(e)Mobilität und Energie

  • Ne, weiss ich nicht, ist ja aber auch garkeine Infrastruktur dafür da, dann könnte es werden, aber ist ja nicht gewollt, die Technik wurde ja weitestgehend ins Ausland verkauft, was zb Züge betrifft...

    Hast du irgendwo auf der Welt nennesnwerte Entwicklung für Wasserstoff LKW oder PKW? Nein? Tja.

  • Genau wie es damals zu meiner Schulzeit hieß: das Erdöl der Welt reicht nur noch für maximal 30 Jahre, hatte ich schon in meinem Sachkundebuch BMW als Wasserstoff Fahrzeug, dass dort massiv geforscht wird und es die Technologie der Zukunft sei.

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  • Ne, weiss ich nicht, ist ja aber auch garkeine Infrastruktur dafür da, dann könnte es werden, aber ist ja nicht gewollt, die Technik wurde ja weitestgehend ins Ausland verkauft, was zb Züge betrifft...

    Es ist einfach viel teuerer Wasserstoff herzustellen als einfach direkt mit Strom und Akkus zu fahren.

  • Zitat von Johi

    Man könnte aber auch im Falle einer "Hellbrise" mit dem überschüssigen Strom stumpf Wasserstoff erzeugen und lagern. Egal, wie ineffizient das auch sein mag.

    Es wäre deutlich besser, als unseren überschüssigen Strom an Österreich und Schweiz umzuleiten (die dafür nichts bezahlen, sondern sich von uns dafür bezahlen lassen, dass sie uns den abnehmen). Die füllen mit dem Strom ihre Wasserkraftwerke und verkaufen uns den damit erzeugten Strom bei einer "Dunkelflaute" zurück. Teurer kann Wasserstoffherstellung im eigenen Land nicht sein.

  • Egal, wie ineffizient das auch sein mag.

    Vielleicht ist der Export - selbst zu niedrigen Preisen - z.B. nach Österreich in deren Pumpspeicherkraftwerke immer noch günstiger, als die Produktion hierzulande?

    Ich rechne noch immer nicht, dass sich Wasserstoff beim normalen Personenverkehr auch nur ansatzweise durchsetzen wird. Aber das denke ich auch über synthetischen Diesel.

    Genau wie es damals zu meiner Schulzeit hieß: das Erdöl der Welt reicht nur noch für maximal 30 Jahre,

    Mit den damaligen Mitteln / Möglichkeiten, an das Öl zu kommen.

    Wenn ich mir aber ansehe, wieviele Kriege etc. um das Öl herrschen, wäre ich hier zusätzlich dafür, wir könnten drauf verzichten.

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  • Andy wir "verkaufen" den überschüssigen Strom nicht zu "niedrigen Preisen". Wir bezehlen dafür, dass sie uns den abnehmen. Wir könnten mit dem Strom besser den Kölner Dom 24/7 beleuchten. Bringt nix, aber kostet weniger. Der Steuerzahler würde es danken. Wenn ich auf den Wochenmarkt gehe und sehe, dass der Händler noch Äpfel über hat, dann gehe ich auch nicht hin und sage: "Ich nehm' dir die Äpfel ab, wenn du mir 10 Euro gibst" und verkaufe die am nächsten Tag weiter.


    Wenn die Sonne scheint und der Wind weht zahlen wir drauf. Wenn es dunkel ist und der Wind nicht weht, zahlen wir drauf. Das MUSS doch mal irgendjemandem auffallen? Andere Länder sind ja auch nicht so blöd!

    Einmal editiert, zuletzt von Holger (29. September 2026 um 16:53) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Holger mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Mal ne Frage zum Thema ;)

    Bald kommt mein Hyundai Tucson Plug-In mit einer 13,8 KW Batterie.
    Laden werde ich überwiegend zu Hause über eine Haushaltssteckdose in der Garage. Wallbox gibt es hier zur Zeit keine.

    Wenn ich nun unterwegs auch mal Laden möchte, was nimmt man da?
    Geht immer mit KK? Ist das teurer als mit einer Ladekarte?
    Oder kann jemand eine Ladekarte (ohne Grundgebühr) empfehlen?
    Oder nimmt man einen Sammelanbieter wie z.B. Octopus Electroverse?

    Das Angebot ist ja sehr vielfältig

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    iPhone 18 Pro Max schwarz | Apple Funktionsgewebe Case schwarz | SECRID MagSafe Wallet schwarz | MacBook Neo 512 GB silber
    iPad Mini 6. Gen. | Apple Pencil 2 | AirPods 3 Pro | Apple Watch Ultra 4 Titan Natur | Apple Milanese-Band Titan Natur | 4 x AirTag 2 | Poliertuch 1. Gen.

  • Geht immer mit KK? Ist das teurer als mit einer Ladekarte?

    Nicht immer, aber immer öfter und ab 50kW sind bei neuen Säulen Kartenterminals Pflicht. In der Regel zahlt man für dieses Roaming aber mehr, als mit einer der zu der Säule passenden Karten...

    Mein Tipp - und ich denke, damit fährt man als Gelegenheitslader ganz gut: EweGO (eigentlich bei jedem McDonald´s, aber auch an anderen Stellen), Maingau-Karte (sehr große Akzeptanz in ganz Europa).

    Für weitere Strecken dann mal überlegen, denn meist ist ein Monatsabo dann dank günstiger kWh-Preise viel günstiger. Z.B. hatte ich das EnBW-Abo genommen mit 17,99€ GG/Monat für die Fahrt in den Urlaub an die Ostsee. Dadurch kam ich auf 39.ct./kWh. Für Österreich / Italien ist ein Blick auf Electra immer wieder interessant - da hatte ich jetzt in Österreich 34ct./kWh bezahlt - mit 4,99€ GG / Monat.

    Aber diese Abos sind meist monatlich zu kündigen, von daher auch ideal für einen Urlaub.

    Überlege gerade, aber bietet Hyundai nicht auch direkt einen Tarif an?

    Und wenn ich sage: Was soll´s, die Fahrt in den Urlaub zahlt man halt dann mal mehr - dafür lade ich den Rest des Jahres günstig zu Hause. Dann spielt es schnell auch keine allzugroße Rolle, ob man 34ct./kWh bezahlt oder 62ct./kWh...

    Hier - und ich meine, das hatte ich schon mal verlinkt - ein schöner Artikel dazu:

    Mia
    3. April 2026 um 09:41

    Es hört sich immer komplizierter an, als es ist - aber wenn man mal das erste Mal „auswärts“ geladen hat, merkt man: Kein Hexenwerk.

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  • Solange das so ist, dass man irgendwelche Karten haben muss, Roaming zahlt, usw... Das ist ja echt zum abgewöhnen. 😕

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  • In Italien geht das laut einem Video von CarManiac an ganz vielen Ladesäulen mit der stinknormalen EC Karte... dir wird direkt angezeigt was die kWh kostet, etc. Warum in DE so kompliziert?

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    Synology DS720+ (18GB RAM, 2x6TB HDD, 2x1GB NVMe), DS118 (Offsite Backup), Proxmox Homelab: Dell OptiPlex Micro 7060 (Intel i7-8700T, 32GB RAM)

  • Und ich bin mir sicher, dass jemand daher kommt, und das rechtfertig und ok findet 😉

    Ich finde es echt dämlich, so gut ich Elektro mittlerweile finde.

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  • Mein Tipp - und ich denke, damit fährt man als Gelegenheitslader ganz gut: EweGO (eigentlich bei jedem McDonald´s, aber auch an anderen Stellen), Maingau-Karte (sehr große Akzeptanz in ganz Europa).

    Die EWEGo hatte ich auch schon im Auge.

    Überlege gerade, aber bietet Hyundai nicht auch direkt einen Tarif an?

    Gute Frage, werde ich mal meinen Händler fragen.

    Kurz eine andere Frage dazu - an deiner Haushaltssteckdose braucht der Wagen 6 Stunden zum laden, an Wallboxen mindestens 2 Stunden. Willst du unterwegs so lange warten?

    6 Stunden zu Hause über Nacht ist ja kein Problem.
    Wenn mal unterwegs dann halt auch nur wenn das Auto länger steht. z.B. im Urlaub oder auf Geschäftsreise im Hotel z.B.
    Sicherlich werde ich nicht auf der Autobahn auf dem Weg nach z.B. München unterwegs laden. Muss ich ja bei einem Plug-In nicht.

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  • Wenn die Sonne scheint und der Wind weht zahlen wir drauf. Wenn es dunkel ist und der Wind nicht weht, zahlen wir drauf. Das MUSS doch mal irgendjemandem auffallen? Andere Länder sind ja auch nicht so blöd!

    Ja und nein. Letzten Endes arbeiten alle Länder bzw. die Netzbetreiber daran, das europäische Stromnetz stabil zu halten.

    Ich stimme dir zu, dass wir Strom günstig - denn nicht immer bekommen wir Geld dafür - nach z.B. Österreich liefern und die speichern die Energie dann im Pumpspeicherkraftwerk. Hätten wir hier auch - nur sind viele Menschen dagegen, könnte ja die Landschaft zerstören. Oder Lebensraum für eine Kröte... Windkraft - klar, her damit. Aber bitte nicht in meinem Sichtfeld...

    Dann gibt es auch die Zeiten, in denen im Ausland zu viel Strom vorhanden ist und Deutschland kauft ihn von dort günstiger ein, als die Erzeugung hierzulande kosten würde.

    Manche Leute selbst sind schon auch mit ein Teil des Problems.

    Deshalb: Wir brauchen Speicherlösungen! Große. Möglichst schnell. Sinnlos Strom zu vergeuden, wäre vielleicht bis zu einem gewissen Maße netzdienlich, aber eben auch irgendwie blöd... Aber Deutschland hinkt etwas hinterher und sei es nur am lahmen Ausbau von Smartmetern. Diese kleinen Teile wären mit ein wichtiger Teil, das ganze Stromnetz weiter zu verbessern.

    Schaut euch die Börsenstrompreise an. Abends zahlt man eigentlich immer die höchsten Preise. Weil die Leute nach Hause kommen, sich was zu Essen machen. Wir müssten also den während der Mittagszeit erzeugten Strom speichern und ein paar Stunden später abgeben können. Batteriespeicher... Und seien es nur kleine im Haus, die ich nachmittags mit günstigem Netzstrom laden kann - automatisiert usw.. Montags fährt die Industrie hoch, die könnte den Strom vom Wochenende brauchen - nur fehlt es an den Speichern.

    Ach ja, Österreich und andere Länder... Morgen kostet z.B. eine Megawattstunde

    • 140,75€ in Deutschland
    • 155,21€ in Österreich
    • 146,81€ in Frankreich
    • 162,48€ in Belgien

    Die nordeuropäischen tanzen aus der Reihe, da ist der Strom sehr viel günstiger. Aber nicht immer sind wir hier in Deutschland diejenigen, die die höchsten Preise für die Energie bezahlen (abgesehen von Steuern und sonstiger Abgaben...).

    Ich denke sogar, dass der Strom nicht günstiger wird, wenn wir das komplette Netz und die Erzeugung besser steuern und optimieren werden - nein. Denn es kann auch bedeuten, dass einfach weniger, weil gerade unnötig, erzeugt wird und diese „Verknappung“ dann auch Preise steigen lassen kann. Streicht die Einspeisevergütung der privaten Haushalte komplett - die gehen dann in den Keller und schalten sofort auf Nulleinspeisung um, produzieren also nur noch deren eigenen Bedarf. Ob das eine wünschenswerte Lösung wäre?

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  • Man könnte aber auch im Falle einer "Hellbrise" mit dem überschüssigen Strom stumpf Wasserstoff erzeugen und lagern. Egal, wie ineffizient das auch sein mag.

    Das wäre ja auch sinnvoll. Mit diesem gelagerten Wasserstoff dann aber Verbrennungsmotoren anzutreiben wäre wiederum ziemlich sinnlos bis dumm.

  • Willst du unterwegs so lange warten?

    Das unterwegs findet ja i.d.R. an Schnellladern statt und da spricht man von 20-30 Minuten.

    Warum in DE so kompliziert?

    Das versteht so eigentlich niemand... Electra z.B. zeigt bei jedem Auto, das dort lädt, oben die aktuelle Ladeleistung und den SoC an. So weiß auch jemand, der gerade ankommt: Säule wird gleich frei. Ich denke aber auch, dass es in z.B. Italien einfacher ist, da sie dort weniger unterschiedliche Ladeanbieter haben?

    das rechtfertig und ok findet

    Soll ich?

    Ich bin Vielfahrer und jede Woche viele hundert Kilometer mit dem Auto unterwegs quer durch Deutschland. Klar nehme ich dann ein Abo von z.B. EnBW und profitiere von günstigen Preisen an deren Ladesäulen.

    Fahre ich ab und zu mal 300km im Jahr nach München, den Rest der Zeit lade ich zuhause, interessiert es mich wahrscheinlich nicht mal, wenn ich 89ct./kWh bezahle. Ohne Abo, ohne Karte dafür - einfach mit der ec-/Kreditkarte.

    War/ist doch beim Telefonieren und surfen das gleiche. Zahle ich mehr für meinen Vertrag, bekomme ich eine Art Bonus, dass ich z.B. ins Ausland günstiger telefonieren kann. Auch im Mobilfunkmarkt hat es lange Zeit gedauert, bis das alles etwas besser reguliert wurde - im Sinne der Verbraucher. Und so wird es auch in der eMobilität werden, denke ich.

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  • Steffen sein zukünftiger unterstützt kein Schnellladen.

    Ach stimmt. Plugin-Hybrid. Dann fällt meine ganze Aussage ganz anders aus: Schau dich nicht nach Ladekarten um. Nutze die Möglichkeiten, die an Supermärkten vorhanden sind. Oder an den so vielen 11kW-Ladern in den Städten. Da kann man schon jetzt mit der normalen ec-Karte oder Kreditkarte bezahlen. Beim Plugin-Hybrid würde ich wirklich nicht zuviel Zeit in die Recherche nach Ladeanbietern stecken. Da würde in Deutschland schon die Ladefuchs-App reichen.

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  • interessiert es mich wahrscheinlich nicht mal, wenn ich 89ct./kWh bezahle. Ohne Abo, ohne Karte dafür - einfach mit der ec-/Kreditkarte

    Ernsthaft. Dann bin ich ab hier auch bei Diskussion raus. Das ist halt das Thema... Mich interessiert es auch nicht, ob der Diesel 2,50 oder 3,00€ kostet. Dennoch finde ich das System dämlich und rede es nicht schön.

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