Hallo,
in der Home App auf dem Mac (Tahoe) sehe ich den Menüpunkt "Gerät hinzufügen" nicht mehr. Auf dem Eierfon ist er hingegen vorhanden. Beide Geräte laufen unter derselben Apple-ID. Was hab ich da wieder verdrudelt?
tnx/nately
Hallo,
in der Home App auf dem Mac (Tahoe) sehe ich den Menüpunkt "Gerät hinzufügen" nicht mehr. Auf dem Eierfon ist er hingegen vorhanden. Beide Geräte laufen unter derselben Apple-ID. Was hab ich da wieder verdrudelt?
tnx/nately
Und die Hersteller-Apps sind ja nahezu allesamt kostenlos
Einigen wir uns auf "gratis", denn kostenlos ist auf dieser Welt nahezu nichts.
und werden zumindest bei renommierten Herstellern auch gepflegt
Nun ja. Das meiste IoT-Geraffel kommt aus China. Hardware können die Genossen aus dem Land des Lächelns inzwischen ganz gut. Die Software ist hingegen allzuoft noch grottenschlecht. Wenn es gut laufen soll, beauftragt man die Chinesen, die Hardware zu dengeln und lässt die Amerikaner die Software machen.
Ohne Apps wäre es also für die Hersteller günstiger.
Im Gegenteil: Ohne Apps kein BigData-Business. Wenn einem etwas umsonst angeboten wird, ist man selbst die Ware.
Ich kann aber ein VPN nicht auf meinen Geschäftsrechner installieren.
Logisch. Da tickt ja auch das VPN des Arbeitgebers in dessen eigenes, gut abgesichertes Netz. Alles andere wäre aus dessen Sicht grob fahrlässig.
Unter macOS gibt es sie ja eigentlich schon immer
und ist dort unverzichtbar. Im Unterschied zur Schnellansicht (Leertaste) bietet die Vorschau dort so einige interessante Werkzeuge. Andere benötigen externe Programme, um etwa Seiten in PDFs umzusortieren. Wir erledigen das sehr komfortabel mit Bordmitteln in 0,nix
Ich habe Telekom Glasfaser 150 (bedeutet 150 Down, 75 Up). Tariflich möglich wäre aktuell bis zu 1000/500.
Hab mir Glasfaser legen lassen, obwohl eigentlich kein Bedarf bestand und ich auch die alte Regel verinnerlicht hatte: Never touch a running Telekom connection! Andererseits ist klar, dass die Tage von Kupfer gezählt sind und dann wird FTTH ganz sicher nicht mehr gratis verlegt. Also doch in den sauren Apfel gebissen und einen glasigen Auftrag unterschrieben. Um mir die Miete des Modems zu sparen, hab ich dann noch eine Fritte mit SFP-Port gekauft. Der Umstieg verlief zwar etwas holperig, aber weniger chaotisch als befürchtet. Die Kosten für die 150er Leitung lagen ungefähr auf gewohntem DSL-Niveau. Bei einem Gespräch mit den Telekomikern wurde ich dann gefragt, ob wir nicht für 5 Euro mehr auf 300 "apgräiden" wollen. Nach einem tiefen Blick in die Augen meiner Finanzministerin wurde auch das genehmigt. Der Upload von 150 macht sich bei VPN-Verbindungen angenehm bemerkbar. Geschwindigkeitsunterschiede im Vergleich zu Verbindungen ohne VPN sehe ich keine mehr. Insofern hat sich der Umstieg dann doch gelohnt.
Ansonsten kann ich auf die wichtigsten Geräte meines Smart Homes per Apple Home über den HomePod Mini als Steuerzentrale und über entsprechende Hersteller-Apps (HomeConnect, Anker, Eufy, Ring, etc.) zugreifen.
Na, gerade diese leidigen Hersteller-Apps wollte ich mit Homekit umgehen. Mittlerweile ist Apple-Home selbst ein Problem geworden.
und die ständigen Werbeeinblendungen bei den YT-Videos nerven
Muss man sich nicht antun. Dafür gibt es Werbeblocker. Hab "uBlock Origin" als Plugin im Firefox und Ruhe ist! YT läuft damit auf meinem Mac werbefrei. Für iOS gibt es verschiedene YT-Player mit ohne Werbung. Ich nutze "Unwatched" - allerdings sehr selten, da mich die Bildschirmgröße des Smartphones für die Wiedergabe von Videos peinlich schmerzt. Mit Pi-Hole ist der Werbung bei YT übrigens nicht beizukommen, dafür braucht es stärkere Kaliber.
Und um dem Vorwurf, man zerstöre damit ein Geschäftsmodell, zuvorzukommen: Ja stimmt! Hab nen Bekannten, der als begnadeter Erklärbär in Sachen Fotografie früher mit seinem reichweitenstarken Kanal ganz ordentlich Geld verdient hat. Das sei, so hat er mir berichtet, vorbei. Ist in seinem Fall auch tatsächlich bedauerlich, aber nicht zu ändern. Lange hab ich selber die gelegentlich auftauchende Werbung auf YT ertragen, bis die Kadenz auf wenige Minuten sank. Mit zunehmendem Schmerz sucht der Mansch immer verzweifelter nach Therapie und irgendwann finden sich Mittel und Wege. Die Nimmersatten bei DuRöhre haben es einfach übertrieben. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Gibt ggf. noch mehr Dienste, die hinter dem VPN Server erreicht werden müssen.
Wie zum Beispiel Pi-Hole oder andere Werbeblocker. Darauf möchte ich unterwegs nicht mehr verzichten.
Die Notwendigkeit zur Umschaltung zwischen verschiedenen URLs war mir gar nicht klar. Laienhaft vermute ich nun, dass die externe URL benötigt wird, wenn über eine Cloud extern zugegriffen werden soll.
Schon keimt die Frage in mir: Welchen Vorteil hat eine solche, ja in der Regel kostenpflichtige Cloud, gegenüber einem VPN-Tunnel? Als ich mit Heimautomation anfing, kam mir Homekit über die Apple-Server gerade recht. Ich musste keine gefährlichen Löcher in mein Heimnetz bohren, um von aussen steuern zu können. Damals gab es noch kein Wireguard in der Fritzbox. Das hat sich erfreulicherweise geändert. So wurde auch HA für mich intetessant.
Ja, nur darüber.
Hab mal ein wenig im Netz gestöbert und bin auf diesen Beitrag gestoßen. Da ist neben der SSID-Lokalisierung auch vom GPS-Tracking die Rede. Man könne sogar mehrere Zonen einrichten.
Danke an Dampf und LacTyyn. Mit der Festlegung der externen URL funktioniert der Zugriff jetzt auch von außen. ![]()
Noch eine Verständnisfrage: Lokalisiert mich HA lediglich über die SSID meines heimischen WLANs oder kann man auch die GPS-Koordinaten des iPhones durchreichen lassen? Mich irritiert die o.g. Option "Am sichersten: erlaube dieser App zu wissen, wann du zuhause bist." Hatte ursprünglich vermutet, das weiß die App ohnehin über die GPS-Daten des mobilen Gerätes. Zumindest erinnere ich mich, der App dafür mal eine Freigabe erteilt zu haben.
tnx/nately
Ein frohes Neues Jahr!
hab hier HA auf einem ThinClient unter Proxmox laufen - zur Zeit noch im Probebetrieb, zum großen Umzug von Homekit kann ich mich nicht durchringen. Zu viele Fragen sind noch offen, eine neue tat sich unlängst auf, als ich von unterwegs versuchte, HA über die App zu erreichen. Das hat nach meiner Erinnerung schon mal funktioniert, jetzt aber meldet die App, ich sei nicht verbunden. Das wundert mich, denn alle Mobilgeräte hängen über eine WireGuard-Verbindung an der FritzBox, befinden sich also im heimischen Netzwerk. Auf mein NAS komme ich also problemlos auch von unterwegs. HA auf dem ThinClient bleibt hingegen unerreichbar. Die App meldet, aufgrund der Auswahl der Verbindungssicherheit "am sichersten" gäbe es keine URL, die sie verwenden dürfe.
Gehe ich dann in die Einstellungen, steht die Sicherheit auf "Am sichersten: Erlaube dieser App zu wissen, wann du zuhause bist"
Genau das soll aber der Fall sein. Die App soll wissen, wo ich bin, damit Automationen über die Lokalisierung ausgelöst werden können. Wenn die App (weniger sicher) nicht weiß, wo ich bin, kann sie auch nichts schalten, wenn ich nach Hause komme. Wo liegt mein Denk- oder Bedienfehler?
Wir schauen eigentlich lieber Filme statt Serien - mit einer Ausnahme: Bei "Catch 22" ist die Serie besser als der Film, obwohl letzterer mit Starbesetzung (Orson Welles, Art Garfunkel, Anthony Perkins, etc) gedreht wurde. Genau genommen ist mein Lieblingsbuch ja unverfilmbar, aber Heslov, Clooney und Kuras haben es in sechs Folgen ganz gut hinbekommen. In der Rolle des Lieutenant Nately übrigens Austin Stowell. Um den Sprachwitz und die grandiosen Unverschämtheiten wirklich genießen zu können, sollte man trotzdem erst das Buch lesen.
Kostprobe:
Was, wenn jeder so denken würde, wie sie?
Dann wäre ich doch ein Idiot, wenn ich nicht auch so denken würde, oder?
Wo bleibt der eigentlich?
Der hat gerade Stress (Einarbeitung in neue Tätigkeit). Darunter leidet familiärer WAF und Nerdigkeit zugleich. Ich werde mich aber zu den Festtagen mal mit der Apple-HA-Verzahnung beschäftigen und hoffe dann auf die geballte NI in diesem erlauchten Kreis.
DEN hätte ich gerne hier
Na, das geht doch runter wie Öl!
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tnx/nately
Dank Reverse DNS können mehrere Namen auf die gleiche IP Adresse verweisen
Also wie im Mehrfamilienhaus. Eine Adresse und allerlei Namen. Interessant.
Wieder was gelernt.
tnx/nately
Pi-hole hat aber auch Listen, die die Adressen von Werbeservern enthalten, wie beispielsweise googleads.g.doubleclick.net. Der Mac fragt "Hä? googleads.g.doubleclick.net?" und anstatt dass der Raspi ihm die Wahrheit sagt mit "142.250.185.130", lügt er ihn frech an und meldet "0.0.0.0" zurück.
Moin Stefan,
Deine Erklärung verinnerlichend, frage ich mich nun, warum dann die Werbung nicht über IP-Adressen direkt adressiert wird, statt über das DNS. So könnten die doch Pi-Hole und Konsorten eiskalt ausmanövrieren? Oder ist der Anteil von Werbeblockern, die auf die genannte Weise filtern, noch zu gering?
cu/nately
Bin Stefans Gegenentwurf: Null Peilung bzgl. Linux und Kommandozeile - statt dessen wird Lötdampf gern inhaliert und nicht etwa neumodisch abgesaugt. Da ich Litzen, Strippen und Drähte mag, hab ich unsere Bude strukturiert verkabelt und in jedes Mauseloch eine Netzwerkdose versenkt.
Fanboy? Nun, obwohl der BVB gleich um die Ecke hier seinen Heimvorteil genießt, bin ich kein Fan, so wie ich generell kein Fan von Aktiengesellschaften bin (nicht einmal von jenen, auf deren Aktien ich gewettet habe). Allenfalls bin ich ein Fan von guten Produkten. Die dürfen gern von Apple sein, aber auch andere Väter haben schöne Töchter. Im Bereich Heimautomatisierung wurde ich von den Jungs aus Cupertino im Laufe der Entwicklung zunehmend enttäuscht. Die Integration heterogener Netzwerke und fremder Gerätschaften ist deren Stärke nicht. Was sie aber selber entwerfen, das machen sie in der Regel gut.
Mein erstes Smartphone war ein Nokia N95. Genau so etwas wollte ich haben. Alles in einem Gerät: MP3-Player, Navi, Kalender, Notizbuch, Telefon. Aber schon die Karte von Namibia auf das Ding geladen zu bekommen, war nur mit Tricks und Kniffen möglich. Dann kam eine Bekannte, die damals für ein Mobilfunkunternehmen schuftete, und übergab mir ihr neues "Diensthändie" für eine Stunde zum Spielen. Also ließ ich die beiden Flagschiffe gegeneinander antreten. Nokia gegen Apple! Ergebnis: So funktioniert es auf dem Nokia und so, wie auf dem iPhone sollte es funktionieren! Wasn Mist. Auf das falsche Pferd gesetzt! Als zwei Jahre später, pünktlich nach Ablauf der Gewährleistung der finnische Gaul ohne Ankündigung die Hufe hochriss und verstarb, holte ich mir ein iPhon und war sofort hingerissen. Nichts hakt, alles klappt auf Anhieb. Ob das bei den Rechnern ähnlich ist? So kam das erste Mac ins Haus. Drei Tage hab ich geflucht, lieb gewordene Shortcuts funktionierten nicht mehr, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Dann war das Eis gebrochen. Aha-Effekte und die klare Erkenntnis: Hätte man früher schon machen sollen!
Als Einäugiger unter Blinden durfte ich damals die Windosen im Freundes- und Bekanntenkreis betreuen, oft im Notdienst. Das hatte stark überhand genommen. An dutzenden, verbastelten, verwanzten Kisten mit kiloweise Bloatware verlor Nately kostbare Lebenszeit. Nun konnte ich sagen: Hab von Windoof keine Ahnung mehr. Kauft Euch nen Mac oder ich bin raus. Und siehe da: Ich musste nur beim Umzug helfen, seitdem ist Ruhe, keine Anrufe mehr und auf Familienfeiern kann ich wieder am Bordeaux nuckeln.
/nately