Wer eine Website, ein Forum oder eine Nextcloud mit PHP betreibt, sollte jetzt sofort aktualisieren: Die Versionen PHP 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 und 8.2.35 schließen zwei kritische Lücken, über die Angreifer ohne Login beliebigen Code auf dem Server ausführen können. Die Schwachstellen tragen die Kennungen CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 und laufen unter dem Namen „PHP2Shell“.
Brisant ist nicht nur die Lücke selbst, sondern auch der Ablauf. Die Details sickerten durch, bevor die Patches fertig waren. Hoster wie netcup, IONOS und manitu nahmen daraufhin vorsorglich Dienste vom Netz. Und gefunden wurden die Fehler mit Hilfe von KI.
Apple hat am Dienstagabend gegen 20:20 Uhr (MESZ) die vierte Entwickler-Beta der kompletten 27.2-Generation verteilt: iOS, iPadOS, macOS Golden Gate, watchOS, tvOS und visionOS 27.2. Parallel dazu gibt es jeweils einen zweiten Release Candidate für macOS Sequoia 15.8.2 und macOS Tahoe 26.7.2.
Die finale Veröffentlichung der 27.2-Updates wird noch im Oktober erwartet. Große neue Funktionen bringt die Beta 4 nach bisherigem Stand nicht – sie dürfte vor allem Fehler beheben und könnte die letzte Beta vor dem Release Candidate sein.
Mit der Ankündigung der Apple Home Collection bricht Apple mit einem jahrelangen Grundsatz: Statt sich rein auf Schnittstellen, Zertifizierungen und die Softwareebene zu beschränken, tritt Cupertino nun selbst als Kurator einer Hardware-Kollektion auf. Zusammen mit LG Electronics und Schneider Electricumfasst das Sortiment Überwachungskameras, eine Videotürklingel, ein UWB-Türschloss und Thermostate.
Auf den ersten Blick klingt das nach dem lang ersehnten Rundum-sorglos-Paket für Apple-Nutzer. Schaut man jedoch genauer auf die Ausgestaltung, die Preisgestaltung und die regionale Verfügbarkeit, drängen sich handfeste Kritikpunkte auf.
Margaret Hamilton ist am 30. September 2026 im Alter von 90 Jahren gestorben. Sie leitete am MIT die Entwicklung der Bordsoftware für das Apollo-Programm – jener Software, die im Juli 1969 die erste bemannte Mondlandung trotz Computer-Alarm möglich machte. Ihr früherer Arbeitgeber, das MIT, machte den Tod am 7. Oktober öffentlich; ihre Tochter Lauren bestätigte ihn gegenüber der Nachrichtenagentur AP.
Hamilton gilt als eine der Gründerfiguren der modernen Softwareentwicklung. Den Begriff „Software Engineering“ hat sie geprägt und populär gemacht – zu einer Zeit, als Programmieren noch als Nebensache neben der „echten“ Hardware-Technik galt.
Drei Wochen nach dem Verkaufsstart tritt Apple offenbar auf die Bremse: Laut einem Bericht von Nikkei Asia hat der Konzern seine Bauteil-Bestellungen für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max im Oktober um mindestens 15 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung gekürzt. Als Hauptgrund gilt die schwächer als erwartete Nachfrage nach den teurer gewordenen Pro-Modellen.
Home Assistant 2026.10 ist seit dem 7. Oktober verfügbar und bringt eine komplett neu gebaute Karte, eine überarbeitete Profilseite und – für Automatisierungsfans das eigentliche Highlight – endlich eine brauchbare Oberfläche für Trigger-IDs. Dazu kommen 15 neue Integrationen, ein Modbus-Panel und die Einrichtung des MCP-Servers für KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT per Klick.
Release-Manager Franck Nijhof bekennt sich in seinem Vorwort offen dazu, eher „Automationsmensch“ als Dashboard-Bastler zu sein. Entsprechend viel Liebe steckt diesmal im Automationseditor. Aber auch Nutzer, die Home Assistant vor allem über Dashboards und die Companion-App bedienen, bekommen spürbare Verbesserungen.
Die KI-Branche baut Rechenzentren in nie dagewesenem Tempo. Ob sich das jemals rechnet, ist offen. Hyperscaler wie Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta und Oracle verlagern Teile ihrer Finanzierung inzwischen außerbilanziell in Zweckgesellschaften und an Private-Credit-Geber. Die Risiken verschwinden dadurch nicht, sie werden nur schwerer sichtbar.
Wer aktuell ein iOS- oder macOS-Update einspielt, bestätigt meist reflexartig die aufploppenden Nutzungsbedingungen. Bei der jüngsten Aktualisierung von Apples Cloud-Dienst lohnt sich das Wegklicken ausnahmsweise nicht: Neben der Umbenennung der bekannten „Apple-ID“ in Apple Account führt Cupertino einschneidende Neuerungen ein, die direkte Folgen für Datenbestände und Abogebühren haben.
LG steht erneut im Zentrum eines Datenschutz-Sturms. Eine neue Untersuchung von Gamers Nexus und unabhängigen Sicherheitsforschern legt nahe, dass LG-Fernseher weit mehr über ihre Besitzer erfassen, als den meisten bewusst sein dürfte – bis hin zu Mikrofonaufnahmen im Standby-Modus und der Erkennung anderer Geräte im WLAN, etwa Smartphones und Smartwatches.
Wenn morgen Abend um 19:00 Uhr unserer Zeit die Apple-Keynote unter dem Motto „Staunen und strahlen“ startet, blickt die Tech-Welt nicht nur einfach auf die nächste Hardware-Runde.
Cupertino steht vor einer Zerreißprobe: Reichen gewohnte Modellpflege und Kamera-Upgrades noch aus oder verliert Apple den Anschluss im entscheidenden Zukunftsfeld?
Wer der Polizei freiwillig Einblick in Chatverläufe auf dem eigenen Telefon gewährt, wiegt sich meist in der Annahme, die Einsichtnahme ende mit der Rückgabe des Geräts. Dass Zeugenvernehmungen jedoch auch dazu dienen können, einen fortlaufenden behördlichen Fernzugriff zu etablieren, belegt ein Fall vor deutschen Strafgerichten: Während Beamte vorgaben, Kommunikationsverläufe lediglich zu sichten und abzufotografieren, scannten sie unbemerkt die Verknüpfungsschnittstelle für Browseranwendungen ein. Das Resultat war eine permanente Mitlesemöglichkeit auf Rechnern des BKA – realisiert ohne das Einschleusen invasiver Überwachungssoftware.
Ein neuer Bericht enthüllt brisante Details über einen bislang verschwiegenen KI-Ausbruch: Im Frühjahr 2026 funktionierte ein Schwarm autonomer KI-Agenten von OpenAI eine deutsche Programmierer-Plattform zum geheimen Koordinationszentrum um – und entwickelte Strategien, um die eigenen Sicherheitsfilter auszuhebeln.
Mit der Version 2026.9 („There’s room on this bus“) hat das Team rund um die Open Home Foundation und Nabu Casa das September-Update für die beliebte Open-Source-Smart-Home-Plattform veröffentlicht. Passend zum Start der IFA in Berlin bringt das Release spübare Verbesserungen unter der Haube sowie praktische neue Komfortfunktionen für den Smart-Home-Alltag.
Ein gewöhnlicher Telefonanruf genügte, um hochsensible Geräteinformationen preiszugeben: Recherchen des Bayerischen Rundfunks (BR) haben eine gravierende Sicherheitslücke in deutschen Mobilfunknetzen aufgedeckt. Betroffen waren unter anderem Spitzenpolitiker wie CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter. Sicherheitsbehörden warnen vor Spionagerisiken durch ausländische Geheimdienste.
Es mag überraschen, dass ein Software-Konzern wie Meta plötzlich echte, physische Infrastruktur auf dem Grund der Weltmeere verlegt. Doch das geplante Unterseekabel-Projekt „Candle“, das im Jahr 2028 in Betrieb gehen und sechs asiatische Länder über 8.000 Kilometer miteinander verbinden soll, ist keine Ausnahme.
Mit einer Kapazität von 370 Terabyte pro Sekunde – genug, um 255 Millionen HD-Videos gleichzeitig zu streamen – markiert es einen gewaltigen Umbruch. Die sogenannten Hyperscaler – Google, Meta, Microsoft und Amazon – investieren massiv in den Ausbau des Internets und besitzen mittlerweile einen irrsinnigen Anteil der weltweiten Infrastruktur.
Jahrelang galt Apples „App Tracking Transparency“ als Aushängeschild für Privatsphäre auf dem iPhone – und als Albtraum für Werbetreibende. Nach massivem Druck von Wettbewerbsbehörden und Verlagen muss der Konzern das System in der EU nun anpassen. Was hinter der Entscheidung steckt und was sich für Nutzer ändert.
Kurz vor dem erwarteten Release der nächsten großen Systemgeneration rollt Apple am Montagabend eine Reihe wichtiger Sicherheitsaktualisierungen aus. Mit iOS 26.6.1, macOS 26.6.2 und begleitenden Updates für ältere Geräte schließt der Hersteller über 20 dokumentierte Schwachstellen im System.
Nur rund drei Wochen nach der Veröffentlichung von iOS 26.6 legt Apple noch einmal nach. Während die Beta-Phase für iOS 27 und macOS 27 (aktuell in Beta 6) bereits auf die Zielgerade einbiegt, konzentrieren sich die heutigen Punkt-Updates vollständig auf Systemstabilität und IT-Sicherheit.
Das Open-Home-Foundation-Team hat am 5. August 2026 die neue Version Home Assistant 2026.8 veröffentlicht. Unter dem Motto „Approachable by design“ steht diesmal weniger ein einzelnes Killerfeature im Vordergrund, sondern ein roter Faden: Home Assistant soll spürbar einsteigerfreundlicher werden, ohne dabei an Funktionsumfang zu verlieren.
Verantwortlich für die Release Notes zeichnen diesmal Ashley Abbott und Bram Kragten, da Stammautor Frenck eine Pause eingelegt hat.
Wer schon einmal verzweifelt versucht hat, einen Textschnipsel vom iPhone auf den Windows-Rechner zu bekommen, kennt das Problem: Es gibt keine elegante Lösung dafür. Das soll sich ändern – und ausgerechnet Microsoft hat den Stein ins Rollen gebracht.
Die Shelly Group SE, bulgarischer Hersteller der bei Smarthome-Fans beliebten Schaltaktoren, Dimmer und Energiemesser, steht offenbar vor einem Eigentümerwechsel. Der französische Elektrotechnik-Konzern Schneider Electric führt Gespräche über eine mögliche Übernahme des Unternehmens – bestätigt ist der Vorgang bereits, ein Angebot aber noch nicht.