Hast du das auch? Diesen Moment am Sonntagmorgen, wenn die Stadt noch schläft, der erste Kaffee dampft und man eigentlich nur kurz die Nachrichten überfliegen will, bevor man sich den wirklich wichtigen Dingen widmet – wie dem perfekt weichgekochten Ei oder der Frage, ob der neue HomePod-Mini-Standfuß wirklich die Akustik verbessert oder nur den Staub besser einfängt? Aber heute wandern meine Gedanken von ganz alleine ab. Es geht um Vergangenes, Aktuelles und das, was kommt...
Es ist dieser eine Moment am frühen Morgen, kurz bevor die Stadt richtig wach wird. Das Licht in Hamburg hat im März diese ganz spezielle, fast gläserne Kühle, die alles ein wenig schärfer zeichnet, als es einem eigentlich lieb ist. Ich saß mit der ersten Tasse Kaffee vor dem Rechner, das matte Leuchten des Bildschirms war die einzige Lichtquelle im Raum, und ich schaute auf das, was wir hier bei uns in der letzten Woche so alles bewegt haben.
Es war eine Woche, die sich anfühlte wie ein digitaler Dauerregen – nur dass es statt Tropfen neue Prozessoren und Hardware-Ankündigungen hagelte. Apple hat den Takt vorgegeben, und wir sind alle ein bisschen mitgerannt, mal fasziniert, mal mit der gesunden Skepsis, die man eben entwickelt, wenn man schon ein paar Jahrzehnte dabei ist. Man lernt mit der Zeit, dass nicht jeder „Durchbruch“ auch wirklich eine Mauer einreißt.
Gestern war einer dieser Freitage in Hamburg -ja, ich habe diesen Artikel am Samstag verfasst, wie ich es meistens tue-, an denen die Stadt unter einer Decke aus feinem Sprühregen verschwindet, während unter dem Hochbahn-Viadukt am Eppendorfer Baum das pralle Leben tobt. Ich liebe den Isemarkt an solchen Tagen – dieses metallische Klackern der U3 über den Köpfen, das sich mit dem Feilschen um Nordseekrabben und dem Duft von frischem Kaffee vermischt. Es ist eine Kulisse, die mich immer wieder erdet. Ich bin viel zu selten dort.
Während ich so durch das Gedränge schlendere und später hier bei uns im Forum die Threads der Woche sichte, fällt mir auf: Wir stehen gerade an einer ganz ähnlichen Schwelle. Zwischen dem Wunsch nach der perfekten, hochgezüchteten Lösung und der Sehnsucht nach einer Einfachheit, die uns im digitalen Alltag nicht die Luft zum Atmen nimmt.
Manchmal sitze ich hier am Fenster, schaue auf das graue Hamburger Schietwetter und denke daran, wie die Elbe unbeirrt Richtung Nordsee schiebt. Es hat etwas Beruhigendes, diese Beständigkeit. In der Technikwelt hingegen – und vor allem bei uns im Forum – fühlt es sich oft eher wie eine aufgewühlte See an. Man meint, man hätte alles gesehen, und dann kommt eine Woche wie diese…
Wenn ich manchmal durch die Speicherstadt fahre, vorbei an den Backsteinfassaden, die schon so viel gesehen haben, denke ich oft an die Schichten, aus denen unsere Welt besteht. Unter dem glatten Asphalt liegen alte Kopfsteinpflaster, und unter den glänzenden Oberflächen unserer Gadgets liegen Codezeilen, Träume und – wie wir diese Woche gesehen haben – manchmal auch eine Menge Diskussionsstoff. Hier bei uns, im Herzschlag von generation-i, haben wir die Werkzeugkästen ausgepackt.
Es ist Sonntagvormittag in Eppendorf. Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, ist der Marktplatz vor der Tür vollkommen leer. Gestern noch war hier dieses typische Samstagsgewusel, das Klappern der Marktstände, der Geruch von frischen Blumen, frischem Fisch und das leise Feilschen um die ersten Nordseekrabben. Heute liegt das Steinpflaster einfach nur da, grau und geduldig. Den Hafen kann ich von hier aus nicht sehen – der ist viel zu weit weg, als dass die Kräne über die Dächer der Altbauten ragen könnten. Es ist diese spezifische Sonntagsruhe, die einen fast zwingt, einen Gang herunterzuschalten.
Ich sitze hier mit der ersten Tasse Kaffee, die Wohnung ist still, und ich scrolle durch das, was wir hier bei uns in den letzten Tagen und Wochen bewegt haben. Und warum dieser 3. Mai ein besonderer Tag ist…
Heute geht es mal nicht um unser Forum. Ich war für uns zwei Tage bei Europas größter Digitalmesse, der OMR 2026 hier in Hamburg.
Ihr wisst ja, die großen Bühnen, das bunte Spektakel und die Marketing-Trommeln lasse ich Normalerweise links liegen. Das ist mir oft zu laut, zu sehr Pose. Wenn Menschen auf Podesten stehen und Begriffe wie „Disruption“ rufen, suche ich meistens den Ausgang. Ich habe mich trotzdem -oder erst recht!- in die Hallen begeben, in denen es um das geht, was unter der Oberfläche passiert. Um die Architektur, das Skelett unseres digitalen Alltags. Um das, was uns hier bei uns wirklich umtreibt.
Endlich mal ein Beitrag, bei dem ich nicht einleiten muss, dass es in Hamburg grau und unfreundlich ist. Draußen wird gegrillt – oder zumindest ernsthaft darüber nachgedacht. Drinnen wird derweil über das perfekte Heimnetzwerk gestritten. Zwei Themen, eine Community, und die unvermeidliche Erkenntnis, dass Enthusiasten egal womit eigentlich immer dasselbe machen: optimieren, bis es wehtut.
Es gibt Software, über die man jahrelang nicht mehr nachdenkt, weil sie einfach läuft. Homebridge gehört dazu. Irgendwo auf einem Raspberry Pi oder einem alten Mac Mini — bei mir ist es ein Mac mini, der längst in Rente sein könnte, aber pflichtbewusst weiterarbeitet — summt sie still vor sich hin, verbindet die Türklingel mit Apple Home, hält den Dyson-Lüfter in der Automationsroutine, sorgt dafür, dass das Thermostat auf Siri hört. Niemand rühmt sich im Freundeskreis damit. Man richtet es einmal ein, notiert sich irgendwo das Passwort, vergisst es sofort wieder — und dann vergisst man auch Homebridge, weil es einfach funktioniert.
Ich betreibe Homebridge seit Jahren. Die Version, die bei mir läuft, werde ich an dieser Stelle nicht nennen, weil sie mich beschämen würde. Sagen wir: sie ist stabil, und ich habe keinen Grund gefunden, das zu ändern.
Anfang Mai gab es einen Grund. Homebridge 2.0 ist erschienen. Höchste Zeit für eine kleine Aufarbeitung.
Ostersonntag, Kaffee, ein stiller Blick auf den Monitor – und die Frage, was aus diesem Forum in knapp fünf Monaten geworden ist. Ich habe mich hingesetzt und aufgeschrieben, was ich sehe: Eine Community, die Technik liebt, ohne sie anzubeten. Die lieber beobachtet als deklariert. Und die selbst an einem Feiertag das Gefühl vermittelt, dass man hier richtig ist. Ein kleiner Rückblick, ein Ausblick, und zwischendrin ein Osterlamm, das beide Ohren behalten hat.
Normalerweise sitze ich hier mit einer Tasse Kaffee und blättere mich durch das, was ihr hier bei uns im Forum so treibt. Aber heute machen wir mal eine Ausnahme: Ich schreibe dieses Mal über die Neuerscheinungen der gerade beendeten CES 2026. Auch mal was, oder?
Es ist Sonntagmorgen. Draußen ist es noch ziemlich dunkel, der Kaffee dampft, und auf dem Bildschirm leuchten die vertrauten Farben unseres Forums. Eigentlich eine Zeit für Ruhe. Aber heute Morgen hat mich die Lektüre eines Artikels von vor ein paar Tagen im Nachgang auf eine kleine Reise geschickt, die weit über den Rand meiner Tasse hinausgeht.
Ich saß heute Morgen mit einer Tasse Kaffee in der Küche und habe über die Dynamik nachgedacht, die unser Forum hier bei uns gerade antreibt. Es ist ein bisschen wie beim Kochen eines guten Ossobuco: Man wirft verschiedene Zutaten in den Topf, gibt ihnen Zeit, und am Ende entsteht eine Tiefe, die man so nicht geplant hatte, die aber genau richtig schmeckt. In den letzten Tagen ist viel passiert – von neuen Informationskanälen bis hin zu einer merkwürdigen Ruhe im Vorraum unserer Community –, und ich finde, es ist Zeit, mal gemeinsam in den Topf zu schauen.
Es gibt Tage, da sitzt man in der Küche, starrt auf das neueste Gadget auf der Arbeitsplatte und fragt sich, ob man eigentlich noch ganz bei Trost ist. Wir kennen das alle hier bei uns im Forum: Dieser Moment, in dem die Vernunft leise „Nein“ flüstert, aber der Zeigefinger auf dem „Bestellen“-Button bereits Fakten geschaffen hat.
Heute soll es um ein Nischenprodukt gehen, das wie kaum ein zweites die Geister scheidet. Aber bevor wir zur Brille kommen, muss ich kurz Abbitte leisten…