auf Stelzen mit Flammenwerfer und Panflöte?“

    Dabei war der Song objektiv kein Totalschaden. „Fire“ war geschniegelt bis zum Anschlag: internationale Songwriter, Produzenten, Choreografie, Remixversion, Akustikversion, großes SWR-Setup!
    Praktisch ein musikalischer Businessclassflug nach Wien.

    Und dann kommt das Ergebnis: zwölf Punkte.
    Davon null Punkte vom Publikum. Nicht mal Mitleidspunkte. Nicht mal versehentlich falsch gedrückte Telefonstimmen aus Bielefeld.

    Die einzigen Länder, die Deutschland überhaupt Punkte gaben, waren:

    * Bulgarien
    * Belgien
    * Portugal
    * Italien

    Das war’s. Europa hat Deutschland behandelt wie einen USB-Stick mit „Treiber wird installiert… bitte warten“.

    Und Österreich?
    Nicht ein Punkt.
    Der Gastgeber dachte sich offenbar:
    „Schön, dass ihr da seid. Jetzt bitte leise Richtung Ausgang.“

    Natürlich heißt das nicht, dass beim ESC Vetternwirtschaft herrscht. Niemals. Das wäre absurd.
    Es ist sicher reiner Zufall, dass sich seit Jahrzehnten gewisse Regionen gegenseitig Punkte zuschieben wie Familienmitglieder bei Monopoly-Geldwäsche.

    Balkanländer:
    „Bruder, du bekommst 12 Punkte.“

    Skandinavien:
    „Nein DU bekommst 12 Punkte.“

    Ex-Sowjetblock:
    „Unsere Freundschaft hält länger als jede NATO-Debatte.“

    Und Deutschland?
    Deutschland sitzt daneben wie der Typ auf der Party, der Kartoffelsalat mitgebracht hat und plötzlich merkt, dass alle anderen koksen.

    Die EBU versucht zwar offiziell, Nachbarschaftsvoting zu verhindern. Dafür gibt es sogar Lostöpfe nach historischen Abstimmungsmustern.
    Aber am Ende wirkt der ESC trotzdem jedes Jahr wie ein Familienfest, bei dem Deutschland der entfernte Onkel ist, der mit Socken und einer PowerPoint-Präsentation auftaucht.

    Und das Bittere ist ja: billig war der Spaß nicht.

    Deutschland gehört als „Big Five“-Land zu den größten Geldgebern des ESC und ist deshalb automatisch fürs Finale qualifiziert.
    Die Teilnahmegebühr lag zuletzt laut Berichten bei rund 620.000 Euro.
    Dazu kommen:

    * Bühnenproduktion
    * Tänzer
    * Choreografie
    * Unterbringung
    * Technik
    * ESC-Rahmenprogramm
    * Delegation
    * SWR-/ARD-Produktion

    Unterm Strich wird für Deutschland insgesamt von unter einer Million Euro bis deutlich darüber ausgegangen.

    Der gesamte ESC 2026 in Wien soll laut mehreren Berichten rund 36 Millionen Euro kosten.
    Deutschland zahlt davon als großer Beitragszahler einen erheblichen Anteil über die EBU-Struktur. Genau deswegen sitzen die „Big Five“ direkt im Finale. Quasi das Premium-Abo mit eingebauter sportlicher Depression.

    Man muss sich das vorstellen:
    Der deutsche Gebührenzahler finanziert Europas größte Glitzerparty mit… damit Deutschland anschließend behandelt wird wie ein unangenehmer Teams-Anruf am Freitagabend.

    Und trotzdem: Der Song war nicht schlecht.
    Er war professionell produziert. Modern. Radiotauglich. Bühnenreif.
    Das Problem ist vermutlich nicht nur der Song. Deutschland hat beim ESC inzwischen eine Aura entwickelt wie ein Drucker im Büro: technisch okay, aber niemand liebt ihn wirklich.

    Der ESC ist eben kein Musikwettbewerb mehr.
    Er ist ein geopolitisches Gruppentherapieprojekt mit Nebelmaschinen.

    Da gewinnt dann ein Beitrag namens „Bangaranga“ aus Bulgarien mit 516 Punkten, während Deutschland mit „Fire“ abbrennt wie ein Toaster im Studentenwohnheim.

    Vielleicht braucht Deutschland nächstes Jahr einfach mehr ESC-Zutaten:

    * einen singenden Schamanen
    * brennende Einhörner
    * Dubstep-Jodeln
    * drei Akrobaten an Fleischhaken
    * und im Hintergrund Friedrich Merz auf einem Trampolin

    Denn normale Musik scheint beim ESC inzwischen ungefähr so hilfreich zu sein wie ein Faxgerät im Cyberkrieg.

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  • Ich stimme dem komplett zu, auch wenn es eine reine KI Analyse ist. Erkennt man, meiner Meinung nach, ganz deutlich im Text.

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  • Solange es als AI markiert wird..

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  • Selbst wenn, der Prompt muss ellenlang gewesen sein 😂

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  • Ich tue mir diesen Schlagerwettbewerb schon seit den 80ern nicht mehr an. Ich höre diese Art von Musik ja sowieso nicht. Ok, zugegeben, solche Musik hat mich in meiner Kindheit gelehrt, wie man bei einem Radio die Sender wechselt (Boomer-Wissen, die Älteren unter euch werden sich erinnern).

  • Seid mal froh das die Russen nicht mehr überall hin dürfen, das sind die schlimmsten am Buffet, noch vor den Chinesen. Drängeln, den ganzen Tisch voller Essen, mit den Fingern essen und dreiviertel einfach unangetastet stehen lassen.

    ESC schauen wir schon lange nicht, das dauert einfach zu lang. Das Lied von Sahra Engels war halb geklaut, die Show dazu ebenso. Mit einer schlechten Kopie kann man keinen Blumentopf gewinnen.

  • Eine ablaufende Autodesk Fusion-Lizenz. Kostenlos für private Anwender - und ich komm da nicht vorwärts, diese zu verlängern.

    Es wird dann wohl ein Ende unserer „Beziehung“ geben und ich werde mich mit FreeCAD anfreunden. Wer es einem so dermaßen kompliziert macht - soll es dann doch gleich bleiben lassen mit den privaten Anwendern.

    Reicht ja schon, dass man im internen Bereich, nachdem man sich auf der Website anmeldet, auch mal auf Seiten landet, die nicht https sind... Weltkonzerne...

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  • Mir geht auf den Keks, dass…

    … mittlerweile jede Firma meint, von Ihrem Produkt noch ein Pro Produkt auf den Markt bringen zu müssen. Da sieht man mal, was für Nachläufer Firmen sind.

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  • Das hier bei Amazon soll wohl ein Scherz sein:

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    Rechnerhistorie

    Z80: ZX81
    68k: Atari Mega ST, PAK-030, FRAK, Performa 475, Quadra 660AV
    ARM: Messagepad 120, Messagepad 2100
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    Intel: Mac mini 2012, MacBook Pro 2012, Mac Pro 2013 10-Core
    ARM: Mac mini M1

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