Liebe iGeneratoren,
schon im Faust steht so (oder so ähnlich) geschrieben:
„Nun sag’, wie hast du’s mit der Datensicherung? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub’, du hältst nicht viel davon.“
Als herzlich guter Apfelianer ist man schließlich verwöhnt: TimeMachine lässt ruhig schlafen. Selbst bei Totalverlust dauert die Wiedererstellung des kompletten Systems auf einem neuen Rechner selten länger als eine Stunde. Aber für die Heimautomation mit Homebridge auf einem Raspi war selbst das noch indiskutabel. Ohne Hochverfügbarkeit kein WAF! Daher lag hier immer eine geklonte Speicherkarte in Reserve. Von einem Systemausfall bis zum vollendeten Reboot dauerte es nur wenige Minuten. Die Verfügbarkeit von Natelys Home war besser als die vom Onlinebanking seines Giroinstituts. Homeassistant läuft hingegen auf einem ThinClient ohne wechselbarer Systemplatte. Zwar sterben SSDs weitaus seltener, als SD-Karten, letztere sind aber billig und wurden als Verschleißteil hier spätestens nach zwei Jahren prophylaktisch ausgemustert oder in rückwärtige Dienste versetzt. Zwar meldet mir HA, dass Backups angefertigt werden (also irgendwo auf der Systemplatte selbst) im Falle eines Falles würde ich aber ziemlich hilflos vor der Kiste samt defekter SSD stehen. Ja, selbst wenn ich eine Möglichkeit finde, das Backup von HA auf die Synology auszulagern und mir eine Checkliste zur Wiederherstellung auf einem neuen System anfertige, würde das Stunden (oder Tage?) dauern, zumal noch andere Dienste, wie Pihole und nicht zuletzt Proxmox selbst vom HA-Backup nicht erfasst werden. Was also tun, um auch die neue Maschine wieder hochverfügbar zu machen? Mein Ideal für den Notfall lautet UPP (unplug, plug & play). Was also tun? Für einen nachrüstbaren Wechselplatteneinschub ist kein Platz.
tia/nately
PS: Die meisten Katastrophen entstanden übrigens nicht durch defekte SD-Karten (hatte ich in all den Jahren nur zwei mal) sondern allzuoft durch die Experimentierfreude des Admins ![]()